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Mit dem Wohnmobil im Süden überwintern

Winter-Fluchten nach Marokko und Südspanien

Herbschoene Costa Calida in Spaniens Suedosten. Foto: Thomas Cernak 14 Bilder

Schmuddelwetter ade: Wenn in hiesigen Breiten die kalte Jahreszeit anbricht, ziehen viele Mobilfahrer gen Süden. Die spanische Mittelmeerküste und Marokko zählen zu den bevorzugten Zielen.

31.12.2014 Thomas Cernak

„Es sind die Sonne und die Frühlingsluft, die uns locken“, betonen Herbert und Erika Maier aus dem Bergischen Land und fügen hinzu: „An dieser regenarmen Küste vergisst man schnell die grauen Wintermonate daheim.“

Überwintern in Südspanien

Jeden Morgen nach dem Frühstück unternimmt das Paar lange Spaziergänge am schönen Dünenstrand von La Marina, einem Dorf an der spanischen Costa Blanca zwischen Salzfeldern und Piniengürtel, rund 30 Kilometer südlich der Hafenstadt Alicante.
An windgeschützer Stelle dort liegt auch „Camping Internacional“; er gehört zu den Top-Favoriten deutscher Langzeiturlauber. Der Vorzeigeplatz ist ausgestattet mit beheiztem Hallenbad, Fitnessraum, Sportfeldern und vielem mehr. Attraktive Zusatzangebote wie etwa Mal- und Spanischkurse sowie Tanznachmittage bieten daneben die beste Basis für ein geselliges Miteinander.

Der Wunsch nach viel Natur in unverbauter Umgebung lenkt darüber hinaus das Urlauberinteresse verstärkt auf die „Costa Cálida“ in der Provinz Murcia. Noch verhalten erschlossen präsentieren sich die oft spärlich bewachsenen Hänge an der „Heißen Küste“, insbesondere im Südteil um die Stadt Mazarrón. Hier ist „Camping Los Madriles“ sehr gefragt, dessen Plätze sich terrassenförmig den Berg hinauf ziehen. Seine Beliebtheit liegt in erster Linie im großartigen Swimmingpool mit angeschlossenem Hallenbad begründet – gespeist mit warmem Salzwasser aus eigener Thermalquelle.

Überwintern in Marokko

Vier Mineralbrunnen bilden auch das Zentrum eines Freilichtmuseums, das der Marokkaner Zaid Abbou in Tinejdad am Rand der Sahara geschaffen hat. Er zeigt alle möglichen Gerätschaften der Berber von der Steinzeit bis heute. Zaid studierte Kunst in Freiburg und spricht perfekt Deutsch. Seine liebevoll arrangierten Ausstellungsstücke sind für viele „motorisierten Wüstensöhne und -töchter“ ein guter Grund, auf dem Weg zu den rot leuchtenden, feinsandigen Dünen der Erg Chebbi ein letztes Mal Station zu machen. In Merzouga, dem Zielort, reihen sich zahllose Campingplätze – von schlicht bis komfortabel. Ihr Angebot in Zusammenarbeit mit Veranstaltern vor Ort umfasst spannende Jeep- oder Kameltouren.

Zwei Tagesreisen weiter westlich breitet sich das Antiatlas-Gebirge aus. Die bizarre Landschaft um Tafraoute mit ihren rosafarben schimmernden Granitbergen verzaubert die Besucher, manche so sehr, dass sie gerne ein paar Wochen länger bleiben. Drei Campingplätze am Stadtrand tragen diesem Wunsch Rechnung. Von Tafraoute ist es nicht mehr weit zu den ausgedehnten Sandstränden von Agadir, die das ganze Jahr über Badespaß bescheren.

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