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Statt Brenner via Felbertauernstraße in den Süden

Günstig über die Alpen ohne Stress und Stau

Felbertauernstraße AG Foto: Felbertauernstraße AG

Die Felbertauernstraße ist ein echter Geheimtipp für Camper. Meistens staufrei, können Wohnmobilisten hier richtig Geld sparen: Auf der traumhaft-schöne Route kommt man hin und zurück laut ADAC auf 120 Euro Plus.

09.08.2017 4 Kommentare

Sie ist die kleine Unbekannte auf dem Weg über die Alpen in den Süden. Die Felbertauernstraße steht in der Beliebtheit bei den Transit-Touristen weit hinter Brenner- und Tauernautobahn. Und das ist gut so, gibt es auf der 36 Kilometer langen Strecke doch kaum Staus. Die Anfahrt zum Urlaubsdomizil im Süden wird dadurch deutlich stressfreier. Aber nicht nur die Nerven werden geschont, auch die Reisekasse freut sich.

Felberntauernstraße: Günstig über die Alpen mit dem Wohnmobil

Da auf der Felbertauernstraße nicht zwischen Pkw, Wohnmobil oder Gespann unterschieden wird, können Urlauber mit dem Reisemobil hier schon einmal sparen. Die einfache Fahrt kostet elf Euro, wer sich vor Beginn der Reise ein Vorteilsticket beim ADAC besorgt, zahlt für Hin- und Rückfahrt zusammen nur 20 Euro. Wer am Grenzübergang Kiefersfelden von der A 93 abfährt, muss keine Autobahn-Maut in Österreich zahlen. Auf dem Weg zur Adria lassen sich so bis zu 60 Euro sparen. Und auf dem Rückweg in den Norden gleich noch mal.

Dafür bekommt man auf der Felbertauernstraße auch noch landschaftlich einiges geboten: Auf 36 Kilometern geht es an 30 Dreitausendern vorbei. Im Schnitt passiert man also alle 1,2 Kilometer einen Bergriesen. Darunter sind mit dem 3.798 Meter hohen Großglockner auch der höchste Berg der Alpenrepublik und der nicht weniger imposante Großvenediger mit 3.666 Metern. Unterbrochen wird dieses atemberaubende Panorama nur durch einen rund fünf Kilometer langen Tunnel.

2017 feiert die Felbertauernstraße ein rundes Jubiläum. Im Jahr 1967, vor 50 Jahren, wurde sie eingeweiht. Seitdem geht es auf ihr (meistens) stress- und staufrei von Mittersill im Salzburger Land über Osttirol und Kärnten nach Italien.

Sparen auf dem Weg nach Südtirol

Weitere kostengünstige Alpenüberquerungen nach Südtirol bieten der Brenner- und der Reschenpass. Kurz hinter dem Flughafen Innsbruck verlässt man die B 171, fährt ein kurzes Stück über die B 174, um dann über die alte Brennerstraße, die heutige B 182, am Berg Isel vorbei weiter Richtung Brenner zu fahren. Hat man den Brennerpass erreicht, ist man auch schon in Südtirol. Tipp für alle, die weiter mautfrei fahren wollen: Anstatt jetzt auf die Brennerautobahn zu wechseln, geht es über Landstraßen weiter bis Sterzing.

Wer im Vinschgau Urlaub macht, für den lohnt sich die Anfahrt über den Reschenpass. Ab Seefeld geht es in Richtung Landeck weiter über die B 171. Der Beschilderung nach Italien folgen, aber aufgepasst, dass man nicht aus Versehen auf die Autobahn oder in den Landeck-Reschen-Tunnel gerät.

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Seit noch recht kurzer Zeit ist dieses Phenomän erst Promobil erst festzustellen. Die erfahrenen Fachjournalisten kommen bei den Artikeln hier kaum noch zum Einsatz. Es wird gespart. Auch an der Ausrüstung. Alles schnell schnell billig billig. Ein paar schlechte Handyfotos und Infos zum Artikel nach dem Hörensagen. Man muss ev. wirklich feststellen, dass sich die Promobil massiv zum Schlechten entwickelt.

Diana van Heide 30. August 2017, 11:28 Uhr
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