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5 gute Gründe für Istrien

Reise-Tipp: Istrien Foto: Foto: Joachim Negwer 14 Bilder

Herrliche Strände, schöne Städte, kulturelle Höhepunkte – was braucht man mehr für einen perfekten Urlaub? Istrien, die herzförmige Halbinsel im Norden Kroatiens, hat all das und noch viel mehr: einen gewaltigen Fjord zum Beispiel.

1. Das klare Wasser

Die Fakten sprechen für sich: Kein Ort in Istrien liegt mehr als 35 Kilometer vom Meer entfernt. Und das Wasser schimmert meist türkis. An der 250 Kilometer langen Küste der Halbinsel gibt es viele einsame Felsbuchten und weite Kiesstrände, nur selten Sand als Unterlage für die Badematte, dafür fast immer glasklares Wasser zum Baden.

Ideale Voraussetzungen also für einen erholsamen Urlaub – viele der Campingplätze liegen an den schönsten Stränden. Und für Wassersportler ist Istrien ein Paradies. Wenn Sie zum Beispiel mit dem Tauchen beginnen wollen, sind Sie hier richtig. Die Tauchschulen bieten alle Arten von Kurse an, für Anfänger und für Tauchlehrer. Mehr als ein Dutzend Schiffswracks liegen vor der Westküste auf dem Meeresgrund – sie sind Ziel interessanter Ausflüge von Porec oder Rovinj aus.

Der besondere Tipp Eine der besten Tauchbasen Istriens ist die von zwei Deutschen geleitete Schule „Scuba Valdaliso“ bei Rovinj, auf dem Gelände des gleichnamigen Campingplatzes. Von hier aus gibt’s Tauchausflüge zum Wrack der „Baron Gautsch“, eines gut erhaltenen Luxusliners der k.u.k. Marine. www.scuba-valdaliso.de

2. Schöne Städte wie Rovinj

Früh am Morgen, wenn die Stadt erwacht, dann umgibt Rovinj ein ganz besonderer Zauber – die erste Sonne schimmert auf den Türmen, Häusern und in den Gassen der Altstadt-Insel. Beginnen Sie den Morgenspaziergang oder eine frühe Joggingrunde am besten an der Obala, der längsten Uferpromenade Istriens. Sie führt vom botanischen Garten zum Hafen, immer mit bestem Blick auf die Silhouette der Stadt. Fischer laden den Fang aus, auf den Märkten bauen Händler ihre Stände auf, und aus den Bäckereien duftet es nach frischem Brot – so kann der Tag beginnen.

Rovinj ist die schönste Stadt Istriens, zu jeder Tageszeit anders: trubelig am Mittag, romantisch am Abend. Es gibt nette Kneipen am Wasser, Galerien, Bars und mehr. Wie wär’s mit einen Bummel durch die steilen Gassen? Und wenn Sie oben auf dem Berg der Altstadt-Insel sind, dann sollten Sie noch den Glockenturm der Eufemija-Kirche besteigen, denn von dort haben Sie einen herrlichen Ausblick auf die vorgelagerten Inseln. Vielleicht unternehmen Sie ja noch einen Bootsausflug auf eines der kleinen Eilande. Auch die anderen Städte lohnen einen Besuch.

In Novigrad zum Beispiel werden im Juli die „Music Nights“ gefeiert. Und in Pula, ganz unten im Süden, können Sie die römische Vergangenheit mit Händen greifen: Direkt am Meer erhebt sich das prächtige Amphitheater – schauen Sie mal rein.

3. Fjorde und Hinterland

Er zieht sich neun Kilometer von der Küs­te ins Land und leuchtet blaugrün: Der Limski-Fjord liegt zwischen Pore?c und Rovinj und ist ein echtes Naturereignis. Geologisch betrachtet ist er das Ende einer 25 Kilometer langen Karstschlucht, die vor 10000 Jahren im Meer versunken ist. Die Höhen des berühmtesten Adriafjords sind dicht bewaldet und wirken fast dschungelartig, darunter verbergen sich Höhlen. Im bis zu 100 Meter tiefen Wasser werden Muscheln und Fische gezüchtet. Einige legendäre Restaurants verstecken sich abseits der Hauptstraße.

Überhaupt lohnt sich in Istrien eigentlich immer der Ab­stecher ins Hinterland. Dort liegen wunderschöne Dörfer, wie der Künstlerort Grožnjan, mit Ateliers, Galerien und einem berühmten Klassikfestival im August. Oder das Bauerndorf Beram, in dessen Kirchlein Maria am Fels großartige Fresken aus dem 15. Jahrhundert zu bestaunen sind. In jedem Fall sollten Sie einen Stopp in Motovun einlegen, dem attraktivsten unter den Festungsstädtchen, das in traumhafter Aussichtslage über dem Mirnatal thront.

Der besondere Tipp: Ein Spaziergang auf der Stadtmauer von Motovun eröffnet großartige Ausblicke auf die fruchtbaren Weinberge und die Eichenwälder tief unten im Mirnatal, in denen die berühmten Trüffeln wachsen.

4. Die gute Küche und die Märkte

Längst vorbei sind die Zeiten, in denen nur Cevapcici, pappiger Reis und sonst nicht viel auf den Tisch kamen. In Istrien gibt es viele gute Restaurants, in denen man – am besten direkt am Meer – wunderbar frischen Fisch vom Grill essen kann. Doch im ganzen Land ist eine Qualitäts­offensive zu spüren: Beim Weinbau zum Beispiel sind die Gewächse jahrzehntelanger sozialistischer Einheitsproduktion verschwunden und haben sehr guten Weinen Platz gemacht. Die bekannteste Sorte ist der Malvasia, ein meist trocken ausgebauter Weißwein, der im Hinterland wächst.

Einige der jungen Winzer haben schon internationale Preise gewonnen. Bei manchen Olivenölen aus Istrien geraten auch die Tester italienischer Fein­schme­cker-Magazine immer öfter ins Schwärmen. Und unter den Restaurants haben sich mehr als 20 Betriebe herausgebildet, die eine Spitzenküche pflegen, sich mit den Top-Häusern in Italien messen können, in den Preisen aber deutlich günstiger sind.

5. Das Welterbe

Sie zählt zum Unesco-Welterbe der Kultur und ist eines der wichtigsten Zeugnisse frühbyzantinischer Kunst im gesam­ten Adriaraum: Die Euphrasius-Basilika in Porec wurde im 6. Jahrhundert von Bischof Euphrasius mit gewaltigen Marmormengen gebaut und mit Gold und großartigen Fresken verziert. Die aus Millionen von Edelsteinen und Halbedelsteinen bestehenden Apsismosaiken sind der wertvollste Schatz der Basilika. Es lohnt sich aber auch ein Aufstieg auf den Glockenturm, von dem aus man den besten Ausblick über die sehenswerte Altstadt hat, die nach der meditativen Pause in der Kirche zu einem Bummel einlädt.

Istrien – auf einen Blick

In Istrien gibt es viele Kneipen, in denen man gut und günstig isst. Hier 3 ganz besondere Restaurants:

  • Damir & Ornella Eines der besten Restaurants in Istrien, nur 6 Tische. Spezialität: Gerichte aus rohem Fisch. Fünf-Gänge-Menü mit Wein zirka 60 Euro. Novigrad, Tel. 052/758134, Reser­vierung empfehlenswert.
  • Konoba Astarea Uriger Landgasthof mit klassischer istrischer Küche. Spezialität: Gerichte, die unter der Feuerhaube im offenen Kamin zubereitet werden. Brtonigla, Ronkova 9, www.konoba-astarea-brtonigla.com
  • Monte Der Koch Daniel Deki? pflegt eine eigenständige, kreative Küche, istrisch, oft mit asiatischem Anklang. Schöne Terrasse in der Altstadt. Rovinj, Montalbano 75, Tel. 052/830203, www.monte.hr

Auskunft: Der Tourismusverband Istrien ist gut organisiert, hat interessante Broschüren und eine informative Website. Tel. 00385/52/452797, Fax 452796, HR-52440 Porec, E-Mail info@istra.hr, www.istra.hr

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