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Von der heißen Wüste Marokkos bis ins kalte Island

4 außergewöhnliche Camping-Ziele

Außergewöhnliche Orte Argentinien Foto: Klaus Vierkotten 38 Bilder

Raus aus dem Altbekanntem, rein ins Abenteuer. Jenseits der Camping-Hotspots in Europa gibt es viele einmalige Orte, die sich mit dem Wohnmobil erobern lassen. promobil präsentiert vier außergewöhnliche Ziele für Reisemobilisten.

Auf der Suche nach neuen Zielen? Für Camper gibt es einige Länder und Routen, die noch relativ unerschlossen, aber dafür umso außergewöhnlicher sind. Während in manchen dieser Ländern das freie Campen großgeschrieben wird, bietet beispielsweise Island diverse gut ausgebaute Stellplätze. promobil zeigt vier besondere Urlaubsländer für Reisemobilisten.

Island – Naturspektakel hautnah erleben

Expetitionsmobil Island Foto: Mobil Consult
Mit dem Allrad-Camper kann man die asphaltierten Straßen verlassen und die Natur genießen.

Einmal die nördlichste Hauptstadt der Welt besuchen, atemberaubende Gletscher und Wasserfälle entdecken oder im 35 Grad heißen Wasser mitten in der Natur baden. Island ist ein Reiseziel der besonderen Art. Wer sich mit dem eigenen Reisemobil auf die Vulkaninsel begeben möchte, fährt ganz bequem mit der Fähre nach Island. In Norddänemarks Hirtshals startet die „MS Norröna“ und bringt einen bis nach Seydisfjördur im Osten Islands. Auf dem Weg macht das Schiff übrigens an den Färöer Inseln fest – der Besuch lohnt sich. Wohnmobile in Island zu mieten ist übrigens auch kein Problem. Ganz besonders sind Offroad-Mobile wie etwa der Pick-up-Camper Gehocab Kora.

Gehocab Kora im Test
Offroad-Abenteuer im Luxus-Pick-Up

Die Isländer sind mittlerweile gut auf Camper eingestellt, da der Mobil-Tourismus vor Ort in den letzen Jahren stark zugenommen hat. Um die einmalige Natur vor zu vielen Menschen zu schützen, ist das freie Campen jedoch inzwischen verboten. Gut gelegene Stell- und Campingplätze sind aber auf der gesamten Insel verteilt.

Island
Hier braut sich was zusammen: Der isländische Geysir Strokkur.

Die 120.000 Einwohner der isländischen Hauptstadt Reykjavik bringen richtig Leben auf die sonst ruhige Insel. Neben den niedlichen, bunten Häuschen sammeln sich auf der lebendigen Hauptmeile Laugavegur kleine Cafés, Boutiquen oder auch Buchläden. Wer hoch hinaus möchte, kann die Hallgrímskirkja entdecken. Schon von weitem lässt sich der riesige Turm der größten Kirche Islands erblicken.
Raus aus der Stadt, rein in die Natur: Ein Besuch der Blauen Lagune darf nicht fehlen. Etwa 50 Kilometer westlich von Reykjavik liegt das Natur-Wellnessbad, das durch ein Vulkanfeld erhitzt wird. Dem blau schimmernden Wasser wird eine heilende Kraft nachgesagt.

Nach der Entspannung im Wellnessbecken kann die Rundreise durch den Süd-Westen Islands losgehen. Der rund 300 Kilometer lange „Golden Circle“ bringt den Zauber Islands zum Vorschein. Über eine riesige Landschaft an Wasserfällen gelangt man zu mehreren Geysiren, wie zum Beispiel den Strokkur. Das kochend heiße Wasser schießt hier alle 10 Minuten aus dem Becken – dieses Wasser ist übrigens nicht zum Tee trinken geeignet.

Island
Riesige Wasserfälle prägen die Landschaft.

Die beste Zeit für einen Island-Trip ist der Sommer. Wenn die Temperaturen über 15 Grad klettern, kann man die langen Tage im hohen Norden am besten genießen. Wärmstens zu emfpehlen sind trotzdem dicke Regenjacken, denn selbst im Sommer ist das Wetter selten stabil und kann sich jederzeit ändern.

Doch auch im dunklen Winter ist Island eine Tour wert. Sobald die Nacht hereinbricht, kann man häufig die hell leuchtenden Polarlichter am Himmel bestaunen – ein Lichtblick in den kalten Nächten.

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Argentinien – Ein Land mit vielen Facetten

Von der turbulenten Metropole Buenos Aires bis in die gewaltigen Anden – Argentinien ist ein Land mit vielen verschiedenen Seiten und für Camper ein ideales Ziel. Denn das südamerikanische Land ist mit vielen guten Camping- und Stellplätzen bestückt. In Nationalparks sind diese sogar vermehrt kostenlos und bieten einen tollen Ausblick – sonst bleibt die Natur, denn außerhalb der Nationalparks darf man auch wild campen.

Außergewöhnliche Orte Argentinien Foto: Klaus Vierkotten
Beeindruckendes Bergpanorama: Steinige Straßen, dahinter die riesigen Gebirge.

Für Europäer ist die Hauptstadt Buenos Aires ein willkommener Startpunkt einer Tour durch Argentinien. Aufgrund der europäischen Atmosphäre gilt die Metropole auch als das Paris Südamerikas. Auf den ersten Blick bietet die Hauptstadt keine bedeutenden Sehenswürdigkeiten. Schlendert man aber durch die Gassen und Straßen, begeistert die Stadt mit seiner ganz eigenen Stimmung. Insbesondere das historische Viertel San Telmo verzückt mit den alten Kopfsteinpflaster-Straßen und neuen Szene-Cafés.

Weltbekannt für guten argentinischen Wein ist die Stadt Mendoza am Fuß der Anden. Das größte Weinanbaugebiet Lateinamerikas ist definitiv einen Besuch wert. Aber nicht nur den schmackhaften Wein und die pralle Sonne kann man hier genießen, auch für etwas Bewegung ist in den Bergen gesorgt. Man kann durch die Natur wandern und wildlebende Tiere beobachten oder auf Pferden in die Anden reiten. Abenteuerlustigen bieten die Berge gute Stellen zum Paragliden.

Cuesta de Miranda, Argentinien: Die Schotterpiste führt vorbei an imposanten Felsformationen. Foto: Picasa
Für die kurvigen Straßen durch die steilen Berge ist ein Pickup gut geeignet.

Das Bergpanorama im Westen Argentiniens ist beeindruckend. Fährt man mit dem Camper in Richtung Hochanden nach Barreal, liegen drei über 6000 Meter hohe Berge auf dem Weg: Der Mercedario, Tupungato und der Aconcagua, der mit fast 7000 Metern im übrigen der höchste Berg von gang Südamerika ist. Wer die asphaltierten Straßen verlassen möchte und sich in die Berge begibt, sollte das nur mit einem Allrad-Camper machen. Denn wegen des lockeren Gerölls auf den Straßen durch die Gebirge kann ein herkömmliches Reisemobil die steilen und engen Straßen kaum bewältigen.

Isla Pingüino, Argentinien: Felsenpinguine sind hier nicht scheu. Foto: Picasa
Im Naturpark Punta Tombo lebt eine riesige Pinguin-Kolonie.

Auch Argentiniens Küste zeigt ein magisches Gesicht. Die Halbinsel Valdésriesiger vor der Atlantikküste beherbergt einen riesigen Artenreichtum. Das ganze Jahr über kann man hier Kolonien von Seelöwen bestaunen. Die Hauptattraktion machen aber viel größere Tiere aus: Wale schwimmen von Mai bis Dezember durch das Wasser

180 Kilometer weiter südlich befindet sich, abgesehen von der Antarktis, die größte Pinguinkolonie der Welt. Über eine Million Exemplare haben im Naturpark Punta Tombo ihr Zuhause. Um die vielen Facetten Argentiniens kennenzulernen, lohnt es sich, längere Strecken dafür zurückzulegen. Allerdings sollte man darauf gefasst sein, dass sich das Tankstellennetz in Argentinien in Grenzen hält. Es empfiehlt sich also regelmäßig zu tanken oder einen Extra-Kanister Treibstoff mitzuführen. Das Angebot an Mietstationen für Allrad-Camper in Argentinien ist groß, also kann das Abenteuer beginnen.

Abenteuerreise in der Elternzeit
Campingtour durch Südamerika

Marokko – Campingtour für Freiheitsuchende

Vom sonnigen Strand über das Atlasgebirge bis in die trockene Wüste – Marokko beeindruckt nicht nur mit einer großen Vielfalt, sondern einer scheinbar unendlichen Freiheit. Während in Europa Wildcampen oft strengsten untersagt ist, kann man sich in Marokko nach Lust und Laune den schönsten Platz in der freien Wildbahn aussuchen. Einfach den Motor abstellen und die Natur genießen – was will man mehr?

Camping Cheque Campingplatz-Tipps für Marokko Ganzjährig geöffnet für Überwinterer

Die Landschaft Marokkos ist einmalig. Abseits großer Städte bietet das nordafrikanische Land eine breite Palette an grenzenloser Natur. Unberührte Sandstrände sind an der 3000 Kilometer langen Atlantikküste zahlreich vorhanden. Es gibt viele schöne Promenaden und Restaurants, etwa an dem Plage des Nations nahe der Hauptstadt Rabat. Denn wenn in den heißen Sommermonaten die Temperaturen an die 40 Grad klettern, ist eine Abkühlung ganz willkommen.

Im Landesinneren wartet das gewaltige Atlasgebirge. Für Abenteuerlustige bietet das Gebirge viele kleine Passstraßen, zum Beispiel den kurvenreichen Tizi n‘Test. Auf dem Weg über den gut 2000 Meter hohen Gebirgspass begegnet man einsamen Lehmhäusern und beeindruckenden Gesteinsskulpturen, aber dafür selten anderen Fahrzeugen. Die zum Teil über 4000 Meter hohen Gipfel sind sogar das ganze Jahr über mit Schnee bedeckt. Für Camper, die ohnehin mit einem geländetauglichen Offroad-Mobil unterwegs sind, ist die Gebirgswelt also ein Erlebnis für sich.

Dr.Ammon Tours Marokko
Ein Kamel in der Wildnis

Auch die marokkanischen Städte sind einen Besuch wert. In Fez können Sie in die morgenländische Kultur eintauchen, in Marakkesch die wuseligen Märkte besuchen und mit den Einheimischen feilschen oder den frischen Seewind in der Hafenstadt Agadir genießen. Vor allem nahe größerer Städte ist das Angebot an gut ausgestattet Reisemobil-Stellplätzen am besten.

Außerhalb der Städte ist man als Camper auf sich alleine gestellt und kann sich mit dem Fahrzeug in die weite Wildnis stellen. Trotzdem kann man sich auch hier auf die Gastfreundschaft der Einheimischen verlassen.

Russland – Neue Stellplätze für die Fußball-WM

Wenn im Sommer die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland startet, ist der Andrang natürlich groß. Möglichkeiten zum Übernachten gibt es zwar reichlich, nur als Camper hatte man bisher wenig Stellplätze – bis jetzt. Für die WM sollen nämlich mehrere Camping- und Stellplätze eingerichtet werden. Camping-Fans müssen also auf den Fußball in Russland nicht verzichten.

Außergewöhnliche Länder Russland Foto: Klaus Vierkotten
Russland bietet tolle weite Landschaften.

Die Fußball-Spiele werden in zwölf verschiedenen Stadien in insgesamt elf Städten ausgetragen. Nahezu alle Städte liegen übrigens im europäischen Bereich Russlands, nur für Jekaterinburg muss man weiter östlich ins asiatische Russland fahren. Ganze 3000 Kilometer Strecke müsste man zum Beispiel von Jekaterinburg zum westlichsten Stadion Kaliningrad bewältigen. Wer also zu jedem Spiel fahren will, muss sich auf weite Strecken gefasst machen.

Um einen Großteil der Austragungsorte abzudecken, sollen entlang der Autobahn vom weißrussischen Brest bis nach Moskau Stellplätze entstehen. Die wichtigsten Orte, wie etwa Kaliningrad, Moskau oder Sankt Petersburg, sind mit Stellplätzen bereits für die Fußball-WM gewappnet. Auf weitere Stellplätze kann man gespannt sein. Außerdem sollen auch nach der Meisterschaft manche Campingplätze bestehen bleiben.

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Außergewöhnliche Länder Russland Foto: Klaus Vierkotten
Der Baikalsee in Russland ist "die blaue Perle Sibiriens".

Wildes Campen ist in Russland verboten. Wer sicher gehen will, sollte sich einen Stell- und Campingplatz suchen, die leider etwas spärlich übers Land verteilt sind. Da das Camping-Netz noch nicht wirklich gut ausgebaut ist, sollte man sich vor der Reise nach Russland gut informieren.

Eine lange und faszinierende Route ist der „Trans-Siberian Highway“. Die Fernstraße verbindet über insgesamt 6000 Kilometer die Pazifik- mit der Atlantikküste. Auf der Straße fährt man durch die unberührte Natur Sibiriens und gelangt bis zu dem magischen Baikalsee – „die blaue Perle Sibiriens“. Wer mehr über eine Camping-Reise durch Russland erfahren möchte, lernt in dem E-Book „Wohnmobil und Fernweh Russland“ spannende Tipps und Erfahrungen über das größte Land der Erde.

Mehr Infos zu dem Wohnmobilführer: http://www.abenteuertour.de/wohnmobil-fernweh/russland

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