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Reisemobil-Trends

Reisemobil-Trends: Der Herstellerverband CIVD beleuchtet die Branche von vielen Seiten.

Kennziffern. Hätten Sie gewusst, dass ein Reisemobil im Durchschnitt 139 Monate, also mehr als elfeinhalb Jahre, alt ist und dass noch mehr als 3000 Ausbauten aus den sechziger Jahren angemeldet sind? Wer sich für die Kennziffern aus der Welt des Caravanings interessiert, hat im neuen Statistikband des Herstellerverbandes CIVD eine wahre Fundgrube. Anhand der Zahlen lassen sich Trends absehen und Prognosen für die Zukunft wagen. Etwa die, dass der Anteil der Alkovenmobile weiter sinken wird. Zwar hatte diese Mobilgattung 2003 in den deutschen Fabriken mit 34,2 Prozent noch die Nase vorn, aber die Integrierten (Anteil 27,7 Prozent) und noch mehr die Teilintegrierten (25,5 Prozent) holten kräftig auf. Im Fünf-Jahres-Rückblick zeigt sich indessen eine spannende Entwicklung: 1999 lag der Anteil der in Deutschland gebauten Alkovenmobile noch bei 49,4 Prozent, der der Integrierten bei 20,7 und der der Teilintegrierten sogar nur bei 9,4 Prozent. Innerhalb weniger Jahre haben die Villen mit Flachdach ihren Marktanteil fast verdreifacht. Auch der Vergleich der Bestands- mit den Neuzulassungsziffern nach Herstellern zeigt interessante Trends: Während VW beim Bestand aller als Reisemobil zugelassenen Fahrzeuge auf dem zweiten Platz mit 29,7 Prozent hinter Fiat (36,5 Prozent) landete, lag der Anteil der deutschen Marke an den Neuzulassungen 2003 bei nur noch 4,6 Prozent. Fiat hin gegen konnte 2003 einen Basisfahrzeuganteil von fast unglaublichen 70,2 Prozent verbuchen. Noch ein Trend: Die Reisemobile werden immer kompletter und damit teurer, wie die Statistik beweist. 1994 lag der Durchschnittspreis jedes in Deutschland gebauten Mobils nach Angaben des Caravaning Industrie Verbandes bei genau 18 606 Euro – bis 2003 hatte sich der Wert auf 38 786 Euro mehr als verdoppelt. Im gleichen Zeitraum konnten die deutschen Produzenten ihren Reisemobilumsatz sogar fast verfünffachen: von 204 Millionen Euro auf 1,02 Milliarden Euro. Wer glaubt, dass es in Deutschland die größte Reisemobildichte bezogen auf die Einwohnerzahl gibt, irrt sich übrigens. Spitzenreiter ist in Europa Norwegen mit 0,32 Mobilen pro tausend Einwohner, gefolgt von Frankreich (0,29) und Finnland (0,23). Erst auf Platz vier rangiert Deutschland (0,22). Schlusslichter in dieser Tabelle sind die Niederlande (0,02) und Spanien (0,01). Dagegen führen die Holländer bei der Wohnwagendichte in Europa absolut unangefochten.

Profile 2004.

Bestand, Produktionsziffern, Besitzumschreibungen, Wert, Preise, Umsätze – es gibt fast keinen Aspekt, den der Statistikband des Caravaning Industrie Verbandes nicht beleuchtet. Das 56-seitige Zahlenwerk mit den vielen Tabellen sowie den deutschen und englischen Erläuterungen kann für 19 Euro beim Caravaning Industrie Verband, Am Holzweg 26, 65830 Kriftel, bestellt werden.

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