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Reimo Carrara VW T6-Ausbau

Nobler Bulli mit elektrischem Aufstelldach

Reimo Carrara Foto: Bernd Thissen 19 Bilder

Campingbus-Studie mit einem coolen Elektro-Feature. Reimo präsentiert einen Campingbus-Prototypen auf dem VW T6 mit elektrischem Aufstelldach und LED-Paket.

Die meisten Modelle des Campingbus-Spezialisten Reimo zeichnen sich besonders durch ihre Praxistauglichkeit und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis aus – weniger durch einen gehobenen Designanspruch. Der neue Carrara demonstriert nun, dass man aber auch in Egelsbach edel kann.

Reimo Carrara Foto: Bernd Thissen
Die Dachschale ist innen behaglich verkleidet. Liegelänge: rund zwei Meter.

Ein Knopfdruck und das Aufstelldach bei Reimos Prototyp-Camper öffnet sich ganz von selbst. Der Hersteller präsentierte den neuen VW T6-Ausbau erstmals auf dem Caravan Salon 2017 in Düsseldorf. Irgendein Aufbau ist das allerdings nicht. Der Campingbus-Spezialist hat den Bulli mit einem elektrisch betriebenen Aufstelldach versehen, das auch weiterhin manuell zu öffnen sein wird.

Der Clou: Das Dach soll auch für andere, bereits vorhandene Modelle nachrüstbar sein und zwischen 1100 und 1500 Euro mehr als die manuelle Variante kosten. Das Elektroaufstelldach mit 2,0 mal 1,2 Meter großem Bett kann künftig auch bei anderen Modellen auf VW T 6 optional mitbestellt werden.

Günstige Campervans auf der CMT
VW T6-Ausbau unter 40.000 Euro

Reimo Carrara auf VW T6: Mehr Komfort und Stauraum

Wie gewohnt kommt auch im VW T6 eine 3-Sitzer-Bank mit Kindersitzhalterung zum Einsatz. Sie hüllt sich im ReimoCarrara elegant in Leder . Die stufenlos verschiebbare Rückbank ist in der Führungsschiene fliegend gelagert. So soll der Schiebefluss auch bei Dreck in der Schiene nicht beeinträchtigt werden. Mit nur zwei Handgriffen lässt sich die Rückbank zur Liegefläche umbauen und wird dann zum 2,0 x 1,3 Meter messenden Bett. Eine „Luke“ unterhalb der Matratze ermöglicht einen direkten Zugang zum Kofferraum.

Reimo Carrara Foto: Bernd Thissen
Spüle, Kocher und Kühlbox verstecken sich unter bündig eingelassenen Abdeckungen.

Gänzlich neu gestaltet präsentiert sich die seitliche Möbelzeile mit schicken Rundungen, Hochglanzoberflächen in stark kontrastierenden Dekoren. Viele kleine Schränke, Schubladen und ein Apothekerschrank bieten weiteren Verstauraum im vorderen Bereich. Eine 40-Liter Kompressorkühlbox ist neben der Küchenzeile versteckt. Ungewöhnlich: die flache Hängeschrankzeile über der Arbeitsfläche, die das Stauraumangebot ergänzt. Spüle, Kocher und Kühlbox verstecken sich im Ruhezustand dezent unter bündig eingelassenen Abdeckungen.

Auf Gemütlichkeit möchte man bei Reimo nicht verzichten. Ein besonderes Highlight – im wahrsten Sinne des Wortes – ist deshalb die LED-Beleuchtung mit wechselnden Farben. Die Lichtbänder sind effektvoll in den Möbeln integriertet: Unter dem Dach und entlang des Küchenblocks angebracht, soll die Beleuchtung für ein ganz spezielles Ambiente sorgen.

Die übrige Bordtechnik unterscheidet sich nicht wesentlich von bekannten Reimo-Modellen wie dem Trio-Style. Die Kalkulation für die Nobelausführung ist noch nicht final abgeschlossen – erwartet wird ein Grundpreis um 45.000 Euro.

Der Reimo Carrara auf einem Blick

Preis: ca. 45.000 Euro
Basis: VW T 6, Kastenwagen, Frontantrieb, ab 62 kW/85 PS
Gesamtgewicht: 2800 kg
Länge/Breite/Höhe: 4890/1910/2000 mm
Empfohlene Personenzahl: 2–4
Baureihe: Reimo bietet die ganze Bandbreite von Ausbaustufen zwischen Freizeitmobil und Campingbus an. Als Grundlage dient meist der VW T 6 mit kurzem oder langem Radstand. Einzelne Modelle werden aber auf bis zu vier Basisfahrzeugen angeboten.
Info: www.reimo.com

Caddy Maxi Camper

Reimo VW Caddy Maxi Camp auf der CMT 2017
VW Caddy Camper mit Aufstelldach

Genauso wie auf der CMT Messe in Stuttgart 2017 hat Reimo wieder seinen VW Caddy Maxi Camper vorgestellt. Der kleine Camper auf PKW-Basis hat eine zulässige Gesamtmasse von 2,45 Tonnen und hat einen Grundpreis von 32.980 Euro.

Weitere Infos: www.reimo.de

Neuester Kommentar

Eine ELEKTO Ausführung?

Wenn man jetzt alle Artikel auflisten würde, in denen sogar in der Überschrift schon Tippfehler sind und nicht durch eine professionelle Redaktionsarbeit wie Korrekturprogramme / Freigaben etc. verhindert werden, würde es einem die Augen öffnen.

Muss jetzt schon ein Synonym herhalten? Man kann schon an den völlig verschmierten Milchglasfotos erkennen, welches hochkompetente Dreamteam diesen Artikel verzapft hat.

Wisst Ihr was: Lasst es doch. Oder packt gleich einen Milchglasfilter vor Euer kleines redaktionelles Profi iPhone. Aber vorher noch schön mit den Patschehändchen drüber wischen.

Diana van Heide 31. August 2017, 08:50 Uhr
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