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Reifenwechsel

Auswuchten beachten

Zu einem Reifenwechsel gehört auch das korrekte Auswuchten. Erstes Anzeichen einer Unwucht ist zumeist ein „Flattern“ des Lenkrads. Foto: GTÜ

Zu einem Reifenwechsel gehört auch das Auswuchten. Erstes Anzeichen einer Unwucht ist zumeist ein „Flattern" des Lenkrads und eine ungewohnte Vibration des Autos bei höheren Geschwindigkeiten.

28.10.2012 Volker Hammermeister

Schon eine Unwucht am Reifen von zehn Gramm wirkt durch die Fliehkraft im Fahrbetrieb bei einem Tempo von 100 km/h wie 2,5 Kilogramm. Die negativen Folgen sind ungleichmäßiger Reifenabrieb und damit einhergehend ein höherer Verschleiß der Reifen und Fahrwerkslager-Komponenten, eine starke Belastung der Stoßdämpfer und ein verringerter Fahrkomfort. Zudem führt die Unwucht der Räder zu einer reduzierten Reifenhaftung, was wiederum zu einer Verschlechterung der Traktion, des Bremsvorgangs und der Steuerung des Autos führt.

Treten solche Symptome auf, empfiehlt die GTÜ in jedem Fall, die Reifen in einer Fachwerkstatt kontrollieren zu lassen. Beim Auswuchten werden die Räder auf eine Auswuchtmaschine gespannt und in Rotation versetzt. Auf diese Weise kann die ungleiche Masseverteilung von Reifen und Felgen festgestellt werden. Die Auswuchtmaschine bestimmt dann die Stellen, an denen ein Auswuchtgewicht zu montieren ist.

Reifen sollten aus Gründen der Sicherheit und des Fahrkomforts möglichst bei jedem saisonalen Reifenwechsel und nach längerer Lagerung ausgewuchtet werden. Da die Gewichte, die die Reifen balancieren, beim Aufprall gegen den Bordstein oder beim Durchfahren eines Schlaglochs abreißen können, empfehlen die Experten die regelmäßige Überprüfung der Reifen nach Augenmaß.

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