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Interview mit Holger Schulz von Hobby

Rückblick auf das vergangene Jahr

Holger Schulz Foto: Hobby

promobil traf sich zum Interview mit Holger Schulz, dem Geschäftsführer von Hobby und sprach unter anderem über Erfolgsmodelle. Außerdem erzählt er von seinem ersten Jahr als Geschäftsführer. 

Sie haben vor einem Jahr zusammen mit Michael Striewski die Geschäftsführung von Hobby übernommen. Wie hat sich das Unternehmen in dieser Zeit entwickelt? 

Wir sind mit der Entwicklung sehr zufrieden und können auf ein erfolgreiches erstes Jahr in dem neuen Team zurückblicken. Wir haben uns seinerzeit vorgenommen, "Hobby" behutsam weiterzuentwickeln und gemeinsam mit unserem Inhaber Herrn Harald Striewski "Fit für die Zukunft" zu machen. Die Zusammenarbeit mit den beiden Herren Striewski macht unheimlich viel Spaß, und unsere Kollegen bei Hobby ziehen natürlich toll mit. Viele der Maßnahmen greifen schon oder sind umgesetzt, bei anderen sind wir deutlich weiter als gedacht. Zudem haben wir neue Projekte am Start, die wir in der kommenden Saison angehen wollen. Dazu gehören auch anstehende Investitionen in unserer Fertigung am Standort Fockbek. 

Welches Reisemobil ist der Bestseller? 

Im Bereich Teilintegrierte ist es der T 65 GE Optima de Luxe, bei den Kastenwagen liegt ebenfalls der Einzelbetten-Grundriss knapp vorne. 

2015 hat Hobby die All-inclusive-Ausstattung eingeführt. Wie kommt das an? 

Die mit dem Zusatz de Luxe eingeführten Reisemobile wurden in ganz Europa sehr gut angenommen. Daher haben wir uns entschlossen, zur Saison 2017 ausschließlich vollausgestattete Optima und Siesta anzubieten. Keine Pakete mehr, ein transparentes Angebot für unseren Kunden und damit natürlich ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. 

Für 2017 bietet Hobby eine Smartphone-App an, um die Bordtechnik zu steuern. Was haben Besitzer älterer Modelle davon? 

Mit der App HobbyConnect baut Hobby seine Vorreiterrolle auf diesem Feld weiter aus. Neben On-Board-Funktionen bietet die App weitere Features wie die geografische Ortung oder Informationen zu Stell- und Campingplätzen in der Nähe. Das System "lebt", weitere Funktionen können jederzeit entwickelt und hinzugefügt werden. Besitzer älterer Hobby-Modelle können die App nutzen, wenn das Fahrzeug über das CI-BUS-System verfügt. Und das gehört bereits seit 2010 zur Serienausstattung. 

Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
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