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Projekt Frauenmobil: Ideen-Feuerwerk

Sieben Reisemobilistinnen präsentierten Vorschläge für ihr Ideal-Fahrzeug.

09.04.2005

Dethleffs/Isny. Am Anfang stand die Provokation: „Woran erkenne ich, dass ein Reisemobil von einem Mann entwickelt wurde“, fragte Dethleffs-Marketing-Leiter Helge Vester in die Runde der Praktikerinnen, die gemeinsam das Dethleffs-promobil-Frauenmobil entwickeln sollen. Und Brigitte Lämmle, Astrid Korsmeier, Elke Kern, Gisela Thöne, Petra Winbeck, Lieselotte Klaiber und Susanne Maurer ließen sich nicht lange bitten. Ihre Analyse umfasste eine lange Liste – von zu wenig und zu unpraktischen Staumöglichkeiten über mangelnde Ablageflächen in der Küche bis hin zu rutschenden Polstern. Dies war der erste Schritt des von Dethleffs und promobil initiierten Projektes Frauenmobil, dessen Ergebnis ein rundum praktisches Freizeitfahrzeug sein soll.

Schon beim ersten, dreitägigen Zusammentreffen der Planerinnen – allesamt erfahrene Reisemobilistinnen und promobil-Leserinnen – bei Dethleffs in Isny wurde die hohe Motivation deutlich, mit der die Frauen das Projekt begleiten: „Zum ersten Mal habe ich das Gefühl, dass ein Hersteller uns wirklich ernst nimmt“, bilanzierte Gisela Thöne aus Bad Schwalbach. Tatsächlich fanden die Freizeit-Planerinnen in Geschäftsführer Thomas Fritz, Technik-Chef Christoph Gawalleck, Entwicklungsplaner Uwe Duhacsek und Designer Michael Studer kompetente Gesprächspartner.

Diese waren davon äußerst angetan, dass das Frauen-Team nicht nur Kritik übte, sondern schnell auch einen Wunschkatalog formulierte, wie ein möglichst ideales Reisemobil aussehen soll. „Das ist Neuland und deshalb auch für uns sehr spannend“, befand promobil-Chefredakteur Thomas Seidelmann, der sich ganz nebenbei auch darüber wunderte, dass das Thema Stauraum bei den Frauen noch einen höheren Stellenwert genoss als die Bereiche Wohnen und Bad. Die – vielen, vielen – Ideen der Frauen setzte Michael Studer sofort in erste Skizzen um, und Christoph Gawalleck bestätigte, dass etliche Vorschläge umsetzbar sind. Erste Ergebnisse des Projekts sollen auf dem Caravan-Salon in Düsseldorf präsentiert werden. Ein Kompliment konnten die Ideen-Geberinnen indes schon von Designer Michael Studer entgegennehmen: „Ich glaube, das Fahrzeug wird so gut, dass es in Serie gehen kann.“

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