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Westfalia James Cook (2020)

Campingbus mit Heck-Slide-out

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Der sechs Meter lange Campingbus basiert auf dem neuen Mercedes Sprinter. Mit Heck-Slide-out und Smart-Home-Technologie will Westfalia im hochpreisigen Campingbus-Segment ganz vorne sein.

Vor zwei Jahren die erste Ankündigung, jetzt macht Westfalia mit dem ersten Prototypen des neuen James Cook Nägel mit Köpfen. „Die Legende lebt“, meinte Westfalia-Geschäftsführer Mike Reuer, als er an diesem kühlen Dienstag im Mai den künftigen 6-Meter-Campingbus der Fachpresse vorstellte. Wie bereits bekannt, wird es den Campingbus, dessen Zielgruppe laut Hersteller vor allem Best-Ager ab 50 Jahren sein sollen, mit drei Dachvarianten geben: Eine mit dem original Sprinter-Hochdach, eine mit einem von Westfalia selbst konstruierten Aufstelldach und eine mit einem ebenso selbst entwickelten Hochdach.

Westfalia James Cook (2020) Foto: Gesa Marx
Das elektrisch ausfahrbare Slide-out im Heck ist serienmäßig an Bord.

Das Besondere am neuen James Cook ist der serienmäßige Heck-Slide-out. Der ermöglicht einen Längsbettgrundriss mit einer Bettlänge von üppigen 2,07 Metern. Im Heck erstreckt sich das Bett über die gesamte Fahrzeugbreite. Im schmaleren, ausfahrbaren Part soll das Bett über 1,42 Meter breit sein. Elektrisch ein- und ausgefahren wird der „Anbau“ via Knopfdruck im Fahrzeug. Westfalia nutzt für den Slide-out die Dichtung der originalen Hecktüren des Sprinters. Unterhalb der Konstruktion verbirgt sich außerdem noch ein Staufach. Laut Hersteller soll an dieser Stelle die Installation eines klappbaren Fahrradträgers für die Anhängerkupplung möglich sein.

Im Inneren konventionell

Der restliche Grundriss des Westfalia James Cook ist ansonsten klassisch: Längsküche mit gegenüberliegendem Bad, hinter dem Fahrerhaus befindet sich die Sitzgruppe. Der halbhoch sitzende Kühlschrank fasst 90 Liter. Serienmäßig wird ein Zweiflammkocher mit elektrischer Zündung mit an Bord sein. Der Möbelblock hat eine leicht geschwungene Form. Für einen cleaneren Look verzichtet Westfalia auf einzelne Pushlock-Sicherungen. Stattdessen wird es im James Cook eine Art Zentralverriegelung für die Schränke geben. In der gezeigten Version gibt es keine Küchenarbeitsfläche, eine Arbeitsplattenerweiterung war ebenfalls nicht vorhanden.

Westfalia James Cook (2020) Foto: Gesa Marx
Der Blick vom Fahrerhaus ins Heck des neuen James Cook. Links befindet sich die Küche mit Zweiflammkocher und hochgesetzem Kühlschrank.

Die geschwungenen Möbelfronten der Küchenzeile sind an den Oberschränken über der Sitzgruppe wiederzufinden. Die Polster der Sitzbank und der Vordersitze sind in dunklem Grau gehalten. Zusammen mit dem Boden in Betonoptik ergibt sich ein moderner Kontrast zu den glänzend weißen Möbelfronten. Die Sitzfläche der Rücksitzbank kann nach vorne gezogen werden, das bringt zusätzlichen Sitzkomfort.

Im Prototyp noch ohne Bad

Der Prototyp musste noch ohne Sanitärbereich auskommen. In dem kompakten Bad mit Seitenfenster sollen eine Banktoilette, Stauschränke und ein kleines Eckwaschbecken samt Dusche unterkommen.

Dank der smarten Schnittstellen des Mercedes Sprinter werden Anzeigen und Funktionen wie Wasserstände oder Temperatursteuerung entweder direkt über das eigene MBAC-Panel von Mercedes-Benz oder über handelsübliche Smartphones oder Tablets steuerbar sein. Geplant sind zwei Versionen, die Ende August auf dem Caravan Salon 2019 zusammen mit Mercedes präsentiert werden.

Basis ist der neue Mercedes-Benz Sprinter mit Heckantrieb und 140-PS-Schaltgetriebe. Gegen Aufpreis sind bis zu 190 PS möglich. Optional wird es Allradantrieb geben, Frontantrieb ist bauartbedingt nicht vorgesehen.

Ziel ist es einen Startpreis von rund 75.000 Euro zu ermöglichen.

Fazit

Beim James Cook handelt es sich um eine mutige Slide-out-Lösung, die jetzt vom Campingbus-Markt und der Zielgruppe angenommen werden muss. Die angepeilte Bettlänge von über zwei Metern ist gut, das Innenraumdesign ist vielversprechend. Um Funktionalität, Grundriss und Qualität zu bewerten, ist der Serienstand abzuwarten.

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