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Carthago Tourer: Vorstellung

Auf Touren gebracht - der C1

Premiere, Carthago Tourer C1 Foto: Hersteller, Kohstall 4 Bilder

Carthago weitet sein Programm in eine populäre Preisklasse aus.
Der Tourer C1 soll die Stückzahlen weiter steigern. Erste exklusive Bilder.

10.05.2011 Ulrich Kohstall

Der Tourer C1 überrascht gleich mehrfach. Zunächst weil er mit Preisen unter der 60000-Euro-Schwelle antritt. Damit bewegt sich Carthago - sonst in der Oberklasse zu Hause - erstmals in der dicht besetzten Mittelschicht. Ebenso erstaunlich ist aber seine äußere Erscheinung. Erste Bilder zeigen: Der neue Tourer C1 bleibt auch als günstigster Vertreter der Marke ein durch und durch typischer Carthago. Integrierter und Teilintegrierter folgen der vom Chic vorgegebenen Linie.

Der Tourer C1 will keinesfalls als Billigbaureihe daherkommen, sich aber dennoch von bekannten Carthago -Baureihen absetzen. Vertriebsleiter Bernd Wuschack: „Der Name Tourer drückt die Zielrichtung aus: jünger, sportlicher und kompakter." Drei von vier Modellen sind unter sieben Meter lang und sollen ausnahmslos echte 3,5-Tonner werden.

Optische Eigenständigkeit gewinnt der Integrierte durch weiße Aufbaukanten, die eine hellgraue Wandfläche einrah-men, was Solidität vermittelt. Einen optischen Kunstgriff erlaubt sich der Tourer C1 mit dem Zusatz T-Plus. Wie bei Carthago üblich, steht diese Bezeichnung für ein Hubbett über der Sitzgruppe des Teilintegrierten. Beim Tourer trägt es optisch nicht auf. Das Bett steckt in einer GfK-Box, die ähn-lich einer übergroßen Panorama-Haube auf dem seitlich abgerundeten Dach sitzt.

Wie sieht es mit Technik aus? „Der Tourer hat die DNA von Carthago“, stellt Carthago-Chef Karl-Heinz Schuler klar und meint damit etwa die holzfreie Wandkonstruktion. Dach und Boden schützen sich mit einer GfK-Außenseite gegen Hagel beziehungweise Split.

Anders als der Chic baut der Tourer aber nicht auf einen Alko-Rahmen, sondern auf das flache Original-Fahrgestell von Fiat. Ein doppelter Boden lässt sich auch so realisieren, allerdings spricht man bei Carthago von einem Klimadoppelboden. Will heißen: Die Bordtechnik ist hier gut temperiert aufgehoben; Außenstauklappen sucht man aber vergeblich. Etwas Abstand zum Chic muss sein.

Beim Grundpreis beträgt die Differenz zwischen Tourer C1 und einem vergleichbaren Chic C-Line bis zu 10 000 Euro. Der Tourer C1 wird als T-Modell ab 57 700 Euro und als Integrierter ab 67 400 Euro kosten. Da ist es gut zu wissen, dass nicht alle Komfortmerkmale in der Aufpreisliste auftauchen. Sämtliche Varianten bekommen einen 150 Liter großen Kühlschrank. Der Integrierte wird außerdem ein 1,60 Meter breites Hubbett und eine Fahrertür serienmäßig haben. Schon jetzt steht fest: Der Tourer hat das Zeug dazu, um die etablierte Mittelklasse so richtig auf Touren zu bringen.

Auf einen Blick

Carthago Tourer C1 I 142 QB

Preis: (steht noch nicht fest)
Basis: Fiat Ducato, Flachrahmen, Frontantrieb, 96 kW/130 PS
Gesamtgewicht: 3500 kg
Länge/Breite/Höhe:
6730/2270/2860 mm
Empfohlene Personenzahl: 2 – 4
Baureihe: Vier Grundrisse stehen für die I-Modelle der Tourer-C1-Reihe zur Verfügung: zwei mit einem Doppelquerbett und zwei mit Einzelbetten im Heck.
Info: Telefon 07 51/79 12 10, www.das-bessere-reisemobil.de

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