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Kimbo 6c Pick-up-Camper

Kuschlige Aluminium-Kabine

Kimbo Camper 6 (2019) Foto: Kimbo 19 Bilder

Wie komfortabel kann eine Blechbüchse sein? In den USA gibt es jetzt neben dem metallfarbenen Airstream auch eine Pick-up-Kabine im Aluminium-Look. Gemütlichkeit kommt dank Kamin und Feuerstelle darin auf.

Rustikal und kompakt, so sieht die Kimbo-Kabine aus. Sie ist 3,23 Meter lang, 1,95 Meter breit und besteht komplett aus genietetem, versiegeltem Aluminium. Die rahmenlose Außenhaut ist mit einer R5-Isolierung verkleidet. Innen wie außen hat die Kabine einen gebürsteten Aluminium-Look und wirkt somit wie frisch aus der Fabrik – oder wie man neudeutsch sagen würde: Ist im industrial Style gehalten.

Fabrikromantik auf einem wendigen Gefährt

Kimbo Camper 6 (2019) Foto: Kimbo
So gemütlich wirkt es im Inneren der kurzen Aufsetzkabine Kimbo.

Mit diesem rauen Alu-Look kontrastieren der Holzboden und die Holzmöbel, die teilweise aus Teak bestehen. Weiße Polster, ein Lammfell und ein Stück Kunstrasen auf dem Nachttisch sorgen für Gemütlichkeit. Fabrik-Charme versprühen wiederrum die vielen Aluminium-Gitterkörbe, die als Stauraum dienen.

Gebaut und sich ersonnen hat die Kabine Mark King im US-Bundesstaat Washington. Schon jahrelang hat der Erfinder und Unternehmer (er vertreibt Taschen und Gürtel online) einen klassischen Airstream als Wohnsitz genutzt. Doch weil er mit weniger Platz auskommen und gleichzeitig flexibler unterwegs sein wollte, schuf er 2016 seine eigene Pick-up-Kabine. Darin zog er dann für sechs Monate ein und konnte zugleich alles auf Alltagstauglichkeit testen.

Pick-up-Camper mit Feuerstelle und Kamin

Direkt am Eingang der Kabine im Heck befinden sich zwei Highlights: Der sogenannte Mudroom, eine Art Windfang und Fußabstreifer, kann zur Dusche umgebaut werden. Ein Boilertank sorgt zusammen mit einem Gaskocher für die richtige Wassertemperatur, ein Duschvorhang, der sich in einem Dachstaufach verstecken lässt, grenzt die Nasszelle ab.

Kimbo Camper 6 (2019) Foto: Kimbo
Lagerfeuer an Bord: Mit einem kleinen Ofen plus Kamin.

Neben Dusche und Mudroom ist eine kleine Küchenzeile untergebracht. Wirklich außergewöhnlich hier ist ein Gasofen des Fabrikats Dickson mit einem kleinen Kamin. Von allen Sitzgelegenheiten und vom dem Bett aus kann man den Flammen hinter einem Gitter beim Tanzen zusehen. So hat man das Lagerfeuer quasi mit an Bord. Die Gasflasche befindet sich außen am Fahrzeug am Heck und fährt in einem offenen Fach mit. Ein Feuerlöscher wird übrigens ebenfalls mitgeliefert.

Sonst ist der Kochgenuss eher beschränkt: Hier kann nur mit einem mobilen Gaskocher (derselbe zum Duschwasser beheizen) Essen zubereitet werden und ein Kühlschrank dient als Vorratskammer. Das Waschbecken wird per Trittpedal bedient.

Sofas statt Sitzgruppe

Eine klassiche Sitzgruppe sucht man in der Kimbo Pick-up-Kabine vergebens, dafür sind zwei gemütliche Sofas an den Seiten untergebracht. Ein kleiner Tisch auf Fahrerseite lässt sich aus den Staufächern ab Bett herausziehen, sodass man hier am Laptop arbeiten kann.

Kimbo Camper 6 (2019) Foto: Kimbo
Der Arbeitsplatz im Pick-up.

Rings um die Wohnkabine verläuft im Inneren eine dimmbare LED-Leiste. Für Strom sorgen eine 12-Volt-Bordbatterie mit 110-Volt-Steckern und USB-Anschlüssen und/oder die Solaranlage auf dem Dach.

Das Bett ist 1,37 x 1,90 Meter groß. Die Kabinenhöhe beträgt in dem Alkoven, in dem das Bett steht, 95 Zentimeter. An allen anderen Stellen bietet die Kabine 1,98 Meter Stehöhe.

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Preis und Bestellungen

Der Preis für die Aluminium-Kabine beträgt 14.000 US-Dollar, das entspricht umgerechnet etwa 13.212 Euro. Die Feuerstelle kostet rund 1400 Euro Aufpreis. Für die Küchenzeile mit Boiler und Waschbecken muss man nochmals 1760 Euro hinblättern, für die Dusche 1145 Euro. Die Solaranlage gibt es für 616 Euro. Aufgrund der hohen Nachfrage müssen Kunden mit 12 Wochen Wartezeit rechnen.

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