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PaulCamper Campingbus VanPaul

Der ideale VW-Bus für private Vermieter

VanPaul Campingbus auf VW T5 Foto: Paul Camper 16 Bilder

Die Sharing-Plattform PaulCamper geht jetzt unter die Fahrzeughändler und -Entwickler. Der eigens entwickelte Campingbus VanPaul auf VW T5 und T6 soll sich perfekt zum Vermieten eignen.

29.11.2017 Sophia Pfisterer 1 Kommentar

PaulCamper, die Online-Plattform für Privatvermietungen von Campingfahrzeugen aus Berlin, stellte auf der Leipziger Messe Touristik und Caravaning 2017 den VanPaul vor. Dieser Campingbus soll sich perfekt zum Vermieten eignen und dank eines Refinanzierungs-Modells den Traum vom eigenen Campervan wahrmachen.

VanPaul Campingbus auf VW T9 Foto: Paul Camper
Vanlife gibt's mit dem VanPaul - Refinanzierungsplan dank Campersharing gleich mit eingerechnet.

Ab sofort können sich den VanPaul potenzielle Vermieter kaufen, das Vorserienmodell auf dem VW T5 gibt es jetzt bereits ab 37.000 Euro. Alle Camper auf Basis von jungen Bulli-Gebrauchten sollen ca. 50.000 Kilometer auf dem Tacho haben und wertstabil sein.

Ab Frühjahr 2018 geht die Serienproduktion des VanPaul auf VW T6 los. Der Preis für den Neuwagen-Campingbus startet ab 49.000 Euro. Die T6-Camper bekommen alle modernen Vorzüge des Transporters, wie etwa Front-Airbags, Rückfahrkamera, Klimaanlage, Kühlschrank, Dieselheizung sowie ein integriertes Radio- und Navigationssystem. Außerdem hat das Serienmodell auf beiden Seiten Schiebefenster, eine Dachluke und eine 100-Watt-Solaranlage.

Was macht den idealen Vermiet-Campingbus aus?

Gemeinsam sind dem Vorserien- wie auch dem Serienmodell, dass sich das VanPaul-Konzept mit Hilfe der Erfahrungen der Sharing-Plattform entwickelt wurde. Dadurch soll sich der Campingbus ideal für die Vermietung von privat an privat eignen. Die Fahrzeuge haben vier Sitz- und Schlafplätze und sind dank der kompakten Größe auch für Campinganfänger leicht zu händeln. Dank isoliertem Hochdach ist der Campingbus nicht nur im Hochsommer nutzbar.

Neue kompakte Campervans 2018Bulli, Campster & Co.

Im Innenraum sorgen LED-Leisten und Bambusholz-Oberflächen für eine gemütliche und zugleich moderne Wohnatmosphäre. Die Innenwände sind mit einem grauen Stoff verkleidet. Sowohl das Dachbett wie das Bett unten sind 2 x 1,20 Meter groß. Die Möbel haben robuste Scharniere und Klappen, damit nichts so schnell kaputt geht.

Die Bordtechnik ist laut Vermieterplattform und Hersteller PaulCamper intuitiv zu bedienen, wie etwa der mobile Gaskocher und der 40-Liter-Kompressorkühlschrank. Die Spüle mit Glasdeckel wird von einem jeweils 13 Liter Frisch- und Abwassertank versorgt.

VanPaul Campingbus auf VW T6 Foto: Paul Camper
"Ohne Schnickschnack" - und mit robusten Materialien geht der PaulCamper VanPaul an den Marktstart.

Der gesamte Aufbau des VanPaul ist recht einfach gehalten, der Gründer von PaulCamper, Dirk Fehse, hält laut eigenen Angaben „nicht viel von überflüssigem Schnickschnack“: WC und Dusche sucht man in dem Campingbus vergeblich. Diese Einfachkeit hat Vorteile: Gasprüfungen für fest verbaute Kochstellen fallen dadurch beispielsweise weg.

Ausgebaut wird der VW-Campingbus von einer Werkstatt aus Berlin. Der Besitzer von JS Camperworks hatte selbst seinen Camper via PaulCamper vermietet. Nachdem es immer wieder Kunden-Anfragen auf der Vermietplattform nach Fahrzeugen zum Kaufen gab, entstand gemeinsam die Idee zum VanPaul.

VanPaul-Vermietung und Versicherung

Immer mehr Internet-Portale locken mit privatem Camper-Sharing Wohnmobile privat vermieten Mit dem Mobil 8.000 Euro pro Jahr verdienen?

Alle VanPaul-Inhaber bekommen auf Wunsch ein vorgefertigtes Profil auf der Vermietplattform PaulCamper. Die Käufer müssen sich nur noch auf der Website registrieren, schon kann es mit dem Sharing losgehen. Mietpreis, Kaution und Verfügbarkeit des Busses bestimmen die Vermieter selbst.

PaulCampers Idee ist, dass sich der Kauf durch die private Vermietung des Fahrzeugs: „Der Kaufpreis unseres VanPauls lässt sich über die Vermietung via PaulCamper ganz einfach refinanzieren. Pro Jahr können bis zu 7.000 Euro eingenommen werden.“ Während der Vermietung ist das Fahrzeug mit einer Allianz Verischerung geschützt. Bei einem Unfall oder Schadensfall greift diese.

Neuester Kommentar

Die Idee und Umsetzung seitens PaulCamper ist gut.

Die perfekte Kombination in einem übersichtlichen Konzept für alle die, die es einfach mal wagen wollen, die noch nie Berührung mit dem Thema hatten, die eine Option suchen, es immer öfter nutzen zu können.

PaulCamper öffnet damit kristallklare Perspektiven, da die Ausstattung schon sehr erwachsen anmutet. Vor allem gefällt mir hier der Mut für ein Hochdach statt lifestylischem Aufstelldach - der PaulCamper ist jederzeit wetterfest und einsetzbar. Vor allem die konsequente Isolierung - wenn auch sehr dünn - gefällt mir extrem gut. Hier hat jemand richtig Gas gegeben.

Dennoch ist das Gesamtfahrzeug nicht unnötig teuer, wo es um Nice-to-have-Details geht.

Das Preisgefüge zum Kauf der Autos ist sehr attraktiv, wenn man sich überlegt, wie der hochwertig kommunizierte Original-California preislich daher kommt: bei leistungsvergleichender Ausstattung bekäme man schnell 2 PaulCamper für 1 California.

Richtig gut, was damit am Markt bewegt wird.

Die die Gründer lesen, ob es hier schon Resonanzen zum Konzept gibt: Ich wünsche Euch einen fetten Durchbruch und Erfolg mit Eurem Konzept.

Diana van Heide 30. November 2017, 09:38 Uhr
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Heft 01 / 2018 13. Dezember 2017 146 Seiten Heftinhalt anzeigen Artikel einzeln kaufen
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