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Österreich: Neue Strafen für Mautsünder

Autofahrer, die auf österreichischen Autobahnen und Schnellstraßen ohne Vignette erwischt werden, müssen vom 1. Februar an kräftig draufzahlen. Wie die österreichische Autobahnbetreibergesellschaft ASFINAG mitteilt, wurden die Mindeststrafen für "Pickerl“-Sünder von 220 auf 400 Euro fast verdoppelt - die Höchststrafe liegt neuerdings bei 4.000 Euro. Diese Strafe müssen Schwarzfahrer zahlen, wenn sie nicht an Ort und Stelle eine Ersatzmaut entrichten. Diese beträgt bei Pkw unverändert 120 Euro. Sie berechtigt nur am Tag der Verwarnung und am Folgetag zur Benutzung der Autobahnen und Schnellstraßen. Da die Jahresvignette 2002 von Samstag (1.2.) an nicht mehr gültig ist, muss in Österreich mit verstärkten Kontrollen gerechnet werden.

Obwohl nach Mitteilung der Autobahnbetreiber 98 Prozent einheimische und 91 Prozent ausländische Autofahrer mit Maut-Vignette 2002 unterwegs waren, gingen der Polizei im vergangenen Jahr 77.000 Mautpreller ins Netz. Rund 9,2 Millionen Euro Ersatzmaut spülten sie in die Kassen der Autobahnbetreiber. Diese Gelder wurden zusammen mit den Mauteinnahmen in Höhe von 310 Millionen Euro in den Straßenbau investiert. Die Maut-Einnahmen in Östereich sind für den Aus- und Weiterbau des Autobahnnetzes generell zweckgebunden.

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