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Österreich: Neue Strafen für Gurtmuffel

Nicht angeschnallte Autofahrer müssen in Österreich seit Anfang Juni mit höheren Strafen rechnen. Die Mindeststrafe beträgt jetzt 21 Euro, davor waren es sieben Euro, teilt der Österreichische Automobil, Motorrad- und Touring Club (ÖAMTC) in Wien mit. Die Strafe könne jetzt auch sofort erhoben werden. Die bisherige Möglichkeit, per Überweisung zu einem späteren Zeitpunkt zu zahlen, bestehe nicht mehr. Wer sich weigere, die 21 Euro zu zahlen, könne angezeigt werden. Die Höchststrafe beträgt dann 72 Euro.

Neu ist dem ÖAMTC zufolge auch die Bestimmung, dass der Fahrer jetzt für die ordnungsgemäße Sicherung von Kindern bis zu 14 Jahren haftet. Bisher lag dies Altersgrenze bei zwölf Jahren. Die Strafobergrenze liegt in solchen Fällen bei 2.180 Euro. Der Fahrer habe nun dafür zu sorgen, dass Kinder, die noch nicht 14 Jahre alt, aber bereits größer als 1,50 Meter sind, den Sicherheitsgurt verwenden. Bei Kindern die kleiner als 1,50 Meter sind müsse der Fahrer dafür Sorge tragen, dass passende Kindersitze verwendet werden.

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