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Ö-Maut: Es bleibt teuer

Österreichs Regierung setzt weiter auf die Go-Box für große Mobile.

13.01.2006

Novellierung. Wer geglaubt hatte, dass Österreichs Verkehrsminister Hubert Gorbach den Besitzern von Reisemobilen über 3,5 Tonnen bei der Autobahn-Maut entgegenkommen würde, irrte sich. Nach dem nun veröffentlichten Novellierungsentwurf des Mautgesetzes soll es bei der Regelung bleiben, gegen die bereits 2003 mehr als 4000 promobil-Leser vehement protestiert hatten: dass für Reisemobile die gleichen Mautgebühren anfallen sollen wie für schwere Lastwagen. Es sind mindestens 15,6 Cent pro Kilometer – mithin die höchsten Mautpreise für Mobile weltweit. Doch gegen die Pläne regt sich Widerstand: „Wir fordern, dass Kfz, die nicht der Güterbeförderung dienen und deren Gesamtgewicht fünf Tonnen nicht übersteigt, aus der fahrleistungsabhängigen Maut herausgenommen werden“, sagt Ursula Zelenka, die Juristin des Automobilclubs ÖAMTC. Sie verweist auf die Ungleichbehandlung von Reisemobilen und Caravangespannen. Für Letztere wird auf den Schnellstraßen der Alpenrepublik nur eine Vignette fällig. Verschärft werden sollen nach dem Gesetzentwurf die Strafen gegen Mautverstöße: Bis zu 4000 Euro soll ein Knöllchen kosten. Über die Änderungen des Gesetzes entscheidet das Parlament in Wien.

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