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Niesmann + Bischoff (2019)

Neue Grundrisse und individuelle Lackierung

Niesmann und Bischoff startet mit kleinen aber feinen Änderungen in das Modelljahr 2019. Im Fokus stehen neue Grundrisse bei Arto und Flair, ein neues Multimediasystem und die komplett individuelle Außenlackierung.

04.07.2018 Christian Becker

Zum Modelljahr 2019 bietet Niesmann + Bischoff keine neuen Baureihen, sondern konzentriert sich auf die Verbesserung der bestehenden Modelle. Beim Smove bleibt im Modelljahr 2019 fast alles beim Alten. Einzig die Komplettlackierung, die auch für den Arto und Flair verfügbar, setzt ein Highlight. Ein erster Prototyp erstrahlt in BMW Frozen Red metallic, aber es ist nahezu jede andere Wunschfarbe möglich. Ganz günstig ist der Spaß allerdings nicht. 13.999 Euro kostet der Wunsch nach Individualität.

Neue Grundrisse beim Arto

Niesmann Bischoff Arto 88 EK Foto: Christian Becker
Neue, knallige Polsterfarbe im Arto 88 EK

Der Arto bekommt zwei neue Grundrisse, den 88 B und den 88 LF. Dafür sind der 66 L und der 83 B nicht mehr im Programm. Somit stehen insgesamt 13 Grundrisse für den Arto zur Wahl.

Die Besonderheit des 88 LF ist sein großes Raumbad, wie es im größeren Flair angeboten wird. Im Heckbereich sind nun alle Schränke umlaufend hängend angebracht. Dadurch kann das Queensbett auf 150 Zentimeter Breite wachsen. Der zweite neue Grundriss, der 88 B mit je zwei Meter langen Einzelbetten im Heck kommt nun ebenfalls mit dem großen Raumbad zu den Händlern.

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Neue Grundrisse beim Flair

Auch beim Flair, den die promobil-Leser Anfang 2018 zum beliebtesten Luxusliner gewählt haben, gibt es im neuen Modelljahr zwei neue Grundrisse. Den 920 EK und den 920 LB. Daneben gibt es den 880 EK nun optional mit einer kompakteren Sitzgruppe. Der gewonnene Raum kommt einer größeren Küche mit viel Ablagefläche zu Gute. Die Grundrisse 840 L und 840 B gehen dagegen in Rente.

Niesmann Bischoff Arto 88 LF Foto: Christian Becker
Die beliebte L-Sitzgruppe im Flair 920 EK

Mit dem Flair 920 EK präsentieren die Polcher zum Modelljahr 2019 einen Grundriss mit noch mehr Komfort im Wohnbereich. So besitzt der Flair 920 EK in seiner knapp zwei Quadratmeter umfassenden Küche eine vergrößerte Arbeitsfläche, die optional auch aus Mineralwerkstoff gebaut wird. Der neue Grundriss verfügt über die beliebte L-Sitzgruppe, die für vier Personen ausreichend Platz bietet. Weiteres Feature ist das praktische Sideboard gleich neben der Wohncoach auf der Beifahrerseite. Neben dem Flair 920 EK komplettiert der Flair 920 LB, eine Barversion mit Längsbetten, die Neuzugänge in der Flair-Baureihe.

Der Grundriss ist baugleich mit dem Erfolgsmodell 920 LS, der mit zwei zusätzlichen Kleiderschränken ausgestattet ist. Zudem hat Niesmann + Bischoff mit dem Flair 920 LF und dem Flair 920 BF zwei weitere Grundrisse optimiert – und zwar im Bereich des Heckbetts, das um 10 Zentimeter auf 1,60 Meter verbreitert wurde. Rundherum befinden sind Hängeschränke sowie zwei Garderobenbretter, für mehr Spielraum zum Verstauen und mehr Freiraum für die Mitreisenden. Für noch mehr Fahrsicherheit und -komfort gibt es zum neuen Modelljahr das Active Air Fahrwerk – ein elektronisch angesteuertes Luftfahrwerk mit drei anwählbaren Fahrmodi.

Neue Innenraum-Gestaltung

Darüber hinaus gibt es für den Arto, wie auch für den Flair, einige Neuigkeiten. Für die gesamte Modellserie steht im Fahrzeuginnern eine zweite Möbelfarbe in heller Eichenoptik zur Wahl. „Verade Oak – modern line“. Die Hängeschrankklappen sind serienmäßig weiß, in matter Optik. Hinzu kommen die Varianten weiß glänzend und holzfarben. Zu der neuen Stilwelt gehört ein Laufboden in grauer Steinfliesenoptik. Als leichte Anpassung im Küchenbereich des Arto ist der Spiegel am Fenster in schwarz glänzend gehalten.

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Beim Blick ins Wellness-Bad sticht die Armatur in Metallausführung ins Auge. Die Duschsäule in schwarz ist hinterleuchtet und trägt zur angenehmen Atmosphäre bei, auch der Duschrost ist in schwarz gehalten. Im Wohnbereich wurden die Rückenkissen überarbeitet, ein eingearbeiteter Keil sorgt hier nun für einen besseren Sitzkomfort. Mit den Farbtönen Grau und Grün kommen zwei neue Grundpolster hinzu, die besonders gut zu der hellen neuen Stilwelt passen.

Zu den optionalen Lederausstattungen beige und schwarz wird auch ein braunes Leder ins Programm aufgenommen. Beim Einstieg über die große Aufbautür fällt unter anderem der massive Metallgriff auf. Zudem wurden die Aufbaubatterien für einen tieferen Schwerpunkt nach unten versetzt, womit im Doppelboden mehr Stauraum geschaffen wurde. Dieser lässt sich optional sogar mit praktischen Aufbewahrungsboxen ausstatten.

Auch ein Blick auf die umfangreiche Liste der Sonderausstattungen lohnt sich. In der Küche gibt es beispielsweise die Mineralwerkstoffvariante mit eingeformtem Waschbecken, die unabhängig von der Wahl des Möbeldekors einheitlich in einer weißen Steinoptik erscheint. Besonders edel wirkt auch das neue Echtschieferdekor in quarzgrau: „Black Star“ ist im Eingangsbereich sowie hinter dem Waschbecken im Bad zu finden. Zusätzlich zur Variante „Green Grass“ gibt es optional eine Ambiente-Beleuchtung in Schilfoptik – möglich bei der Innentür wie im Schlafraum.

Außengestaltung und Multimedia

Um noch besser selbst zu sehen und gesehen zu werden, sind jetzt LED-Scheinwerfer an Bord, die für eine stärkere Ausleuchtung und helleres Licht sorgen. Eyecatcher sind zudem die neuen Individualisierungen für Front, Heck, Schürze und Spiegelkappen – hier stehen gleich fünf trendige Farbtöne zur Auswahl. Gleiches gilt für die neuen Seitenwand-Dekore.

Ebenfalls durch alle Baureihen zieht sich die letzte Neuerung. Ordert man das Multimediapaket, gibt es für 1000 Euro Extra ein 9 Zoll großes Alpine-Multimedia-Gerät dazu, dass besonders im Flair durch ein eigenes Gehäuse sehr gut zur Geltung kommt.

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