Das ab 2012 vorgesehene Wechselkennzeichen sorgt für Widerspruch, da es die Besteuerung für mehrere Fahrzeuge nicht mindert Volker Hammermeister

Wechselkennzeichen

Fragwürdige Besteuerung

Das ab 2012 vorgesehene Wechselkennzeichen sorgt für Widerspruch, da es die Besteuerung für mehrere Fahrzeuge nicht mindert.


Die Idee klingt vielversprechend: Mit einem Kennzeichen zwei oder mehrere Fahrzeuge führen. Das könnte zu einer Entlastung der Umwelt führen, denn Eigentümer von spritfressenden Autos könnten sich für einen sparsamen Zweitwagen entscheiden. In Österreich und in der Schweiz wird dieses System schon erfolgreich praktiziert.

Doch nach Ansicht des Online Portals kfzversicherungen.org hat die Sache einen Haken: Das Finanzamt verlangt für jedes Fahrzeug eine Kfz.-Steuer, egal ob der Eigentümer ein Nummernschild hat oder zwei.

Demnach diene das Wechselkennzeichen in finanzieller Hinsicht nur dem Finanzamt. Es würden Kaufimpulse gesetzt, obwohl der Käufer eines Zweitfahrzeuges keinen finanziellen Vorteil habe. Tatsächlich kassiere der Fiskus von beiden Fahrzeugen eine Steuer.

Sinnvoller wäre es in den Augen des Online Portals, nur ein Kennzeichen zu besteuern. Dann hätte der Halter von mehreren Fahrzeugen auch einen finanziellen Nutzen. Um dies zu erreichen, müsse der Gesetzgeber das Thema Wechselkennzeichen noch einmal diskutieren und entsprechende Entscheidungen fällen.


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