Die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung gibt Tipps zur Beladung und sicheren Fahrt in die Ferien mit dem Wohnmobil. Wer das Fahrzeug nicht richtig ladet, kann sich schnell in Gefahr bringen. Fotolia #21570863 X (erweiterte

GTÜ gibt Tipps für Camper

Das Wohnmobil richtig beladen

Die Gesellschaft für Technische Überwachung GTÜ gibt Tipps zur Beladung und sicheren Fahrt in die Ferien mit dem Wohnmobil. Wer das Fahrzeug nicht richtig belädt, kann sich schnell in Gefahr bringen.

Beim Beladen sollte der Schwerpunkt so tief wie möglich gehalten werden, damit der Caravan oder das Wohnmobil bei der Fahrt nicht ins Wanken kommt. In Bodennähe, am Bereich der Achsen sollten schwere Gegenstände deponiet werden. Außerdem auf die gleichmäßige Gewichtsverteilung auf der rechten und linken Seite achten.

Zur Ladungssicherung eignen sich rutschfeste Unterlagen und Zurrseil. Keinesfalls sollte das Heck schwer beladen werden. Bei frontgetriebenen Fahrzeugen kann dadurch die Vorderachse entlastet und die Traktion verschlechtert bzw. bei Anhängern die Stützlast beeinflusst werden. Leichtes Gepäck kann oben verstaut werden. Dachgepäck muss gut befestigt sein.

Fahren mit Gefühl

Um Instabilität, Wank- oder Kippneigungen zu vermeiden sollte man lieber etwas langsamer in die Kurven gehen und grundsätzlich weiche Spur- und Richtungswechsel vornehmen. Mehr als beim Pkw sollte man auf den Seitenwind achten, der besonders auf Brücken und beim Überholen von Lkw auftaucht. 

Auf richtiges Tempo achten

Auf Autobahnen und Schnellstraßen mit getrennten Fahrstreifen dürfen moderne Caravans und Wohnmobile mit 100 km/h unterwegs sein. Für ältere Gespanne gilt in der Regel ein Tempolimit von 80 km/h. Wohnmobile bis 3,5 t dürfen außerorts 100 km/h fahren, auf Autobahnen lautet die Geschwindigkeitsbegrenzung 130 km/h. Wohnmobile über 3,5 t sind außerorts auf Tempo 80 und auf Autobahnen auf Tempo 100 beschränkt.

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