Iveco Daily (2020) Iveco
Iveco Daily (2020)
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Iveco Daily (2020)
Iveco Daily (2020) 10 Bilder

Neue Generation Iveco Daily (2020)

Mehr Assistenz- und Sicherheitssysteme

Caravan Salon 2019

Außen hat der Iveco Daily ein neues Gesicht bekommen. Innen gibt es gegen Aufpreis viele neue Assistenzssysteme, die das Fahrzeug als Basisfahrzeug für Reisemobile noch interessanter machen.

Drei Jahre hat Iveco an der neuen Daily-Version entwickelt. Wichtige Themen waren hierbei laut dem italienischen Hersteller Digitalisierung, Automatisierung und Elektrifizierung. Alles Punkte, die mit in neue Generation mit eingeflossen sind. Die neuen Modelle, deren Motoren alle die Euro 6d-Temp-Norm erfüllen, wurden Anfang April 2019 präsentiert. Künftig bietet Iveco den Daily mit zwei unterschiedlichen Motoren an: Ein 2,3-Liter-F1A-Motor, der zwischen 116 bis 156 PS leistet, und der 3,0-Liter-F1A-Motor mit 160 bis 210 PS im schweren Transporterbereich.

Mehr Assistenz- und Sicherheitssysteme an Bord

Iveco Daily (2020)
Iveci
Der Naciceiver sitzt mittig im Armaturenbrett. Er ist aufpreispflichtig und startet bei 1.100 Euro.

Insbesondere die Automatisierung spielt beim neuen Iveco Daily eine wichtige Rolle. Iveco liefert ab Werk einige Fahrerassistenzsysteme mit, die meisten davon gegen Aufpreis. Besonders interessant für Reisemobilisten sind drei davon: die automatische Notbremse, der Abstandsregeltempomat (950 Euro) sowie der aktiver Spurhalter (950 Euro). Die Kombination dieser drei Systeme nennt Iveco „Queue Assist“ (1.050 Euro extra). In der Praxis bedeutet das: Wenn man über den Tempomat beispielweise in der Stadt 50 km/h eingibt, dann kann man dem System „alles“ überlassen. Der Transporter beschleunigt und bremst völlig selbstständig im Stop-and-go-Verkehr.

Das Besondere beim Bremssystem des neuen Iveco Daily ist, dass es bis zum völligen Stillstand bremst. Dies tun vergleichbare Systeme oft nicht. Will man dann weiterfahren, reicht ein kurzes Antippen des Gaspedals und das Fahrzeug fährt automatisch weiter. Unterwegs lenkt der Spurhalteassistent automatisch gegen, wenn das Fahrzeug droht eine Fahrbahnbegrenzung zu überfahren. Völlig überflüssig wird der Fahrer hinter dem Steuer allerdings nicht: Lässt man das Lenkrad los, fordert einen das System – ähnlich wie beim Crafter – nach einiger Zeit auf, das Lenkrad wieder in die Hand zu nehmen. Ein Highlight: Alle Assistenzsysteme sind auch für integrierte Reisemobile und für Fahrzeuge mit bis zu 7 Tonnen erhältlich.

Neu ist bei Iveco Daily auch die elektrische Festellbremse für 400 Euro extra, die einen störenden Handbremshebel überflüssig macht. Dies ist besonders interessant für Wohnmobil-Grundrisse, die zusammen mit dem umgedrehten Fahrersitz eine Sitzgruppe bilden. Somit gehört esmit der neuen Generation der Vergangenheit an, dass der Fahrersitz gegen die Handbremse stößt, wenn man die Drehkonsole benutzt.

Neuer Iveco Daily, neues Gesicht

Iveco Daily (2020)
Iveco
Beim Blick auf die Fahrzeugfront werden weitere Neuerungen bei Kühlergrill und den jetzt schmaleren Scheinwerfer sichtbar.

Beim Blick auf die Fahrzeugfront werden weitere Neuerungen bei Kühlergrill und Scheinwerfer sichtbar. Letztere ändern sich ein wenig in der Form, die Scheinwerfer werden etwas flacher und sind nun optional als komplette LED-Scheinwerfer (950 Euro extra) erhältlich. Bisher waren nur die Tagfahrlichter mit LEDs bestückt. Der Hersteller verspricht, dass die LED-Scheinwerfer 15 % mehr Sichtbarkeit bringen sollen.

Interessant für Reisemobilfahrer ist auch, dass es sich beim neuen Touch-Naviceiver (ab 1.050 Euro) einstellen lässt, ob das Fahrzeug unter oder über 3,5 Tonnen wiegt. Der Bordcomputer reagiert auf Sprachsteuerung und das eigene Smartphone lässt sich mittels Apple Car Play und Android Auto auch ans System anschließen und dann darüber bedienen. Zusätzlich gibt es beim neuen Iveco Daily einen Reifendruckmonitor (350 Euro), der im Zentraldisplay die Druckwerte jedes einzelnen Reifens anzeigt, auch mit Zwillingsbereifung hinten.

Erdgas und Elektro?

Die Erdgasversion (NP) gibt es auch beim neuen Daily. Sie ist an blauen Flächen im Kühler erkennbar. Die Elektroversion wird vorerst weiter in alter Version verkauft, mittelfristig soll sie aber auch in auf Basis der neuen Version kommen.

Preis ab: 32.340 Euro zzgl. Mehrwertsteuer

Die Iveco-Motoren auf einen Blick

Beim neuen Iveco Daily hat der Käufer die Qual der Wahl: Vier unterschiedliche Motoren stehen hier als Kaufoption zur Verfügung. Wir geben einen Überblick über die wichtigsten Unterschiede.

F1A – 2.3 l

Der Diesel-Motor hat einen Hubraum von 2287 cm³ und ist in drei unterschiedlichen Leistungen erhältlich.

  • 85 kW/116 PS, Drehmoment: 320 Nm
  • 100 kW/136 PS, Drehmoment: 350 Nm
  • 115 kW/156 PS, Drehmoment: 380 Nm

F1C – 3.0 l

Dieser Diesel-Motor hat einen Hubraum von 2998 cm³ und somit mehr Power. Auch hier kann man zwischen drei unterschiedlichen Leistungen wählen.

  • 118 kW/160 PS, Drehmoment: 380 Nm
  • 132 kW/180 PS, Drehmoment: 430 Nm
  • 154kW/210 PS, Drehmoment: 470 Nm

F1C – 3.0 I NP

Der Hubraum des Erdgasmotors beträgt 2998 cm³. Dieser Iveco-Motor ist nur in einer Leistung erhältlich.

  • 100 kW/136 PS, Drehmoment: 350 Nm

EV

Der Elektromotor hat eine Leistung von 80 kW/109 PS und hat einen eher niedrigeren Drehmoment mit 300 Nm.

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