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Mini Vision Urbanaut Konzeptfahrzeug Enes Kucevic
Vision Urbanaut (2021)
Vision Urbanaut (2021)
Mini Vision Urbanaut Konzeptfahrzeug
Mini Vision Urbanaut Konzeptfahrzeug 12 Bilder

Mini-Camper Vision Urbanaut (2021)

Mini-Camper Vision Urbanaut (2021) Futuristischer Camper mit Chill-Modus

Mini wagt den Blick in die Zukunft und entwickelt dabei einen ganz besonderen Camper – ein Miniatur-Baum findet im Vision Urbanaut ebenfalls Platz.

So also sieht es aus, wenn Mini in die Zukunft blickt: Ein 4,46 Meter langes Elektro-Konzeptfahrzeug, das sich im Grund auch fürs Camping eignen könnte. Dafür sorgen die Möbel im Inneren des Fahrzeugs.

Anstelle der Rückbank befindet sich im Heck eine Wohnlandschaft mit ausklappbaren Polsterelementen. Mittig in der Studie umgibt ein kleiner Tisch ein Miniatur-Bäumchen.

Mini Vision Urbanaut Konzeptfahrzeug
Enes Kucevic
Der Innenraum des Urbanaut ist hell durch die vielen Fenster und die hellen Designfarben. So kann auch das kleine Bonsaibäumchen an Bord wachsen und gedeihen.

Im vorderen Bereich entsteht nach Absenken der Armaturentafel eine Sitzecke, da sich die vorderen Sitze drehen lassen. Apropos Fahrersitz: Wer auch immer hier am Steuer ist, kann entscheiden, ob man gerne selbst fahren möchte oder ob den Autopilot darum bitten mag, das Gefährt ans Wunschziel zu bringen. Das Steuerteil schwenkt sich dafür entweder in Position oder verschwindet in der Fahrzeugwand – genauso läuft das bei den Pedalen.

Mini Vision Urbanaut Konzeptfahrzeug
Enes Kucevic
Selbst fahren oder sich fahren lassen? Das Konzept sieht beides vor.

Die Frontscheibe lässt sich öffnen, was Mini "Street Balcony" nennt. So kommt im Stand viel Luft ins Fahrzeug. Luftig wirkt auch die wie durch die zweilagige Schiebetür an der Seite. Diese alleinige Einstiegsmöglichkeit in den Van öffnet sich übrigens elektrisch.

Der gesamte Innenraum wirkt wie eine futuristische Lounge. Leder kommt nicht zum Einsatz, dafür Kork und ein filzartiger Stoff. Manche der Stoffflächen lassen sich digital "bespielen" und sind hinterleuchtet. Wem das kleine Bäumchen an Bord nicht reicht: Es lässt sich beispielsweise eine Art virtuelles Blätterdach auf die Fläche projizieren, um für Naturkulisse auch im urbanen Raum zu sorgen. Für eine Stadtflucht muss man in dem Showcar also nicht einmal aus der Stadt hinausfahren.

Im Urbanaut ersetzt ein "Mini Token" den Fahrzeugschlüssel, ein Kieselstein-großes Objekt. Über den Token lassen sich auch die unterschiedlichen Betriebszustände des futuristischen Mini-Campers steuern. Drei verschiedene Modi gibt's im Urbanaut: Chill, Vibe und Wanderlust. Im Chill-Modus werden atmosphärische Klänge gespielt, während der Vibe-Modus mittels Licht- und Soundeffekten Partystimmung aufkommen lässt. Der Wanderlust-Modus ist der Fahrmodus.

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Auf keinen Fall! Ich fahre am liebsten selbst.
Klar, dann komme ich gut ausgeruht am Campingziel an.

Fazit

Eine gewagte, aber vielleicht auch zukunftsweisende Studie, die Mini mit dem kleinen Van bringt. Dank der Möbelierung passt diese Idee perfekt zum Trend der kompakten Campingbusse. Wie so ein Campingurlaub in einem autonom fahrenden Fahrzeug aussehen könnte, haben wir uns hier schon einmal erträumt.