Auch Radfahren unter Alkohol kann den Führerschein kosten. Hier liegt die absolute Fahruntüchtigkeit bei 1,6 Promille. Katharina Wieland Müller_www.pixelio.de

Fahruntüchtigkeit

Kein Pardon auf dem Fahrrad

Wer das Auto stehen lässt und mit dem Fahrrad zu einer Feier fährt, sollte vorsichtig sein. Auch Radfahren kann den Führerschein kosten. Die absolute Fahruntüchtigkeit liegt bei 1,6 Promille.

Jetzt starten wieder das Oktoberfest und andere Volks-, Herbst- oder Weinfeste. Wer unbeschwert mit Reisemobil oder Caravan anreist und kräftig mitfeiern will, sollte aber nicht nur das Auto, sondern selbst das Fahrrad besser stehen lassen. Vielen ist nämlich nicht bekannt, dass auch Radfahren unter Promille den Führerschein kosten kann, warnt Dethleffs im aktuellen Newsletter. Hier liegt die absolute Fahruntüchtigkeit bei 1,6 Promille.

Kraftfahrer hingegen gelten schon ab 1,1 Promille als absolut fahruntüchtig. Auch ohne alkoholtypisches Fehlverhalten im Straßenverkehr liegt in beiden Fällen laut ADAC-Meldung eine Straftat vor. Es droht eine hohe Geldstrafe, die Fahrerlaubnis wird für mindestens sechs Monate entzogen. Auffälliges Fahrverhalten oder ein Unfall können jedoch bereits ab 0,3 Promille eine solche Straftat mit den entsprechenden Folgen darstellen.

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