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Pilote Neuheiten 2012

Geschliffene Manieren

Neuheiten 2012, Pilote Foto: Ulrich Kohstall 7 Bilder

Die neue Kollektion von Pilote: An der Spitze glänzt der Explorateur Diamond Edition mit vielen innovativen Einfällen.

Soll man das kuschelige Queensbett wählen oder doch lieber Einzelbetten für eine ungestörte Nachtruhe? Kein Anlass für lange Diskussionen: Der neue Pilote Explorateur Diamond Edition beantwortet die Frage sehr galant. Im Modell G 742 LGJE geht beides. Man steigt bequem die Treppe zum Einzelbett empor, betätigt einen Schalter am Kopfende, und beide Matratzen rücken mitsamt den dort Liegenden zusammen.

Ebenfalls sehr zuvorkommend: Im beleuchteten Raumteiler zwischen Sitzgruppe und Küche haben die Franzosen praktisch unsichtbar ein Barfach integriert. Auf Knopfdruck fährt hier ein Halter für zwei Flaschen aus. Der Explorateur Diamond Edition umschmeichelt die Reisenden außerdem durch zahlreiche Beleuchtungsmöglichkeiten und seine angenehm unaufdringliche Einrichtung mit warmen Farbtönen. So kann man sich wahrlich wie Gott in Frankreich fühlen.
Anders als es die Bezeichnung vermuten lässt, handelt es sich beim Explorateur Diamond Edition aber weder um ein Sondermodell noch um den Ableger einer Serie. Hier hat man es vielmehr mit einer neu entwickelten Baureihe zu tun, die den bisherigen Explorateur als Top-Modell ablöst. Der Diamond Edition tritt mit elf Grundrissen an, die nicht nur alle gängigen Bettkombinationen bieten, sondern sich auch in der Größe der Sitzgruppe unterscheiden. Die Außenlänge variiert dadurch zwischen siebeneinhalb und achteinhalb Meter. Grundsätzlich an Bord: ein breites Raumbad.


Die Bandbreite der Baureihe steigt außerdem durch die Fahrgestellwahl. Nahezu alle Grundrisse werden auf dem Fiat Ducato mit Alko-Tiefrahmen sowie auf dem Mercedes Sprinter angeboten. Im letzteren Fall muss man aber auf den Doppelboden mit aufgeräumter Bordtechnik und Stauräumen verzichten. Die Varianten auf Mercedes Sprinter erhalten dafür einen fünf Zentimeter dicken Sandwich-Boden mit integrierter Heizung.
Die Aufbautechnik mit Aluminium-Gerippe und PU-Verstärkungen kennt man vom bisherigen Explorateur. Inzwischen bestehen jedoch bei allen Integrierten von Pilote die Seitenschürzen aus Aluminium statt aus Tiefziehteilen.
Auch am anderen Ende der Kollektion tut sich was: Pilote erneuert den nur gut zwei Meter breiten Integrierten, der aus dem City Van hervorging. Nicht jeder will gleich zu einem Diamanten greifen.

Auf einen Blick: Pilote

• Spitzenmodell Explorateur Diamond Edition.
• Gestrafftes Angebot in der Explorateur-Baureihe.
• Facelift für die kompakten integrierten Aventura.
• Neuer Einzelbettgrundriss

Programm neu geordnet

Der Explorateur des Jahrgangs 2012 entspricht technisch dem darunter positionierten Référence. Auch optisch nähert sich der integrierte Explorateur durch die weiße Aufbau-farbe an. Wichtigster Unterschied bleibt das Alko-Fahrgestell und der höhere Doppelboden. Davon abgesehen kann der Explorateur weiterhin eine bessere Serienausstattung vorweisen.

Komfort für zwei

Nicht zuletzt mit Blick auf den deutschen Markt entwickelte Pilote einen neuen Teilintegrierten mit Einzelbetten. Er taucht in der Référence-Baureihe als P 730 LGJR und in der Explorateur-Serie als P 731 LGJE auf. Der Grundriss gefällt durch das mittige Raumbad, das gleichzeitig Schlaf- und Umkleidebereich von Wohnraum und Küche abtrennt. Beide Modelle können mit einem doppelten Boden aufwarten und verfügen über eine identische Aufbaukonstruktion. Der teilintegrierte Explorateur behält seine hellbeige Außenfarbe und setzt sich ansonsten durch Innendekor, Alko-Chassis und die bessere Ausstattung ab.

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