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LMC Neuheiten 2012

Leichte Übung

Neuheiten 2012, LMC Foto: Bernd Thissen, Hersteller 5 Bilder

Bei LMC hat man sich dem Leichtbau verschrieben. Das gelingt mit zwei neuen Explorer besonders gut.

24.08.2011 Ulrich Kohstall

Mit einem Gewichtszertifikat für jedes ausgelieferte Reisemobil will LMC künftig allen Käufern die tatsächliche Zuladung schriftlich geben. Bei zwei neuen Explorer dürfte die Wiegung besonders erfreulich ausfallen. Ohnehin hatte LMC bei der Integriertenbaureihe konsequent auf das Gewicht geachtet. Der neue I 635 G (ab 67.490 Euro) und der I 655 (ab 70.490 Euro) sparen zusätzlich an der Aufbaulänge.
Innen merkt man davon wenig. Auf nicht einmal sechseinhalb Meter genügt im I 635 der Platz für einen typischen Garagengrundriss. Die klassische Einrichtung mit Hecksitzgruppe wird im I 655 wieder belebt. Auf eine Garage muss man dabei nicht verzichten. Serienmäßig lässt sich der hintere Teil der Bank elektrisch anheben, um den Transportraum darunter zu erweitern. Für Mitfahrer in der Sitzgruppe sind dagegen optional nur Beckengurte vorgesehen.
Alle Explorer-Modelle erleichtern künftig die Übersicht. Die neuen Außenspiegel vermeiden tote Winkel. Den Rest deckt die serienmäßige Rückfahrkamera ab. Guter Überblick kann auch bei kompakten Modellen nicht schaden.

Auf einen Blick: LMC

• Zwei kompakte Grundrisse für den Integrierten Explorer.
• Sechs-Meter-Teilintegrierter mit Längsbett (T 592).
• Mehr Schlafkomfort in den Alkovenbetten des Breezer.
• Campingbus der Tourer-Baureihe mit Einzelbetten.

Besser schlafen im Alkoven

Um die Baureihen mit Alkoven wird es bei vielen Herstellern immer ruhiger. LMC macht da eine Ausnahme. Zum Saisonwechsel stocken die Münsterländer das Angebot von drei auf fünf Grundrisse auf. Der Einstieg beginnt weiterhin mit dem 5,98 Meter langen Breezer A 582 G, der ab 42.090 Euro zu haben ist. Neu dazu kommt der A 693 G mit Etagenbetten und einer Sitzgruppe für fünf bis sechs Personen. Weiteren Zuwachs im Sieben-Meter-Format bringt der A 698 G, der für vier Reisende zugeschnitten ist. Wer im Alkoven schläft, profitiert in jedem Fall von der Modellpflege am Breezer. Man liegt dort inzwischen auf Kaltschaummatratzen und genießt sechs Zentimeter mehr Kopffreiheit. Tagsüber kann das Bett hochgeklappt werden und verbessert so den Durchgang zum Fahrerhaus.

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