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Fährverband VFF

Moderne Schiffe im Mittelmeer

Das Hobby-Wohnwagenwerk hat sich einvernehmlich mit sofortiger Wirkung von Geschäftsführer Reiner Ritz getrennt. Foto: VFF

Im Mittelmeer ist eine Verjüngungskur im Gange: Seit Jahren sinkt das Durchschnittsalter der Fährschiffe auf einen historischen Tiefstwert. Damit verkehrt dort eine der modernsten Flotten der Welt.

So lautet das Statement des Verbands der Fährschifffahrt und Fährtouristik (VFF). VFF-Vorstand Christian Totzek: „Unbemerkt von den deutschen Urlaubern haben die Mittelmeer-Reeder eine radikale Innovation vollzogen. Im Vergleich dazu liegt das Durchschnittsalter etwa der Fährschiffe in Nordamerika um fast 50 Prozent höher.“

In einer aktuellen Analyse „Mittelmeerschifffahrt im Wandel" räumt der VFF mit dem Vorurteil auf, die Fähren im Mittelmeer verfügten über einen geringeren Standard als etwa in Nord- und Ostsee. Während noch im vergangenen Jahrhundert vor allem gebrauchte Schiffe mit 40 und mehr Dienstjahren das Bild prägten, begann 1995 eine Innovationsoffensive mit zahlreichen Neubauten, die nach und nach die Flotten verjüngten. 2,4 Milliarden Euro steckten allein griechische Reedereien seit 1995 in neue Tonnage – mit dem Ergebnis, dass die Adria-Flotte heute nur noch rund sechs Jahre alt ist. Die Ägäis-Flotte hat sich auf durchschnittlich gut 10 Jahre verjüngt. Auch an Bord sind neue Zeiten angebrochen: Swimmingpool und WLan gehören ebenso zur Standard-Ausstattung der modernen Super-Fähren wie À-la-carte-Restaurants, Luxus-Suiten und cooles Design. Dasselbe Bild im westlichen Mittelmeer: Die Reederei Acciona Trasmediterranea etwa, die das spanische Festland mit den Balearen und mit Nordafrika verbindet, hat seit 2000 allein acht neue Fähren in Dienst gestellt. 

Zu den Stars der neuen superschnellen Kreuzfahrt-Fähren zählen etwa die 2012 gebaute BlueStar PATMOS, die mit 26 Knoten Top-Speed das griechische Festland mit der Insel Lesbos verbindet; neben mehreren Restaurants und Cafés gehören zu den Bord-Annehmlichkeiten modernste Pullmann-Sitze, ein Geldautomat und ein Telemedizin-System. Oder die ebenfalls 2012 fertiggestellte TANIT der Reederei CTN, die zwischen Genua bzw. Marseille und Tunis verkehrt und bis zu 3.200 Passagiere sowie 1.000 Fahrzeuge transportieren kann. Besonderheit an Bord ist ein original arabisches Café, in dem ausdrücklich geraucht werden darf – auch Wasserpfeife! Daneben sorgen mehrere Pools auf dem Sonnendeck, Shoppingcenter, Nachtclub sowie ein Gebetsraum samt Mekka-Kompass für körperliche und geistige Erbauung an Bord. 

Alle vier Sekunden legt irgendwo auf der Welt eine Fähre ab. Über 2,1 Milliarden Passagiere wurden 2011 transportiert; das sind nur geringfügig weniger als im globalen Luftverkehr, wo 2,5 Milliarden Menschen pro Jahr reisen. Auf den Fähren kommen noch gut 240 Millionen Pkw hinzu sowie 38 Millionen Lkw, Anhänger und Omnibusse. Das Mittelmeer macht rund 20 Prozent des Welt-Fährverkehrs aus.

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