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Mit dem Haustier über die Grenze

Foto: Foto: Lea Hammermeister

Wer mit seinem Vierbeiner eine Grenze passiert, sollte vorher einige Vorbereitungen treffen.

14.06.2009

Laut ADAC benötigt das Tier mindestens:
- einen Mikrochip (bis Mitte Mai ist auch eine Tätowierung erlaubt)
- eine Tollwut-Schutzimpfung
- einen EU-Heimtierausweis.

Die Vorschriften dienen dazu, das Einschleppen und Verbreiten von Tollwut zu verhindern.

Den Heimtierausweis, früher bekannt als Tollwut-Impfausweis, stellt der Tierarzt aus. Die letzte Impfung muss mindestens 30 Tage und im längsten Fall 12 Monate vor Grenzübertritt durchgeführt worden sein.

Wer nach Großbritannien, Irland, Schweden, Norwegen, Finnland und Malta reist, muss noch bis Herbst 2009 mit zusätzlichen Auflagen wie Bluttests, Wartefristen oder Wurmtests rechnen.

Bei der Wiedereinreise genügt häufig der Heimtierausweis. Aber bei Ländern wie etwa Serbien, Mazedonien, Türkei oder Marokko muss vor Reiseantritt mindestens 30 Tage nach Impfung eine Tollwut-Antikörperbestimmung durchgeführt werden.

In einigen europäischen Ländern ist die Einreise von bestimmten Kampfhunderassen verboten: u.a. Frankreich, Großbritannien, Dänemark, Malta, Niederlande, Norwegen und Ungarn. Leinenpflicht, teilweise auch Maulkorbzwang, besteht für diese Hunde in Österreich, Italien, Spanien, Kroatien und Bulgarien.

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