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Meinung: Noch viel zu tun

Helga Färber, Präsidentin der Reisemobil Union, über die Arbeit des rührigen Vereins.

14.06.2005

Seit der Gründung der Reisemobil Union (RU) durch Mitglied-Clubs ist in ehrenamtlicher Arbeit viel für die Reisemobilfahrer bewegt worden. Vor allem sind Stellplätze eingerichtet sowie Ver- und Entsorgungsstationen aufgestellt worden. Dank unserer Aufklärungsarbeit werden Reisemobilisten heute als Individualtouristen akzeptiert.
Die weitere Verbesserung des Umfeldes für den Reisemobiltourismus ist ein wichtiges Ziel, ebenso die Mitsprache bei Entscheidungen in Politik und Wirtschaft, die den Reisemobiltourismus betreffen. Es ist viel erreicht worden, die RU wird wahrgenommen und angehört, aber es bleibt auch noch viel zu tun.
Ohne die Aktivitäten der RU wäre der Reisemobiltourismus vermutlich weitaus weniger akzeptiert – man stand den Reisemobilisten einst skeptisch gegenüber. Hier haben die „Zehn goldenen Regeln" der RU erheblich zum Abbau von Vorurteilen beigetragen, und die RU-Mitglieder sind weiterhin tätig. Denn um das Ansehen der Reisemobilisten zu heben, müssen sich alle entsprechend verhalten.
Nachwuchssorgen? Nein! Viele Menschen kommen früher oder später in das Alter, in dem sie sich wünschen, die große Freiheit, die werbewirksam angepriesen wird, auszuprobieren. Und dann ist man schnell vom Virus „mobil reisen" angesteckt. Es liegt an der wirtschaftlichen Entwicklung und der Möglichkeit des unkomplizierten Reisens, besonders für Kurz- und Wochenendreisen, in welchem Maße jüngere Generationen das Reisen mit dem Mobil für sich entdecken.
Kontakt zur RU unter Tel. 02 03/76 17 79, im Internet www.reisemobil-union.de.

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