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Maut

Bußgelder drohen

Reisende sollten sich vor dem Start in den Urlaub informieren, da bei einem Mautvergehen heftige Bußgelder drohen. Foto: ADAC

Reisende sollten sich vor dem Start in den Urlaub informieren, da bei einem Mautvergehen heftige Bußgelder drohen. Die Handhabung der Wegegebühr ist in Europa unterschiedlich geregelt.

12.05.2013 Volker Hammermeister

In Bosnien-Herzegowina, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Kroatien, Mazedonien, Norwegen, Polen, Portugal, Serbien, Spanien und in der Türkei zahlt man pro zurückgelegten Kilometer. Die Kosten richten sich nach der Streckenlänge.

Vignetten mit unterschiedlichen Geltungsdauern gibt es dagegen in Bulgarien, Österreich, Rumänien, Slowenien, Tschechien und Ungarn sowie in der Schweiz und der Slowakei. In manchen Ländern wird die Maut zum Teil mit Hilfe von elektronischen Systemen erhoben, meldet der ADAC.

Anders als bei der Bezahlung an Mautstationen kann der Kauf einer Vignette oder das Anmelden an elektronischen Systemen von unkundigen Urlaubern übersehen werden. Die Strafen sind oftmals drastisch. Bei einem Mautvergehen in Slowenien werden bis zu 800 Euro fällig. In der Slowakei ist eine Strafe vom Dreifachen des Vignettenpreises üblich, doch auch das Zehnfache ist möglich. Auch das Nachbarland Österreich versteht bei Mautprellern keinen Spaß: Hier muss eine Ersatzmaut von 120 Euro oder ein Bußgeld von mindestens 300 Euro entrichtet werden.

Neben der Vignette und der streckenbezogenen Maut wird in vielen Ländern noch zusätzlich eine Sondermaut für einzelne Strecken, Brücken, Tunnel oder Innenstadtgebiete fällig. Das ist beispielsweise in Österreich, der Schweiz, Italien Kroatien, Frankreich und Spanien der Fall.

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