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Marktschorgast: Frankia startet wieder durch

Zwei Monate nach dem verheerenden Großbrand in der Schreinerei, bei dem ein Schaden von etwa 3,5 Millionen Euro entstanden war, konnte bei Frankia in Marktschorgast die Reisemobilproduktion wieder anlaufen. Symbolträchtig wurde vor kurzem das Fahrzeug mit der Nummer eins an der Windschutzscheibe ausgeliefert.
Noch einige Zeit muss bei Frankia improvisiert werden: So ist die Schreinerei mit 38 Mitarbeitern derzeit in einer angemieteten Werkhalle im 25 Kilometer entfernten Bayreuth untergebracht. Die Wände der Frankia-Mobile werden vorübergehend bei Pilote in Frankreich gefertigt. Bis Mitte März, wenn die Lieferung einer 25 Meter langen CNC-Maschine ansteht, hofft der Hersteller aus Marktschorgast weitgehend normal arbeiten zu können.
Ein wenig eingeschränkt ist Frankia zurzeit lediglich noch bei der Erfüllung individueller Umbauwünsche von Kunden. Indessen versichert Geschäftsführer Giam Hoang, dass die Übergangslösungen keine Auswirkungen auf die Produktionsqualität hätten.
Mit Hochdruck wird bereits an den Wiederaufbauplänen der Teilefertigung im Marktschorgaster Stadtteil Grundmühle gearbeitet. Giam Hoang hofft, dass bereits im April der erste Spatenstich gesetzt werden kann. Bis zum Jahresende soll im Neubau mit optimierten Fertigungsabläufen der Betrieb aufgenommen werden. Trotz des Fertigungsausfalls ist Frankia mit seiner Modellpalette auf zahlreichen Frühjahrsausstellungen präsent.

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