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MD77h auf MAN TGS 6x6

Mega Luxusmobil und Einzelstück von Unicat

Unicat Expeditionsmobil Foto: Unicat 37 Bilder

Ein Expeditionsmobil wie das neuste Modell vom Individual-Ausbauer Unicat sieht man selten. Das mega Luxus-Wohnmobil basiert auf einem MAN TGS 6x6. MD77h heißt das Fahrzeug, das durch jedes Gelände fahren kann.

17.08.2017 Lisa Geiger

Expeditions-Wohnmobile gibt es in allen Größen und Farben. Mit einem MAN TGS 6x6 Fahrgestell mit L-Fahrerhaus als Basisfahrzeug fährt man problemlos über jedes Gelände. Auf ihn baut die neuste Kreation der Dettenheimer Firma Unicat auf. Der Name MD77h ist zwar nicht besonder klangvoll, das Wohnmobil dafür aber umso pompöser. Mit 540 PS und Euro-5-Dieselmotor sollte man vielleicht nicht gerade in eine Großstadt fahren, doch da passt das Fahrzeug sowieso nicht hin.

Ultra-Geländegängiger MAN

Unicat Expeditionsmobil Foto: Unicat

Nicht nur der 6x6 Antrieb machen den MAN geländegängig, er ist außerdem mit einem Zwölf-Gang Tip-Matic-Getriebe, einem Verteilergetriebe mit Geländeuntersetzung, zuschaltbarem Vorderradantrieb sowie Differenzialsperren in Vorder- und Hinterachsen ausgestattet. So ein Fahrzeug sollte irgendwo im Nirgendwo natürlich nicht so schnell kaputt gehen, deswegen sind 16 R Reifen schlauchlos aufgezogen und es ist eine zusätzliche Reifendruck-Regelanlage mit Schnellkupplungen eingebaut.

In Ländern mit einer weniger guten Infrastruktur kann die Suche nach einer Tankstelle eine Weile dauern. Mit der Zwei-Kammern-Kraftstoffanlage in die insgesamt 1.050 Liter passen, sollte man eine Weile auskommen. Immerhin ist das ungefähr zehn Mal so viel Kraftstoff, wie in einem Durchschnitts-Wohmobil. Der beheizte Diesel-Vorfilter schützt den Motor darüberhinaus vor verschmutztem Kraftstoff. Zum Betanken weiterer Fahrzeuge steht ein 125 Liter fassender Benzintank mit Pumpstation zur Verfügung.

Gegen jede Witterungsverhältnisse und Umgebung gefeit verfügt der MD77h über Astabweiser und einen robusten Dachgepäckträger aus einer Aluminium-Rohrkonstruktion. Für Licht im Dunkeln sorgen vier H1-Zusatzfernscheinwerfer sowie seitliche LED-Arbeitsleuchten. In der Stoßstange integriert sind zwei H1-Zusatz-Abblendlichter- sowie ein Paar H1-Zusatz-Fernlicht-Scheinwerfer, unter der Stoßstange finden Nebelscheinwerfer ihren Platz. Der hintere Unterfahrschutz ist pneumatisch ausfahrbar. Das Fahrerhaus ist mit zusätzlichen Sicherheitsschlössern ausgestattet. Das Expeditionsmobil kann problemlos auf ein Schiff verladen werden und mit den dafür vorgesehenen Zurrösen befestigt werden.

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Während der Fahrt soll der Komfort auch im Cockpit nicht zu kurz kommen. Zwei beheizbare Recaro Leder-Komfortsitzen, ein Lederlenkrad, individuelle Voll-Lederausstattung, elektrische Fensterheber, Klimaanlage, Zentralverriegelung mit Fernbedienung sowie zusätzliche Schall- und Wärmedämmung sorgen für Behaglichkeit bei Fahrer und Beifahrer. Für die Unterhaltung an Bord sorgt eine Alpine Musikanlage mit MP3-Player und I-Pod-Anschluss und die dazugehörigen Lautsprecher, die in A-Säule und Rückwand verbaut sind. Auf einem 17 Zoll HD Touchscreen Monitor laufen Filme über einen Blue-Ray-Player oder per Apple TV. Hinter den Sitzen gibt es eine große Liegefläche sowie eine Kompressor-Kühlbox. Das Garmin Satelliten-Navigationsgerät bringt die Reisenden an ihr Ziel.

Unicat Expeditionsmobil Foto: Unicat

In der Wohnkabine, direkt hinter dem Fahrerhaus ist die Rundsitzgruppe angesiedelt. Der Durchgang zum Fahrerhaus kann mit einem Faltbalg geschlossen werden. Die Sanitärräume auf der Fahrerseite beinhalten eine separate Dusche mit Fußbodenheizung und eine Toilette mit Corian-Waschbecken, außerdem gibt es dort auch noch eine Waschmaschine. Gegenüber liegt die Küche mit einer großen Arbeitsfläche, die ebenfalls aus Corian besteht, einem Backofen und einem Induktionskochfeld. Der Kühlschrank fasst 284 und das Gefrierfach 27 Liter.

Der Möbelbau besteht aus einer Bambus-Teakholz-Kombination. Der Boden aus Teakplatten, erinnert an den Yachtbau, die Wand- und Deckenverkleidung aus Alcantara im Wohn- und Schlafbereich komplettieren den schicken Look des Fahrzeugs.

Die Versorgung des Expeditionsmobils

Das Luxusmobil wird von AGM-Batterien mit 24 Volt betrieben sowie einer 24-Volt-Solaranlagen auf dem Dach. Für den Notfall gibt es an Bord noch einen Fischer Panda Dieselgenerator mit Dreizylinder Dieselmotor. Der 1.170 Liter Frischwassertank versorgt die Reisenden mit genug Wasser zum Duschen und Spülen. Der Abwassertank fasst 254 Liter und der Fäkaltank 140 Liter, letzterer ist außerdem frostgeschützt untergebracht.

Unicat baut auf ihrem 11.000 Quadratmeter großen Firmengelände individuelle Expeditionsmobile. 35 Spezialisten schaffen hier das perfekte Offroad-Mobil für ihre Kunden. Weitere Infos zum Unternehmen und den Fahrzeugen unter: www.unicat.net

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