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Luxus-Teilintegrierter von Niesmann+Bischoff

Das teilintegrierte Reise-Coupé Smove

Niesmann + Bischoff Smove Foto: Jacek Bilski 36 Bilder

Aufsehenerregend sportlich tritt der Niesmann + Bischoff Smove auf. Sowohl optisch als auch technisch macht das T-Modell vieles anders. promobil hat das Reise-Coupé genau unter die Lupe genommen. 

26.04.2017

      Smove heißt das erste teilintegrierte Wohnmobil aus der Luxus-Schmiede Niesmann + Bischoff. Aus „smart“ und „move“ setzt sich der Name zusammen, schlau und beweglich soll das Fahrzeug demnach sein.

Diese 5 Punkte machen den Smove außergewöhnlich

  • Die Optik: Ganz klar setzt der Niesmann + Bischoff Smove mit seinem schnittigen Aussehen neue Maßstäbe im Wohnmobil-Design. Für ein Reisemobil wirkt er sehr modern und sportlich.
  • Das Panorama-Fenster: Das große Dachfenster lässt sich elektrisch öffnen.
  • Die Maße: Mit den Längen 6,90 bis 7,40 Meter ist der Smove zwar nicht der kürzeste aber mit 2,25 Metern relativ schmal, so kommt er auch problemlos durch den Stadtverkehr.
  • Der Tisch: Der Tisch lässt sich im Sitzen mit einem Handgriff vergrößern und verkleinern.
  • Die Zentralverriegelung der Schubladen: Hat man sich einmal daran gewöhnt, ist die Zentralverriegelung der Schubladen doch eine gute Idee. So lassen sich auf dem Stellplatz die Schubladen schnell öffnen und schließen und während der Fahrt werden einfach alle Schubladen per Knopfdruck gesichert.

Der Smove ist ein Phänomen. Noch vor dem Verkauf an einen Kunden wählen die promobil-Leser den Teilintegrierten gleich im ersten Anlauf auf Platz 1 in seiner Kategorie. Es ist die Belohnung für den Mut zum außergewöhnlichen Design. Mit seinem überaus sportlichen Auftritt verdient sich der Smove die Auszeichnung, der Grand Tourismo unter den Wohnmobilen zu sein.

Doch das Coupé von Niesmann + Bischoff macht nicht nur optisch vieles anders als andere T-Modelle. Mit dem Niesmann + Bischoff Smove will der Liner-Hersteller zeigen, dass er seinen Anspruch an Luxuriosität auch auf 15 Quadratmetern und bei 3,5-Tonnern unterbringt. Die Marke will damit nichts Geringeres erreichen, als die Liner-Kompaktklasse bei den Wohnmobilen zu gründen.

Niesmann+Bischoff Smove (2017)
Niesmann + Bischoff Smove 7.4 E 2:29 Min.

Technisch stammt manches gar vom großen Bruder Flair, wie die beidseitig mit Aluminium beplankte Bodenplatte, die sich mit einer Fußbodenerwärmung ausstatten lässt. Auch bei der Verbindung von Fahrerhaus und Aufbau geht der Hersteller neue Wege. Bordtechnisch ist vieles, wenn nicht Standard, so doch optional möglich, was Fahrern von konventionellen Teilintegrierten oft verwehrt bleibt. Ein Gastank etwa oder bis zu 200 Liter Frischwasser.

Niesmann + Bischoff Smove: Luxus-Teilintegrierter mit 3,5 Tonnen

Gelten Teilintegrierte sonst eher als „Brot-und-Butter“-Fahrzeuge beweist der Niesmann + Bischoff Smove, dass mehr in der Aufbauform steckt. Sportlich und automotiv wirken das Außendesign und die Dachhaube des Smove. Die Maße, die je nach Grundriss von 6,90 bis 7,40 Meter reichen, sollen sowohl im Stadtverkehr als auch auf langen Strecken für Fahrkomfort sorgen. „Sei es, um ins Kino zu gehen oder ins Restaurant zu fahren. Der Smove lässt sich schließlich quasi direkt vor der Tür abstellen,“ so der Hersteller.

Seine Verwandtschaft zu den großen Luxusliner-Brüdern Arto und Flair will der Kompaktliner dabei nicht verbergen. Die Deckenkonstruktion des Smove trägt positiv zur Aerodynamik der Fahrzeugs bei, das Schiebedach ist elektrisch bedienbar. Eine Rückfahrkamera ist wie bei den Großen im Markenemblem versteckt.

Küche im Niesmann+Bischoff Smove Foto: Andreas Becker, Hersteller
Die geräumige Küche im Smove

Schieben, klappen, drehen: Innovationen in Bad und Küche

Im Inneren zeigt vor allem das Bad den Ideenreichtum der Niesmann + Bischoff Entwickler. Dort befindet sich im Smove eine Toilette, die man in die Wand schieben kann. Will man duschen, lässt man das komplette Eckwaschbecken ebenfalls darin verschwinden – und hat viel Platz in der Nasszelle.

Ein schickes Sideboard fährt ebenfalls mit. Im Handumdrehen ist es zur Küchenzeile umgebaut, die an ein Loft erinnern soll. Ein frostsicherer Doppelboden und eine geräumige Heckgarage runden den Teilintegrierten mit den luxuriösen Ambitionen ab.

Smove, der Luxus-Teilintegrierte

So ist der Smove aber auch – wen wundert’s – ein teures T-Modell. Die 78.920 Euro für das Basismodell deuten lediglich die Richtung an. Wer alles, was das Modell ausmacht, mitordert, marschiert stramm auf die 100.000 Euro zu. Was darf’s denn sein? Das Clou-Line-Design mit eigenem Stoßfänger? Das elektrische Schiebedach? Die Wasserheizung? Fiat- und Komfort-Paket nicht zu vergessen. Und weil Leistung einem Grand Tourismo gut zu Gesicht steht, sollte der 177-PS-Motor nicht fehlen.

Erhältlich ist der Niesmann + Bischoff Smove mit vier Grundrissen. Die beiden längeren Versionen haben Einzelbetten. Die beiden kürzeren ein Querbett im Heck. Die sind mit zwei Sitzgruppen-Varianten zu haben, entweder mit Längsbänken oder als Barversion mit dritten Einzelsitz.

Im Januar begann die Serienfertigung der vier Modelle – mit Quer- und Einzelbetten zwischen 6,93 und 7,43 Meter Länge. Seit März rollt der Smove zu den ersten Kunden. Die Design- und Technik-Highlights zeigen wir Ihnen schon jetzt. In unserer Bildergalerie.

Hubert Brandl Niesmann + Bischoff Foto: Niesmann + Bischoff
Hubert Brandl, Geschäftsführer von Niesmann + Bischoff

Die Geschichte des Niesmann + Bischoff Smove

promobil traf sich zum Interview mit Hubert Brandl, dem Geschäftsführer von Niesmann + Bischoff und fragte nach, wieso sie mit dem Smove ins Teilintegrierten-Geschäft eingestiegen sind.

Warum wendet sich Niesmann + Bischoff plötzlich den Teilintegrierten zu, nachdem sich die Marke viele Jahre ausschließlich auf Integrierte konzentriert hat? 

Zum einen ist das Segment der Teilintegrierten das größte in Europa, und zum anderen wollten wir zeigen, dass es möglich ist, diese Fahrzeugklasse innovativ neu zu interpretieren.

Sie sprechen bei Ihrem neuen Modell Smove von einem „teilintegrierten Liner“. Was verbirgt sich hinter dem Begriff? 

Die automotive Linienführung außen, die Integration des Fahrerhauses in den Wohnraum innen sowie Ausstattungsmerkmale wie 200-Liter-Frischwassertank, Gastank und vieles mehr sind der Liner-Welt entnommen. Die kompakten Maße und das Gewicht sind die Wesenszüge eines Teilintegrierten.

Warum sollten Käufer aus Ihrer Sicht den neuen Smove wählen statt eines prestigeträchtigen Integrierten, den man in dieser Preisklasse bekommen kann? 

Weil sie ein sportlicheres Wohnmobil mit hochwertigeren Ausstattungsmöglichkeiten zum gleichen Preis erhalten.

Wird das bisher schmale Grundrissangebot beim Smove noch ausgeweitet? 

Schaun mer mal.

Sie sprechen von neuen Konstruktionstechniken, die beim Smove eingesetzt werden. Kommt diese Technik auch dann in den Integrierten Ihres Hauses zum Einsatz? 

In erster Linie sprechen wir da von einer kompletten Neuentwicklung im Bereich Anbindung Wohnkabine zum Triebkopf in der Teilintegrierten-Klasse, die wir uns auch schützen lassen haben. Erste Tests zeigen, dass wir hier um 30 Prozent höhere Steifigkeitswerte als bei konventionellen Aufbautechniken erreichen. Das hat natürlich sehr positive Auswirkungen auf die Bereiche Fahrverhalten und Fahrsicherheit. Mehr dazu gibt es, wenn die Tests abgeschlossen sind. Lassen Sie sich mal überraschen.

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