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Le Voyageur Liner 9.3 QC CAR (2019)

Französisches Luxuswohnmobil

Le Voyageur Liner 9.3 QC CAR (2019) Foto: Uli Regenscheit 27 Bilder
Caravan Salon 2018

Le Voyageur will beweisen, dass man in Frankreich etwas von Luxuslinern versteht und nennt seinen neueste Top-Baureihe einfach „Liner“. Das Iveco-basierte Fahrzeug zeigt sich von seiner edelsten Seite.

Acht Modelle soll es von dem neuen Le Voyageur Liner geben. Alle Luxusmobile der Baureihe nutzen Iveco-Fahrzeuge als Basis: Die vier kürzeren zwischen 8,30 und 9,30 Meter Länge basieren auf dem Iveco Daily mit 7,5 Tonnen Gesamtgewicht. Die Daily-Modelle starten bei 210.467 Euro. Vier weitere basieren auf dem 12-Tonnen-Iveco-Eurocargo. Sie sind acht Zentimeter breiter, 21 höher und bis zu 11,5 Meter lang. Die Eurocargo-Liner sind mit Pkw-Garagen im Heck ausgestattet und starten preislich über 300.000 Euro.

Le Voyageur Liner 9.3 QC CAR (2019) Foto: Sophia Pfisterer
Im Heck des 9,30-langen Fahrzeugs befindet sich eine Smart-Garage.

Auf dem Caravan Salon 2018 hatten wir die Gelegenheit, uns den Liner 9.3 QD CAR näher anzusehen, die Top-Variante auf dem Daily-Chassis. Als Einziger mit diesem Basisfahrzeug hat er im Heck eine Pkw-Garage, in die ein Smart passt. Die Front wirkt automotiv und bullig. Typsich Liner fällt die Front fast senkrecht ab, vorne auf dem Kühlergrill prangt das Zeichen der Marke und darüber der Markenname Le Voyageur.

Edles Interieur

Im Interieur zieht sich das von der Farbe Weiß bestimmte Design außen weiter durch: Viele weiße, hochglänzende Möbelfronten und weiße Ledersitze kontrastieren mit mittelbraunem Holzdekor. Feine Details wie die Stickereien in den Bezügen und die gegenläufig auffahrende TV-Blende sorgen für das gewisse Etwas. So bringt der neue Le Voyageur französischen Chic in die sonst von deutschen Marken dominierte Liner-Klasse.

Le Voyageur Liner 9.3 QC CAR (2019) Foto: Uli Regenscheit
Le Voyageur: Schicker Liner trifft auf französisches Design.

Der Grundriss ist recht klassisch mit einer Sitzgruppe vorn, die eine langen Sitzbank auf der Beifahrerseite. Hier können mindestens fünf Personen gemütlich sitzen. Über der Sitzgruppe befindet sich mit einem Hubbett Schlafgelegeheit Nummer eins. Schlafgelegenheit zwei ist über der Heckgarage im hinteren Teil des Fahrzeugs. Ein Queensbett, dass von zwei Seiten betreten werden kann, lädt hier zum Schlafen ein. Vom Bett aus Blickt man auf ein offenes, hinterleuchtetes Regalsystem. Kleidung kann man in den Seitenschränken am Heck oder in den Schiebefächern über dem Kopfende verstauen.

Zwischen Schlaf- und Wohnbereich schiebt sich das Raumbad über die ganze Fahrzeugbreite. Es lässt sich zu beiden Seiten hin abtrennen und bietet so viel Privatsphäre. Die Duschkabine auf der Fahrerseite ist feststehend und bietet viel Platz. Die Waschgelegenheit daneben mit dem Waschbecken bietet Stauraum mit einem Spiegelschrank und zwei großen Schubladen. Auf der Beifahrerseite liegt wiederum abtrennbar, die Zerhacker-Toilette, deren Inhalt in einen 150-Liter-Schwarzwassertank mündet. Der Frischwassertank fasst stolze 300 Liter, der Abwassertank 250. Neben der Toilette befindet sich ein weiterer großer Kleiderschrank.

An das Badezimmer schließt sich Richtung Fahrerhaus die Küche an. Hier gibt es zwar nur einen Zweiflammkocher, dafür aber gegenüberliegend eine große Kühl- und Gefrierkombination mit einem Backofen darüber.

Luxus- und Allradmobile 2019
Wohnmobile ab 100.000 Euro

Viel Ausstattung, noch mehr Sonderausstattung

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Das Cockpit vorn ist mit dem lederbezogenen Lenkrad (Aufpreis) ebenfalls sehr edel gehalten, auch die Ausstattung kann sich sehen lassen: ABS, ASR, Tempomat und Hillholder ergänzen den Fahrkomfort. Die Luftferderung hinten und die Nivellierfunktion sorgen auf der Fahrt und im Stand für Ausgeglichenheit.´In der Mitte des Cockpits prangt ein großes Display für die Navigation, Rückfahrkamera und Bordtechnik. Letztere umfasst eine Gel-Aufbaubatterie, Außen- und Innenalarmanlage und ein Solarpanel.

Das auf dem Caravan Salon ausgestellte Fahrzeug kostet mit 284.689 Euro fast 50.000 Euro mehr als der Grundpreis es vorsieht. Das liegt an der großen Sonderausstattung: 205-PS-Motor, Satelliten-Antenne, eine elektrische 5,5-Meter-Markise, Ledersitze und hydraulische Hubstützen machen den Großteil des Aufpreises aus. Hinzu kommen ein 170- statt 100-Liter-Dieseltank, SKA-Luftsitze, ein LED-Frontprojektor, ein elektrisches Hubbett und weitere Sonnenpanele. Beim Le Voyageur Liner muss also nicht gespart werden, weder von Hersteller noch von Käuferseite.

Le Voyageur Liner 9.3 QC CAR

Basisfahrzeug: Iveco Daily, 180-PS-Dieselmotor, 6-Gang-Schaltgetriebe
Sitz/Schlafplätze: 4/4
Länge/Breite/Höhe: 9,30/2,41/3,44 Meter
Zulässiges Gesamtgewicht: 6 Tonnen
Grundpreis: 238.357 Euro

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