promobil Logo
Auch als digitale Ausgabe für iPad und Android-Tablets.
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Markenvielfalt auf dem Caravan Salon 2017

Die Wohnmobil-Neuheiten der kleinen Marken

Caravan Salon Foto: Fotos: promobil 11 Bilder

Die enorme Anzahl von Herstellern in der Caravaning-Branche sorgt dafür, dass man Wohnmobile für jeden Geschmack finden kann. Hier ein paar Beispiele.

20.09.2017 1 Kommentar

Action Mobil

Als Weltreisemobile verstehen sich die allradgetriebenen XXL-Fahrzeuge des österreichischen Herstellers. Im Mittelpunkt steht dabei zurzeit die Atacama-Baureihe auf Basis hochgeländegängiger Lkw-Fahrgestelle von MAN. Neu im Modellprogramm ist der Atacama 5800 mit 8,30 Meter Gesamtlänge und einem breiten Heckbett, das sich bei Bedarf über die davor angeordnete Sitzgruppe schiebt.

Ahorn Camp

Die Handelsmarke ist seit vier Jahren wieder mit Neufahrzeugen in Deutschland vertreten, die bei Rimor in Italien gebaut werden. Inzwischen basieren sämtliche Modelle auf dem Renault Master. Für die Campingbusbaureihe Van kann nun ein elektrisches Hubbett im Heck geliefert werden. Die Auswahl bei den Teilintegrierten erweitert der kurze T 590. Weiter aufgewertet präsentiert sich die Top-Baureihe Alaska. Alle Aufbauten haben ab Modelljahr 2018 auch Innenwände aus GfK.

Auto-Sleepers

In Düsseldorf sind die Briten zum vierten Mal in Folge vertreten. Neu dabei: die Corinium-Baureihe. Hier handelt es sich um Teilintegrierte mit Peugeot-Alko-Fahrgestell. Alle drei Grundrisse haben breite Längssofas hinter dem Fahrerhaus und bringen auf diese Weise die typische Gemütlichkeit ihrer Heimat mit.

Balcamp

Auf individuelle Reisemobile hat sich das polnische Unternehmen spezialisiert. Neben Campingbussen sind das zunehmend auch Teilintegrierte, die durch ihre nahtlose Aufbauform auffallen. Als Basis kommen Mercedes, Fiat oder Peugeot in Frage.

Bavaria

Von Pilote stammen die Reisemobile der Marke Bavaria, die zuletzt nicht mehr in Deutschland angeboten wurde. Jetzt kehren die Bavaria-Campingbusse zurück. Sie werden nun ab 36 990 Euro über die Wohnmobil Outlet Factory angeboten.

Bela

Die Marke der Wohnmobil Outlet Factory – abgekürzt WOF – bietet Alkoven und Teilintegrierte italienischer Herkunft unter dem Namen Bela an. Jüngster Neuzugang im Angebot ist der Trendy, ein kompakter Alkoven, der auf dem Fiat Doblò basiert und ab rund 30 000 Euro zu haben ist.

Bimobil

Der Schwerpunkt von Bimobil verlagert sich zunehmend auf geländegängige Reisemobile. Ein Beispiel dafür ist der neue EX 420. Um ein fernreisetaugliches Fahrzeug auf einem Iveco Daily 4x4 zu realisieren, wurde dessen Radstand verlängert. So gewinnt man Platz für einen Grundriss mit vollwertiger Dinette und Etagenbetten. Ein Doppelbett befindet sich im Alkoven.

Bliss

Aus den Niederlanden kommen die individuell gefertigten Fernreisemobile. Eine der vielen Spezialitäten: Der Aufbau ist abnehmbar und entspricht gängigen Containermaßen für eine Verschiffung. Als Basis dienen Allrad-MAN, Mercedes Zetros sowie Unimog.

Bravia

Während der slowenische Hersteller für seine Campingbusse gängige Grundrisse verwendet, setzt er bei der Basis auf den eher seltenen Peugeot Boxer. Obwohl die Swan-Modelle über Günstig-Importeur Gante vertrieben werden, verstehen sie sich nicht als Billigangebote, sondern als Alternative zu etablierten Fabrikaten.

Bresler

Weitgehend auf Kundenwunsch fertigen die Sachsen ihre Campingbusse. Als Hülle kommt der Fiat Ducato oder der Mercedes Sprinter in Frage – auch mit Allrad. Unter den Serienmodellen stehen auch selten angebotene Grundrisse zur Wahl wie etwa ein kurzer oder mittellanger Ducato mit Schlafhochdach.

Burow

Ausbauten des Peugeot Boxer bleiben der Schwerpunkt von Burow. Dabei kommen alle Karosserielängen inklusive des kurzen Radstands in Frage. Eine andere Nische deckt Burow mit dem Oman ab. Dabei handelt es sich um einen feste Kabine auf dem Ford Ranger 4x4 mit Einzelbetten über dem Fahrerhaus.

Campmobil

Der Hersteller aus Schwerin verwendet mit Ausnahme eines VW-Caddy-Ausbaus ausschließlich den VW T6 für seine praktisch veranlagten Campingbusse. Fast schon ein Markenzeichen ist die Küche im Heck, wobei dieser Grundriss wahlweise mit kurzem oder langem Radstand, Hoch- oder Aufstelldach zu haben ist.

Campocito

Die junge Marke versucht die Quadratur des Kreises: In einem VW T6 bringt sie ein großes und gut zugängliches Doppelbett sowie Dusche und WC unter. Möglich wird das durch einen verschiebbaren Waschraum und den Verzicht auf Sitze im Wohnraum. Der nur mit langem Radstand lieferbare Campocito wendet sich ausschließlich an Paare.

Clever

Die Campingbusse auf Citroën Jumper und Fiat Ducato fallen einerseits durch günstige Preise und andererseits durch vielerlei Ideen auf. So beginnt der Einstieg mit dem Modell Citi, das auf kaum fünf Meter Länge eine Hecksitzgruppe und ein Bad hat. Nachfolger des Maxi Kids ist der neue Family mit Hubbett und Etagenbetten im Heck.

CS

Konsequent kümmert sich der norddeutsche Hersteller ausschließlich um Ausbauten des Mercedes Sprinter. Angesichts von zehn Modellen herrscht eine breite Auswahl. CS verwendet alle Karosserielängen – mit Serien- oder GfK-Hochdach. Das Modell Independent hat serienmäßig Allradantrieb und tritt entsprechend abenteuerlustig auf.

Dipa

Die VW-T6-Ausbauten von Dipa haben den klassischen Grundriss mit seitlicher Möbelzeile. Abhängig von der Bettbreite wird daraus das Modell Merlin oder Falke. Weitere Auswahl ergibt sich durch den kurzen oder langen Radstand sowie die Dachvariante. Als Grundlage dient die Caravelle-Ausstattung mit werksseitiger Innenverkleidung.

Dopfer

Seit 25 Jahren werden bei Dopfer Individualmobile nach Kundenwunsch gefertigt. Zum Jubiläum legt man jedoch eine kleine Serie auf: Der 402 A Edition 25 Jahre ist ein Alkovenmobil auf Mercedes Sprinter mit Hecksitzgruppe und vorderen Längsbetten. Blickfang sind die Echtholzmöbel mit geölter Furnieroberfläche – eine Dopfer-Spezialität.

Fischer

Schwäbischen Tüftlergeist beweist der Octo-Bus auf Basis des VW T6. Dank eines modularen Ausbaus gibt es wahlweise viele Sitzgelegenheiten, einen großen Laderaum oder ein 1,35 Meter breites Bett. Für größeren Platzbedarf steht ein Modell mit langem Radstand zur Auswahl. Konventioneller ist der Klassiker Bonito.

Ford

Zusammen mit Sortimo hat Ford den Euroline entwickelt, der in Düsseldorf mit langem Radstand zu sehen ist: Schlafsitzbank und Klapptisch machen aus dem Tourneo Custom eine Freizeitvariante, die auch als Business Edition mit sechs Einzelsitzen zu haben ist. Auf dem Transit Custom basiert der Nugget mit Hoch- oder Aufstelldach, der wie seit eh und je von Westfalia stammt.

Geocar

Aus Österreich kommen die aufwendigen Pick-up-Kabinen aus GfK, die sich der Form ihrer Basisfahrzeuge anpassen. Je nach Modell wird die Kabine auf dem Rahmen oder auf der Pritsche montiert. Praktisch jeder Pick-up kann mit einem Geocar-Aufbau ausgerüstet werden, der auch als Leerkabine angeboten wird.

Giottiline

Vom einfachen Alkovenmobil bis hin zum extravaganten Integrierten bietet Giottiline eine umfangreiche Palette. Alle Modelle basieren auf dem Fiat-Ducato-Schwestermodell Citroën Jumper und werden hierzulande über Importeur Gante angeboten. Die Marke gehört zum ebenfalls italienischen Hersteller PLA, der inzwischen unter dem Dach der Rapido-Gruppe zu Hause ist.

Globe-Traveller

Zunächst als Neo-Traveller eingeführt, heißt die Marke des polnischen Herstellers Elcamp heute Globe-Traveller. Die Fiat-Ausbauten gliedern sich in die Baureihen Voyager und Pathfinder mit eigenständigem GfK-Hochdach, den Explorer mit Fiat-Superhochdach sowie die Baureihen Challenge und Active mit dem flacheren Serienhochdach.

IC-Line

Streng genommen handelt es sich bei IC-Line-Reisemobilen nicht um eine eigenständige Marke. Vielmehr geht es hier um Editionsmodelle großer Hersteller, die nur über den Händlerverbund Intercaravaning angeboten werden. Das zum Teil markant geänderte Außendekor und die äußerst reichhaltige Serienausstattung sichern den IC-Line-Reisemobilen dennoch eine Sonderstellung im Markt.

Ilusion

Über den Importeur Uwe Gante kommen die Modelle der spanischen Marke Ilusion zu uns. Mit zwei Baureihen von Teilintegrierten soll vor allem eine preissensible Kundschaft angesprochen werden. Als Basisfahrzeug dient in allen Fällen der Citroën Jumper.

Kabe

In der mittlerweile 60-jährigen Geschichte des schwedischen Herstellers standen die Wohnwagen stets im Vordergrund. Weil aber auch im Heimatland immer mehr Reisemobile gefragt sind, konzentriert sich Kabe nun zunehmend auf seine Integrierten und extrabreiten Teilintegrierten auf Fiat-Ducato-Basis. Ihnen gemeinsam ist eine enorme Grundrissvielfalt und die gute Wintertauglichkeit.

Kerkamm

Aus dem Handelsbetrieb im Nordwesten von Hamburg ist inzwischen ein Hersteller von großen Fernreisemobilen hervorgegangen. Die mächtigen Aufbauten bedienen sich der Allradfahrgestelle von MAN und werden individuell im Kundenauftrag gefertigt.

Köhler

Seit über 30 Jahren baut Köhler in der Nähe von Stuttgart kompakte Campingbusse. Aktuell sind Ausbauten des VW T6 und des Mercedes Vito im Programm, das fast 20 Varianten zählt. Ganz nach den persönlichen Vorlieben findet man hier Einrichtungen mit sehr breiten Betten oder besonders großen Stauräumen.

Lunar

Der britische Hersteller bot seine Campingbusse bislang unter dem Markennamen Cristall an. Jetzt wird auch auf dem Kontinent der Traditionsname Lunar verwendet und gleichzeitig die Palette um die Teilintegrierten der Baureihe Roadstar auf Renault Master erweitert. Durch den Erwerb der ebenfalls englischen Marke Wellhouse kommt außerdem ein weiterer Campingbus hinzu. In Düsseldorf zeigt Lunar erstmals den Terrier, einen Ausbau des Ford Transit Custom. Er bedient sich namhafter Komponenten und hat neben der Möbelzeile eine verschiebbare Sitz-Liegebank mit drei gurtgesicherten Plätzen.

Maurer

Seit mehr als zehn Jahren verwendet der Schweizer Individualhersteller die Monocoque-Technik für seine Integrierten namens Starliner. Bei den kleineren Modellen werden am Bug zahlreiche Originalteile des Basisfahrzeugs verwendet. Die größere Baureihe SL 30 greift auf Lkw-Chassis zurück. Der Deutschlandvertrieb liegt nun in den gleichen Händen wie die Wohnmobil Outlet Factory.

Notin

Nach einer Pause kehrt der älteste französische Reisemobilhersteller wieder auf den Caravan-Salon zurück. Anders als zuvor basieren die meisten Teilintegrierten und Integrierten von Notin nun auf dem Fiat Ducato. In der Serie Excel findet man aber auch weiterhin extravagante Modelle mit Mercedes-Sprinter-Chassis.

Orangecamp

Der niedersächsische Handelsbetrieb Brinkmann lässt seine Hausmarke im Capron-Werk, einem Teil der Hymer-Gruppe, bauen, wo auch Carado- und Sunlight-Modelle entstehen. Von ihnen setzen sich Orangecamp vor allem optisch ab. Außerdem gibt es von Orangecamp einen Fiat-Ducato-Campingbus in drei Längen.

PLA

Seit kurzem gehört der italienische Hersteller zur französischen Rapido-Gruppe, was auf das Modellprogramm jedoch bislang keinen nennenswerten Einfluss hat. PLA baut Alkovenmobile, Teilintegrierte und Integrierte in unterschiedlichen Preisklassen. An der Spitze stehen die Brunelleschi-Integrierten mit ihrer charakteristischen Bugform.

Protec

Im vergangenen Jahr feierten die spektakulären Teilintegrierten mit Slide-Outs an beiden Seiten Premiere. Seit wenigen Monaten hat die Produktion begonnen. Ab etwa 200 000 Euro kostet das Modell auf Iveco Daily, dessen Aufbau sich über die gesamte Länge im Stand von üblichen 2,30 Meter auf 3,50 Meter verbreitern lässt. Die Grundrisse bieten trotz der beweglichen Außenwände bis zu zwei abgetrennte Schlafbereiche.

Roadcar

Seit nunmehr zwei Jahren zieht der Ableger der Erfolgsmarke Pössl Aufmerksamkeit durch günstige Preise auf sich. Vergleichsweise bodenständig sind die drei Grundrisse, die im Hymer-eigenen Capron-Werk gefertigt werden. Zum Modelljahr 2018 wird das Möbeldesign aufgefrischt. Während Tisch und Arbeitsplatten dunkler werden, sind die Schrankklappen nun heller.

Robel

Individuelle Auf- und Ausbauten haben sich neben den Serienfahrzeugen zu einem wichtigen Standbein von Robel entwickelt. Neuerdings setzt man außerdem verstärkt auf Allradfahrgestelle. Die emsländische Manufaktur verwendet VW- und Mercedes-Fahrgestelle und bietet eine breite Auswahl an Alkoven mit Rundsitzgruppe im Heck.

Schirner

Als Reisemobil-Manufaktur bezeichnet sich der Tischlereibetrieb, der den sonst seltenen Opel Vivaro zum flotten VW-Multivan-Wettbewerber verwandelt. Auch größere Campingbusse entstehen im Hause Schirner, das bei Dresden beheimatet ist. Dabei kommen nicht nur Mercedes, Fiat und Citroën zum Einsatz, sondern auch der Opel Movano.

Slo-Motion

2016 präsentierten die Slowenen in Düsseldorf erste Prototypen, nun stehen Serienmodelle auf dem Caravan-Salon, die nach Deutschland importiert werden. Die beiden Citroën-Jumper-Ausbauten verwenden gängige Rezepte. Der Van 600 hat ein Querbett, der 636 zwei Einzelbetten.

Spacecamper

Die Palette umfasst inzwischen vier Modelle auf Basis des VW T6: die Light-Variante ohne Möbelzeile, den Classic mit Küchenblock und Kleiderschrank, den Classic-Open mit Schiebetür auf der Fahrerseite und herausschwenkbarer Küche sowie als neueste Entwicklung den Light-Open. Trotz hoher Alltagstauglichkeit sind hier alle wichtigen Küchenelemente vorhanden.

STX

Neben Sonderfahrzeugen für Events und den Reitsport fertigen die Belgier auch Reisemobile. Als Unterlage dienen schwere Lkw-Fahrgestelle, die entsprechend geräumige Aufbauten aufnehmen und mit Slide-Outs ausgerüstet werden können. Die Anfertigung erfolgt auf Kundenwunsch.

Summermobil

Neben dem VW T6 nutzt der bayerische Ausbaubetrieb ebenso den Mercedes Vito als Basis. Das Programm spricht auch preissensible Käufer an: Ein Ausbau von Gebrauchtfahrzeugen ist möglich. Außerdem gibt es ein Einsteigermodell, dessen Ausstattung nur das Nötigste umfasst.

Swift

In ihrem breit gefächerten Programm haben die Briten die Toscane-Baureihe neu aufgestellt. Die Teilintegrierten-Serie teilt sich nun in die luxuriösen Toscane 700 mit Warmwasserheizung und die preisgünstigeren Toscane 600. Zum Standard gehört aber auch hier ein komplett holzfreier Aufbau und die Smartphone-Steuerung der Bordtechnik.

Terracamper

Die neue Dachmarke für Terracamper, Flowcamper und Dogscamper heißt Vanufaktur. Dort hat man das wohl wichtigste Modell des Herstellers neu aufgelegt, den Terracamper Terock. Als Terock 2.0 hat er ein neu entwickeltes Alu-Aufstelldach, eine verbesserte modulare Einrichtung und die Möglichkeit einer Bettverlängerung nach außen.

Thokie

Der Schreinerbetrieb aus Baden-Württemberg ist neu unter den Anbietern von Pickup-Kabinen für die gängigen Basisfahrzeuge. Aus dem Rahmen fallen die Auswahl an Möbeldekoren, die wie eine Fototapete aussehen können, und die selbst entwickelte Markise im Sonnenschirm-Look.

Tischer

Für praktisch alle gängigen Pick-up-Modelle bietet das fränkische Unternehmen eine passende Absetzkabine. Nach der Renovierung von Innen- und Außendesign im vergangenen Jahr hat man sich zur neuen Saison das Bad des Bestsellers Box 240 vorgenommen. Kabinen von Tischer sind in diesem Jahr übrigens auch auf den Ständen von Ford und Renault zu sehen.

Tonke

Mit hölzernen Absetzkabinen im Retro-Stil hat der niederländische Hersteller vor einigen Jahren angefangen. Inzwischen ist daraus eine ganze Modellpalette geworden, die auch Ausbauten des Mercedes Sprinter und VW T6 umfasst. Die ursprünglichen Modelle sind weiterhin in den individuell geplanten Baureihen Lowrider und Fieldsleeper zu haben.

Volkner

Seit gut zehn Jahren ist der Performance eine echte Attraktion auf dem Caravan-Salon. Die seitliche Pkw-Garage mit automatischem Einzug lenkt ebenso die Blicke auf sich wie der Slide-Out, der sich praktisch über die gesamte Länge erstreckt. Aufmerksamkeit verdient aber ebenso das zuletzt komplett modifizierte und jetzt elegantere Mobiliar. Die kompaktesten Modelle von Volkner sind noch in der 7,5-Tonnen-Klasse angesiedelt.

Wanner

Fast unbemerkt ist der schwäbische Händler vom Importeur zum Hersteller geworden. Ein immer größerer Anteil der Silverdream-Fertigung wurde von Italien in den eigenen Betrieb nahe Stuttgart verlagert. Dieser Schritt dient nicht nur der Qualitätssicherung, sondern erlaubt auch mehr Flexibilität bei Sonderwünschen. Unverändert haben die Silverdream einen aufwendigen Monocoque-Aufbau.

Werz

Der VW T6 steht im Fokus der Ausbauten: Da gibt es die Modelle Piccolo und Magnum mit kurzem und langem Radstand sowie unterschiedlichen Dächern und das Topmodell Exclusive mit Sanitärraum. Zusätzlich hat Werz ein Aufstelldach-Modell auf Basis des Mercedes Vito Tourer ins Programm genommen.

Wingamm

Die italienische Marke feiert in diesem Jahr ihren 40. Geburtstag. Ihr Markenzeichen sind formschöne Monocoque-Aufbauten. Aktuell stehen dafür drei Basisfahrzeuge zur Verfügung. Neben dem VW T6 und dem Fiat Ducato kommt beim Grand Cru auch ein Mercedes Sprinter in Frage.

Wochner

Der GfK-Spezialist hat sich wie viele kleinere Hersteller auf interessante Marktnischen spezialisiert: Bei Wochner findet man edle Alkovenmodelle ebenso wie Teilintegrierte auf Mercedes Sprinter. Zur Saison 2018 bekommt das Alkovenmodell Mujaro 570 ABG ein Wellnessbad, das mit einer großen ebenerdigen Dusche samt wegklappbaren Wänden aus echtem Glas aufwartet.

Womondo

Nach dem Start im Frühjahr erlebt die neue Campingbusmarke nun ihre Caravan-Salon-Premiere. Das Programm geht vom kompakten Wave mit Aufstelldach bis zum langen Momento. Beim Innendesign dürfen auch die Käufer kreativ werden, denn Womondo stellt eine Fülle von Dekormöglichkeiten zur Wahl. Als Basisfahrzeug kommen der Opel Vivaro oder Movano zum Einsatz.

X-Go

Importeur Palmowski versteht sich als Reisemobil-Discounter. Er bietet die von Rimor produzierten Alkovenmobile und Teilintegrierten mit vielen Grundrissen ab rund 33 000 Euro an. Alle X-Go nutzen als Basisfahrzeug den klassenüblichen Fiat Ducato.

Neuester Kommentar

Neben dem sehr gelungenen Artikel über den Winnebago Sprinter 4x4 von Frau Pfisterer möchte man heir nun doch wieder in alter Weise Kritik weiterreichen.

Einfach mal nur ein Beispiel, das bei genauerer Betrachtung einfach mit Geschick, Gespür, Verhältnismäßigkeit und Fachkompetenz des Autors zu tun hat:

Nehmen wir den Kommentar über den neuen Terock von terracamper in viperngrün mit neuem Aufstelldach.
Sie haben für jedes Bild einen Satz, der das jeweils vorgestellte Konzept dennoch charakterisieren können soll.
Hier schrieben Sie sinngemäß etwa: Mit der Farbe viperngrün sieht der Terock abenteuerlustig aus.
Wissen kann man jedoch: Die Terocks stehen in der Nahrungskette an der absoluten Spitze des VW T6 Ausbaugeschäftes und sie sind echte, ernst zu nehmende Expeditionsfahrzeuge im Bulli Segment.
Es bestünde einfach die Chance, hier eher darauf einzugehen, dass 'terracamper für 2017 eine nochmals stark verbesserte Version des Terock inkl. neuem Dach zeigt'.

Ich wette (das meine ich ernst), der Kommentar über das einfach nur abenteuerliche Aussehen wurde von einer jungen Dame verfasst, die - ohne es böse zu meinen - offenbar einfach noch andere Vorstellungen hat. Es war absolut sicher Frau Geiger.

Ebenso aufwendige Badlösungen, die technisch dem Kunden etwas ermöglichen und in der Entwicklung teuer waren, werden hier eher als 'schmuckes Bad' beschrieben.

In eine Branche wie dieser ist einfach nicht alles voller Blümchen und die Artikel werden durch eine solche Sprache uninteressant. Es ist einfach erforderlich, dass Redakteure tiefere Hintergründe verstehen und argumentativ jederzeit parat haben.

Der Artikel von Frau Pfisterer über den Winnebago Sprinter 4x4 ist ein ganz aktuelles Positivbeispiel, wie man es professionell in allen Punkten richtig macht und auch den angemessenen Ton für derartiges Gedankenwerk der Hersteller trifft.

Nicht böse sein, aber wenn einfach nichts mehr angesprochen werden darf - haben wir alle verloren. Und das eben teilweise schlechte Niveau wird offenbar von alleine nicht erkannt. Wie anders kann es sonst sein, dass im Onlinebereich der Promobil ein Großteil der Artikel von einer Person verfasst wird, die Trainee Status hat.

Ich kann nur für Airbus in Finkenwerder sprechen, aber ganz gewiss werden Trainees nicht für Elemente mit Außenwirkung verantwortlich zeichnen. Hier schon und das scheint von einer zweifelhaften Geschäftsführung offenbar beliebig akzeptiert zu sein.

Schade.

Diana van Heide 22. September 2017, 09:35 Uhr
Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
pro Heft 09/2017
Heft 09 / 2017 15. August 2017 266 Seiten Heftinhalt anzeigen Artikel einzeln kaufen
Fahrzeug-Angebote
Sponsored Section
Stellplatz-Radar