Innendesign: Stoffqualität im Wohnmobil

Das passende Wohnmobil Innendesign So misst man Stoffqualität

Qualität kommt von quälen, heißt es. Zumindest was Stoff angeht, stimmt das streckenweise – denn ein hochwertiger Stoff muss einiges aushalten können.

Die Scheuerfestigkeit von Stoffen wird beispielsweise nach der Martindale-Methode geprüft. Dabei wird die natürliche Abnutzung eines Sitzbezugs simuliert, indem ein Muster des zu testenden Stoffs mit einer vorgegebenen Gewichtsbelastung gegen einen wollenen Standardstoff gerieben wird. Gemessen wird die Schleißzahl (Maßeinheit: Martindale) dieser sogenannten Scheuertouren, die zum Verschleiß von zwei Fäden führt. In der Möbelindustrie sind etwa 20.000 Scheuertouren Standard.

Neben der Scheuerfestigkeit spielen im Wohnmobil vor allem auch Größen wie Lichtechtheit, Reibechtheit, Brandverhalten und Fleckschutz eine Rolle. Aber auch Schweißechtheit, Pillingverhalten (Knötchenbildung), Wasserechtheit sowie die Abweichungen von Musterrapporten werden überprüft. Jede dieser Größen wird auf einem Datenblatt festgehalten, das die Hersteller ihren Stoffen beilegen.

Wer sich selbst ein Urteil zur Qualität eines Polsterbezuges bilden will, sollte den Reißverschluss öffnen und Vorder- und Rückseite aneinanderreiben – so bekommt man ein gutes Gefühl für die Beschaffenheit des Stoffs.

Übersicht: Das passende Wohnmobil-Innendesign
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