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Interview mit Joey Kelly

In Spanien geboren, war Joey Kelly(im Bild rechts) als Familienmitglied der Kelly Family während seiner Kindheit und Jugend ständig auf Reisen durch Europa. Seit 1998 lebt er in Deutschland und kümmert sich um das Management der Kelly Family. Seit 1996 ist er Extremsportler und hat an vielen Ironman-Wettbewerben teilgenommen. promobil-Redakteur Joachim Sterz sprach mit ihm.

promobil: Was ist Ihnen eigentlich lieber: ein Auftritt mit der Kelly Family auf der Bühne oder ein Termin als Unicef-Botschafter?

Joey Kelly: Oh, das sind ganz unterschiedliche Dinge – aber beide sind sehr gut. Ich bin dankbar, wenn man mich fragt, ob ich etwas für Unicef tun kann. Das empfinde ich als eine große Auszeichnung und nicht etwa als Belastung. Die Kelly Family ist schon seit Jahren sehr eng mit Unicef verbunden – und wann immer wir können, unterstützen wir das Kinderhilfswerk gern. Wenn man eine Person ist, die in der Öffentlichkeit steht, ist es meines Erachtens eine Pflicht, dieser Organisation zu helfen, wenn man gefragt wird.

promobil: Seit wann sind Sie als Unicef-Botschafter unterwegs?

Joey Kelly: Das sind nun rund fünf Jahre – aber Ermüdungserscheinungen gibt es noch nicht.

promobil: Für die ARD-Spendenaktion haben Sie ein Hobby-Reisemobil übernommen. Haben Sie persönlich denn einen Bezug zu diesen Freizeitfahrzeugen?

Joey Kelly: Eine ganze Menge. Wenn wir große Open-Air-Auftritte haben, werden häufig Reisemobile oder Wohnwagen im Back-Stage-Bereich zum Aufenthalt oder als rollende Büros eingesetzt. Dazu kommt, dass die Kelly Family früher auch in Hobby-Reisemobilen und
-Caravans unterwegs war.

promobil: Waren Sie zufrieden?

Joey Kelly: Sehr sogar. Die Fahrzeuge haben eine gute Qualität. Das hat sich auf unseren vielen Reisen bewährt. Im Gegensatz zu den meisten anderen Nutzern solcher Fahrzeuge haben wir nicht darin Urlaub gemacht, sondern dauerhaft darin gewohnt. Als wir noch mit den Wohnwagen unterwegs waren – unter anderem mit Hobby 601 –, habe ich die Reisemobile immer in den Zeitschriften bewundert, denn wir konnten uns solche Fahrzeuge damals nicht leisten.
promobil: Sie haben sich ja auch längst einen Namen als Extremsportler gemacht. Könnte man diesen Sport denn ohne Reisemobile überhaupt betreiben?

promobil: Es wäre schon möglich, Ausdauerläufe oder tagelange Radtouren ohne Reisemobil im Umfeld zu machen – aber mit so einem Fahrzeug ist das viel angenehmer. Das habe ich wieder beim Race across America erlebt, als ich mit einem Partner per Fahrrad die USA von Westen nach Osten durchquert habe. Das Reisemobil war da ein optimaler Begleiter – bequem und komfortabel. Die Fahrzeuge sind ja mittlerweile so gut ausgestattet wie Luxushotels. Deshalb nutze ich Reisemobile auch bei meinen sportlichen Aktivitäten sehr gerne.

promobil: Was wird man demnächst von der Kelly Family hören?

Joey Kelly: Wir produzieren zur Zeit eine neue Platte. Eine erste Single-Auskopplung wird es voraussichtlich Ende Oktober geben.

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