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Interview mit Daniel Rogalski von Capron

Blick in die Zukunft von Sunlight und Carado

Daniel Rogalski Foto: Sunlight, Carado

Sunlight und Carado sind zu sehr eigenständigen Marken innerhalb der Erwin Hymer Group geworden. Geschäftsführer Daniel Rogalski sprach mit promobil über die Vorteile und Zukunftspläne.

promobil hat bei bei Daniel Ro­gal­ski, Geschäftsführer von Sunlight, Carado und dem Capron-Werk nachgefragt, woher ihr Erfolg kommt und wie die Zukunft des Unternehmens aussehen soll.

Sunlight feiert sein zehnjähriges Bestehen. Was sind die wesentlichen Erfolgsfaktoren?

Ein Faktor für den Erfolg der Modelle von Sunlight und der etwas jüngeren Schwestermarke Carado ist das Preis-Leistungs-Verhältnis. Um das zu erreichen, setzen wir auf Standardisierung. Wir produzieren nur eine begrenzte Auswahl an Modellen, die sich aus einem Baukastensystem zusammensetzen. Der wichtigste Faktor ist aber der Mensch. Wir sind eine Manufaktur, also vieles wird von Hand gemacht,
und darum hängt die Qualität vor allem von der Ausbildung und Motivation der Mitarbeiter und der Kommunikation im Unternehmen ab.

Welche Vorteile trägt der Produktions­standort im sächsischen Neustadt bei?

Zum einen haben wir hier eine breite Auswahl an qualifizierten Fachkräften: durch eine gute schulische Bildung, die Universitäten und Fachhochschulen. Zum anderen profitieren wir von der guten Infrastruktur, der Nähe zur Autobahn und, hier vor Ort, von den großzügigen Hallen und dem weitläufigen Gelände des ehemaligen Landmaschinenwerks.

Sie haben gerade ein zweites Band angefahren. Was soll darauf produziert werden?

Mit der Steigerung der Produktionskapazität um rund 50 Prozent können wir der guten Auftragslage besser gerecht werden. Auf dem zweiten Band sollen aber neben unseren Caravans auch noch Kastenwagen im Lohnauftrag für Pössl ausgebaut werden.

Die Erwin Hymer Group ist im Wandel. Welche Rolle spielen dabei Sunlight und Carado?

Sunlight und Carado sind aufgrund ihrer sehr guten Ergebnisse der letzten Jahre nun eigenständige Marken innerhalb der Erwin Hymer Group und vertreten dort das Einsteigersegment. Mein Mitgeschäftsführer Jan de Haas vertritt dieses Segment im Vorstand.

Könnten Sunlight- und Carado-Modelle zusätzlich noch woanders gebaut werden?

Mit der aktuellen Kapazitätserweiterung fühlen wir uns sehr gut aufgestellt, aber aus strategischer Sicht könnten solche Überlegungen in Zukun­ft Sinn ergeben, etwa um näher bei den Kunden zu produzieren.

Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
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