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Premiere Carthago Liner for Two

Integrierter mit Hecksitzgruppe auf 7,80 Metern

Carthago Liner-for-two Foto: Andreas Becker, Alfred Weiss 18 Bilder
CMT

Carthago zeigt auf der CMT 2018 ein Modell mit Hecksitzgruppe. Obwohl der neue Integrierte technisch auf dem Chic E-Line basiert, positioniert Carthago den Liner for Two als eigenständige Baureihe.

10.01.2018 Dominic Vierneisel, Jürgen Bartosch, Sophia Pfisterer

2018 führt Carthago einen neuen Integrierten ein. Der Liner for Two soll mit einer Aufteilung, die gerade in der gehobenen Klasse immer beliebter wird, eine Lücke im sonst umfangreichen Angebot schließen.

Carthago Liner-for-two
Premiere auf der CMT 2018 2:02 Min.

Das besondere Kennzeichen des neuen Integrierten: Eine große Sitzgruppe im Heck mit Sofas auf vier Seiten. Die vordere, an die Küche grenzende Querbank lässt sich dabei elektrisch zur gemütlichen Chaiselounge ausfahren. Damit ist der Komfort noch lange nicht vorbei: Auf Knopfdruck fährt ein 40-Zoll Fernseher aus der Sitzlehne. Mit einem weiteren Knopfdruck stellt sich die Rückenlehne schräg – fertig ist die Couch für einen gemütlichen Fernsehabend im Wohnmobil.

Schick geht es weiter: Ein praktischer, elegant geschwungener Tresen verbindet die Sitzgruppe mit der Küche. In dem schmalen, in den Raum hineinragenden Schenkel der Winkelküche kann man einen Apothekerauszug entdecken, der beim Herausziehen gleichzeitig eine seitliche Schiebetür öffnet und so optimalen Zugriff gewährt. Weitere Goodies wie der integrierte Kaffeemaschinenlift finden sich stilgerecht bei diesem Komfortmodell.

Komfortable Hubeinzelbetten im Bug

Neuer Integrierter von Carthago Foto: promobil
Bequeme Hubeinzelbetten im Bug.

Im Bug versprechen die Hubeinzelbetten hohen Schlafkomfort und bequemen Zugang über zwei Treppenstufen. Dahinter liegt ein Raumbad mit großer separater Dusche. Trotz dieser großzügigen Platzverhältnisse kommt der Liner for Two mit einer Außenlänge von 7,83 Meter aus.

Ein weiteres Grundriss-Merkmal, das an die Klasse der Luxus-Liner erinnert, ist das Raumbad. Der Sanitärraum erstreckt sich zwischen Schlafzimmer im Heck und Küche auf der gesamten Fahrzeugbreite. Mit Schiebetüren kann das Bad komplett abgetrennt werden – eine dritte Türe schafft Privatsphäre für das WC.

Bordtechnik und Pedelec-Garage

Der Liner-for-two basiert weitgehend auf der Chic-E-Line-Baureihe und ist auch bordtechnisch entsprechend üppig ausgestattet, etwa mit 220 Liter Frisch- und 180 Liter Abwasser fassenden Tanks und einer Warmwasser-Heizung mit Fußbodenerwärmung in der Sitzgruppe – serienmäßig. Typisch für Carthago bietet der Doppelboden eine hohe Wintertauglichkeit dank frostgeschützt untergebrachter Wassertanks und recht viel Stauraum trotz seiner vergleichsweise kompakten Größe für einen Integrierten.

Carthago Liner-for-two Garage Foto: Andreas Becker, Alfred Weiss
Die Garage scheint zunächst nicht hoch genug für Räder. Doch dank eines Klappmechanismus entsteht genügend Höhe zum Einladen.

Weiteren Stauraum bietet eine große Heckgarage unter der Sitzgruppe, die für zwei Fahrräder ausreichen soll. Der Clou: Die Garage ist so groß, dass sie sogar für E-Bikes oder Trekkingräder Platz bietet, die oft höher sind als andere Fahrräder.

Mit einem Kniff, den Carthago Pedelec-Garage nennt, kommen die E-Bikes unter die Sitzgruppe: Öffnet man eine der großen Garagenklappen, ragt von oben zunächst ein Teil der Sitzbank in den Türausschnitt, der die Ladeöffnung verkleinert. Doch ein Stück der Bank lässt sich gasfederunterstützt anheben, so dass auch der Lenker durch die Tür passt (bis 1,15 m). Dann gleitet das Vorderrad in eine Bodenmulde und das Polster kann wieder abgesenkt werden. Von beiden Seiten kann je ein Fahrrad mit dem Hinterrad voran in der Garage geladen werden.

Hecksitzgruppen haben Tradition bei Carthago

Neuer Integrierter von Carthago Foto: promobil
Schicke Hecksitzgruppe im Liner-for-Two

Mobile mit Hecksitzgruppe gab es schon einmal bei Carthago, in der Mondial-Alkovenbaureihe. 2006 hießen die Modelle auf dem Mercedes Sprinter 41 BR und 46 BR. Sie hatten ebenfalls eine Heckgarage und einen Doppelboden, allerdings noch keine Einzelbetten im Bug.

Neben dem vorgestellten 53er, der ab 127.250 Euro erhältlich ist, wird mittelfristig ein um 60 Zentimeter längerer Liner for two 53 L auf Fiat-Alko-Tandemachs-Chassis folgen, der sich vor allem durch eine größere Garage auszeichnet. Außerdem werden beide Modelle zusätzlich auch auf Basis Iveco Daily angeboten.

Carthago Liner-for-two 53

Preis: ab 127.250 Euro
Basis: Fiat Ducato, Alko-Tiefrahmen, Frontantrieb, ab 96 kW/130 PS
Gesamtgewicht: 4500 kg
Länge/Breite/Höhe: 7830/2370/3050 mm
Empfohlene Personenzahl: 2
Baureihe: Der Liner-for-two 53 ist der Erstling einer neuen Baureihe mit speziell auf zwei Personen zugeschnittenen Modellen. Er basiert aber optisch wie technisch auf dem Chic E-Line.

Neuester Kommentar

@ Caesar12

Das was Du hier schreibst, ist mit Ursache für die anhaltende Hemdsärmeligkeit.

Ich verstehe einfach nicht, was Leute wie u.a. auch Dich tatsächlich antreibt, die wenigen verbleibenden Modelle der Andersartigkeit noch zu kritisieren, wenn ohnehin schon über 95 Prozent aller Mobile den immer gleichen Standardaufbau haben?!

Bett im Heck, Nasszelle in der Mitte und vorn die Standard-Dinette. Ganz toll.

Kunden wie Du bekommen doch am Markt einfach nur permanent, überall und uneingeschränkt den kompletten Willen erfüllt - gar übererfüllt.

Wenn da ein von mir aus einem Prozent der Fälle mal ein Fahrzeugentwurf kommt, der vom generellen Standard etwas abweicht, dann gibt es immer noch Leser, die sich die Mühe machen, das UNBEDINGT kritisieren zu müssen - als ginge es darum, dass ihnen die Welt entrissen wird.

Was soll das?

Und noch was zum ALPA Prinzip allgemein. Hier wurde die Hecksitzgruppe quasi wiederentdeckt. Soweit ok.
Aber kaum jemand versteht, dass die Hecksitzgruppe sich zu einem kompletten Bett erweitern lässt.

Jetzt kommts aber: Bei Integrierten oder bei Ti mit Hubbett macht sich keiner einen Kopf darum, dass man das Bett ebenfalls erst in einem gewissen Rahmen herrichten muss.
Bei der Hecksitzgruppe des ALPA Prinzips ist das doch im Kern nichts anderes.

Sowohl der ALPA, als auch der Grand ALPA, als auch dieser Carthago for Two als auch die Concorde Criuser Reihe mit Alkoven greifen doch einfach nur den Gedanken auf, die Sitzgruppe aus dem vorderen oder mittigen Bereich einfach ins Heck zu packen - MEHR NICHT.

Im Kern bleiben trotzdem immer 2 Doppelbetten vorhanden.

Wo ist also der Punkt, hier derart negativ die kleinste Veränderung am Markt sofort anzugreifen?

Und was der Markt braucht, entscheidest vermutlich auch nicht Du. Ebenfalls nicht Dein Grenzenverständnis von 7m.

Wenn immer mehr Hersteller die ALPA Konzepte umsetzen wollen, dann hat das Gründe, die sich im Interesse der Kundschaft zeigen. Im Absatzpotenzial.

Also macht das hier alles ein bisschen mehr Sinn, als Du Dir vorstellen magst.

Nur generell würde ich mir wünschen, dass diese unsägliche Trägheit von Euch althergebrachten Campern endlich ausstirbt und nicht mehr anfeindet, was sich nach Jahrzehnten einfach mal endlich ein bisschen entwickeln will.

Kauf Du einfach weiter das, was es immer schon in der Mitte des bürgerlichen Geschmacks gibt, damit Du nicht aneckst. Auch beim Einparken.

Wenn ich so überlege, so bist Du bestimmt auch jemand, der Krombacher trinkt. Das Bier mit der höchsten Präsenz im Fernsehen, bei jeder Fussballwerbung - mild im Geschmack, ohne Ecken, Kanten und Charakter, damit man damit in der Masse nicht aneckt, oder?

Diana van Heide 17. April 2018, 10:36 Uhr
Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
promobil Heft 12/2017
Heft 12 / 2017 15. November 2017 148 Seiten Heftinhalt anzeigen Artikel einzeln kaufen
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