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Hymer-Tochter Goldschmitt Techmobil

Die Zukunft bringt Veränderungen

promobil hat bei Dieter Goldschmitt, Markus Marion und Gunnar Edler, den Verantwortlichen der Hymer-Tochter Goldschmitt Techmobil über dessen Ziele, Neuerungen und Veränderungen nachgefragt. Foto: H

Das promobil-Interview mit den Verantwortlichen der Hymer-Tochter Goldschmitt Techmobil. Dieter Goldschmitt, Markus Marion und Gunnar Edler verraten uns ihre Ziele, Neuerungen und Veränderungen.

Welche Rolle soll Goldschmitt künftig innerhalb der Erwin-Hymer-Gruppe spielen?

Edler: Goldschmitt wird zum strategischen Entwicklungszentrum für Zubehörkomponenten innerhalb der Erwin Hymer Group. Hierdurch werden wir mit der vollen Bandbreite an Basisfahrzeugen der Reisemobilbranche konfrontiert, was uns ermöglicht, noch flexiblere Lösungen anbieten zu können. Darüber hinaus stehen die Fahrwerksexperten von Goldschmitt zukünftig bei Neuentwicklungen bereits in der Konzeptionsphase beratend zur Seite.

Wie eigenständig ist Goldschmitt als Teil der Erwin-Hymer-Gruppe noch?

Mairon: Die Eigenständigkeit von Goldschmitt war schon immer ein Teil des Erfolgskonzeptes. Goldschmitt verstand und versteht sich als Fahrwerksoptimierer und steht daher für alle Kunden bereit, ihre Probleme und Herausforderungen zu lösen. Dies soll sich auch in Zukunft nicht ändern. Natürlich sind in unseren Goldschmitt Technik-Centern alle Kunden mit Mobilen aller Marken herzlich willkommen.

Soll der Kundenservice weiter ausgebaut werden? Wenn ja, wie?

Goldschmitt: Wir werden künftig Vergleichsfahrten z. B. mit vollluftgefederten Fahrzeugen anbieten. So kann ein Kunde die Vorteile unserer Produkte selbst erfahren. Unser Servicenetz, das künftig aus drei Technik-Centern in Walldürn, Polch und Leutkirch sowie 17 Premium- Partnern besteht, wird weiter ausgebaut.

Welche Neuerungen sind für Walldürn als Treffpunkt für Kunden geplant?

Goldschmitt: Um dem Wunsch unserer Kunden Rechnung tragen zu können, wurde das Bistro Goldschmitts großzügig erweitert. Nachdem in 2014 umbaubedingt so gut wie keine Veranstaltungen durchgeführt werden konnten, starten wir im neuen Jahr in neuen Räumen und mit neuen Möglichkeiten. Ab März können bis zu 200 Gäste perfekt bewirtet werden.

Wird sich Goldschmitt stärker als bisher im Chassis-Bau engagieren?

Edler: Ein eigenes Reisemobilchassis zu entwickeln stellt eine gewaltige Herausforderung dar, die sorgsam abgewogen werden will. Wir wollen nicht ausschließen, dass unsere Erfahrung aus mehr als drei Jahrzehnten Fahrwerkstechnik eines Tages in ein eigenes Chassis einfließen kann, aber im Moment wäre dies reine Spekulation.

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