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Campingbus für krebskranke junge Menschen

Heldencamper Hope für Krebspatienten

Projekt Heldencamper Foto: KatrinandSandra.de 11 Bilder

Für den guten Zweck setzt sich der Verein von Andrea Voß ein. Krebspatienten sollen Abstand von ihren Behandlungen und ihrem Alltag gewinnen können, ohne dabei tief in die Taschen greifen zu müssen.

„Hope“, zu Deutsch „Hoffnung“, heißt der Campingbus des Vereins „Wir können Helden sein!“, den Andrea Voß (Bild oben) vor zwei Jahren gegründet hat. Der Bus ist von jungen Erwachsenen mit und nach Krebserkrankungen kostenlos ab März 2019 mietbar.

Das Fahrzeug basiert auf einem Renault Master und ist ein Selbstausbau, der sich allein durch Spenden finanziert hat. Der Camper ist ausgestattet mit Küche, Sitzecke sowie Heckbett. Die Polster für das Bett haben zwei Härtegrade.

Foto: KatrinandSandra.de

Mit diesem Hoffungsbus sollen sich junge Erwachsene mit Krebs eine Auszeit gönnen. Vor der nächsten Chemophase beispielsweie lässt sich darin ein Wochenendausflug erleben oder ein lang gehegtes Traumziel besuchen. Maximal 10 Tage kann man den Heldencamper ausleihen. Laut Verein sind Erholung, Freizeit und Spaß wichtig, um in der Zeit der Behandlung wieder Mut zu fassen.

Mehr zu der Idee dahinter erzählt die Gründerin des Projekt Heldencamper im Video. Zum Zeitpunkt des Videos war der Bus noch nicht ganz fertiggestellt.

Vorstellung Projekt Heldencamper from Projekt Heldencamper on Vimeo.

Mittlerweile ist der Bus reisebereit – und ab Mitte März kann er gebucht werden.

Mietbedingungen für den Hoffnungsbus

Projekt Heldencamper Foto: KatrinandSandra.de
Die Sitzgruppe kann zur Schlafgelegenheit für zwei Personen umgebaut werden.

Wer den Bus fahren möchte, darf zum Zeitpunkt der Reise nicht in Chemotheraphie sein, Schmerzmittel nehmen und muss fahrtüchtig sein. Deshalb darf auch ein Mitfahrer beim Ausflug mit Hope mitreisen. Diese Mitfahrer zahlen jeweils symbolische 15 Euro pro Nacht. Fahrer müssen mindestens 25 Jahre alt sein. Auch die Spritkosten müssen selbst gezahlt werden.

Wenn Hope gerade nicht auf Tour ist, steht der Bus in Willich bei Düsseldorf. Bevor es auf die Tour geht, steht zunächst eine 30-minütige Einführung an.

Weitere Busse sind in Planung

Der Verein „Wir können Helden sein“ hat in den ersten beiden Jahren bereits mehr als 200 jungen Erwachsenen geholfen, indem sie für einen Tag oder ein Wochenende Glücksmomente schaffen konnten. Derzeit plant der Verein den Ausbau der Fahrzeugflotte. Dafür werden Spenden gesammelt. Weitere Infos: projekt-heldencamper.de

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