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Hinter den Kulissen der promobil-Redaktion

So entsteht eine Ausgabe bei promobil

Hinter den Kulissen: Redaktion Foto: Frank Eppler 25 Bilder

Zwischen Testfahrt und Redaktionsschluss: Damit aus einer Idee eine Zeitschrift wird, müssen viele Rädchen ineinandergreifen. Recherchieren, schreiben, Fotos machen: willkommen bei promobil.

Mit der Serie „Hinter den Kulissen“ haben wir Ihnen Einblicke in alle wichtigen Bereiche der Freizeitfahrzeug-Branche geliefert – von der Entwicklung einer Fahrzeugidee bis zur Produktion. Wir waren im Handelsbetrieb, beim Zubehörgrossisten, in der Werkstatt und auf dem Stellplatz. Am Ende der Serie möchten wir Ihnen nun zeigen, wie die Produktion der Zeitschrift funktioniert, die Sie jeden Monat pünktlich im Briefkasten haben oder am Kiosk kaufen. Wie entsteht ein Reisemobil-Magazin? Willkommen bei promobil.

Themenfindung für die Ausgabe

Hinter den Kulissen: Redaktion Foto: Frank Eppler
In der Redaktionskonferenz werden die Themen für die nächste Ausgabe diskutiert.

Am Anfang jeder Produktionsphase steht die Themenkonferenz. Hier kommen alle Inhalte auf den Tisch, über die im nächsten Heft geschrieben werden soll. Viele Artikel werden langfristig geplant, wie etwa die Reisegeschichten. Andere finden aus einem aktuellen Anlass heraus kurzfristig den Weg ins Heft. Prinzipiell kann jedes Redaktionsmitglied jedes Thema vorschlagen, das sie oder ihn interessiert. Wie sich das Heft am Ende zusammensetzt, entscheidet schließlich Chefredakteur Dominic Vierneisel. „Die Relevanz für Reisemobilfahrer ist der Prüfstein für jedes Thema: Storys müssen nah am Leser sein und hohen Nutzwert bieten. Auch eine ausgewogene Themenmischung ist mir wichtig.“ Wo die Inspiration herkommt? „Unsere Kreativen gehen selbst leidenschaftlich gern mit Reisemobil oder Campingbus auf Tour. Das müssen und wollen wir auch, um glaubwürdig und authentisch zu sein.“

Der Chefredakteur erstellt den Seitenplan, der genau definiert, welche Geschichte mit welchem Umfang ins nächste Heft kommt. Während der Produktionszeit wird der Seitenplan immer wieder aktualisiert, weil sich der Lauf einzelner Geschichten kurzfristig ändert oder Artikel komplett gestrichen und durch aktuellere ersetzt werden. Ist der Seitenplan einmal aufgezeichnet, setzt ihn der Chef vom Dienst am Computer in ein Dokument um.

Der nächste wichtige Schritt ist das Festlegen der Abgabetermine. Dafür ist ebenfalls der Chef vom Dienst, Marcel Kästner, zuständig. „Die Abgabetermine sind für den reibungslosen Ablauf der Produktion sehr wichtig, denn ohne sie würde sich kurz vor Redaktionsschluss alles ballen. Den Satz ‚Wann ist denn der letztmögliche Abgabetermin?‘ höre ich trotzdem ziemlich oft ...“

Mitarbeiter

Hinter den Kulissen: Redaktion Foto: Frank Eppler

Name: Marcel Kästner
Alter: 41
Funktion: Chef vom Dienst
Aufgaben: Schnittstelle zwischen Redaktion, Grafik und Herstellung. Betreuung der Heft- und Terminpläne sowie der Druck-PDFs.
Werdegang: Studium der Politikwissenschaft, Soziologie und VWL. Ab 2012 bei einem Stuttgarter Verlag beschäftigt, seit 2019 Chef vom Dienst bei promobil.

Hinter den Kulissen: Redaktion Foto: Frank Eppler

Name: Dominic Vierneisel
Alter: 48
Funktion: Chefredakteur
Aufgabe: Heftinhalte und Umfänge festlegen, Endkontrolle der Inhalte, Kontaktpflege zur Industrie, strategische Planung künftiger Hefte und Produkte.
Werdegang: Studium Germanistik und Geschichte, Volontariat, Intermezzo bei einer Werbeagentur und in der Industrie, seit 2003 als Redakteur bei promobil.

Recherche und Fotos für die Artikel

Sind Themen, Umfänge und Zeitrahmen definiert, wird es für die Redakteurinnen und Redakteure konkret: Wenn noch nicht geschehen, fängt jetzt die Recherche an. Bei einem Reisemobiltest spielt die sich überwiegend im Fahrzeug ab. Andere Themen wie zum Beispiel Ratgeber werden telefonisch und online anrecherchiert und in Zusammenarbeit mit Experten vertieft.

Christian Becker ist seit gut einem Jahr Testredakteur bei promobil, für ihn besteht die Herausforderung beim Testen eines Reisemobils vor allem darin, „die vielen Details in Einklang zu bringen. Wir erheben ja sehr viele Messwerte, die man alle in der Bewertung berücksichtigen möchte. Und wenn man dann alles gemessen, beschrieben und in einen Kontext mit anderen Fahrzeugen gebracht hat, muss man es ja auch noch ins Heft bringen – und dazu braucht es jede Menge guter Fotos“. Fototermine sind für die Heftproduktion daher unabdingbar, schließlich lebt eine Zeitschrift von guten Bildern – Bleiwüsten will heute niemand mehr sehen.

Der Aufwand, der bei einer Fotoproduktion betrieben wird, hängt vor allem vom Umfang der jeweiligen Geschichte ab. Bei einem Supercheck, also dem umfangreichsten Test, dauert so eine Aktion meistens einen ganzen Tag. Im Vorfeld erstellt der Redakteur für den Fotografen eine Fotoliste mit allen Motiven, die er im Artikel zeigen möchte. Damit die Bilder nicht künstlich und menschenleer erscheinen, werden Models engagiert, die die Fotos mit Leben füllen.

Um die Akquise von Models und Fotografen kümmern sich die beiden Redaktions-Assistentinnen – nicht immer ein einfacher Job, wovon Ismene Brandenburg ein Lied singen kann: „Die Organisation eines Fototermins kann ganz einfach sein – oder nervenaufreibend. Da die Testfahrzeuge meist nur kurze Zeit bei uns sind, haben wir kein großes Zeitfenster. Wenn dann das Wetter nicht mitspielt, keine passenden Models verfügbar sind oder mehrere Termine innerhalb weniger Tage stattfinden, kommt man schon mal ins Schwitzen. Am Ende klappt es dann aber doch immer irgendwie.“

Chausson Titanium 767 GA (2019) im Test
Längsbank-TI auf Ford-Transit-Basis

Die Fotoaktionen finden meist im Stuttgarter Umland statt, in Ausnahmefällen nehmen sie aber auch größere Ausmaße an. Sei es im Winter, wenn in Deutschland schlechtes Wetter herrscht oder weil ein Sonderheft ansteht – dann muss ein bisschen mehr Aufwand sein. Der Gardasee oder die französische Mittelmeerküste sind in diesen Fällen fotogene und sonnensichere Locations.

So testet promobil

Als Entscheidungshilfe beim Kauf eines Produkts sind unabhängige Testergebnisse unabdingbar. Daher testet promobil für seine Leser alles rund ums Thema Reisemobilurlaub – ob Fahrzeug, Zubehör oder Stellplatz. Um fundierte und reproduzierbare Ergebnisse zu erzielen, wird bei den Tests ein hoher Aufwand betrieben, wie der stellvertretende Chefredakteur Jürgen Bartosch am Beispiel des Superchecks erklärt: „Ob Licht- oder Bremsentest, Bettenmaß oder Rad für Rad gewogenes Gewicht: Unser Anspruch ist es, den Testmodellen bis zur letzten Schraube auf den Zahn zu fühlen – wenn es sein muss, kriechen wir dafür mit der Taschenlampe bis in den hintersten Winkel.“

Mitarbeiter

Hinter den Kulissen: Redaktion Foto: Frank Eppler

Name: Christian Becker
Alter: 45
Funktion: Test- und Service-Redakteur
Aufgaben: Fahrzeug- und Zubehörtestberichte, Betreuung des Clever-Campen-Youtube-Kanals.
Werdegang: Studium der Medientechnik, ab 1998 für mehrere TV-Formate im Automobilbereich tätig. 2014 bis 2018 Chef vom Dienst des auto, motor und sport-Channels, seit 2018 bei promobil.

Hinter den Kulissen: Redaktion Foto: Frank Eppler

Name: Ismene Brandenburg
Alter: 48
Funktion: Redaktionsassistentin
Aufgaben: Beantwortung von Leser- fragen, Fototermine koordinieren, allgemeine Organisation rund um den Redaktionsalltag, Betreuung des Messestands bei CMT und Caravan-Salon.
Werdegang: Kaufmännische Ausbildung bei der Motor Presse Stuttgart mit anschließender Übernahme bei promobil.

Grafik, Gestaltung und Layout

Sind die Fotos im Kasten, kommen die Grafiker ins Spiel. Sie entscheiden zusammen mit dem Redakteur über die Gestaltung des Artikels: Welche Fotos sind die besten, welches taugt als Aufmacherbild für den Artikel, welche Zusatzelemente braucht man? Am Computer entsteht so Schritt für Schritt das Layout. Steffen Zink ist der Leiter der Grafik-Abteilung: „Beim Gestalten eines Layouts ist ein ausgewogenes Verhältnis von Text und Bild wichtig – teilweise muss ich da auch Überzeugungsarbeit leisten, wenn der Redakteur deutlich mehr Text will, als ich vorgesehen habe.“

Das fertige Layout wird zuerst der Chefredaktion zur Freigabe vorgelegt, danach kann der Redakteur daran gehen, den Text einzupflegen. Wenn Text und Layout stehen, ist der Artikel aber noch lange nicht fertig – jetzt kommt er auf den Prüfstand. Zuerst wird er von einem anderen Redakteur, meist dem Ressortleiter, nach inhaltlichen und stilistischen Gesichtspunkten geprüft, dann auf Grammatik und Rechtschreibung. Letzteres findet bei einem externen Lektorat statt.

Mitarbeiter

Hinter den Kulissen: Redaktion Foto: Frank Eppler

Name: Steffen Zink
Alter: 55
Funktion: Leitung Grafik-Team
Aufgabe: Konzeption und Entwicklung des grafischen Konzeptes und der Heftstruktur, Besprechung der Fotoshootings mit Redakteur/in und Fotograf, Bildbearbeitung und Retuschen, Zusammenfügen von Text und Bild, Aufbau und Erstellen von Infografiken, Tabellen und Diagrammen, Aufbereitung von technischen Daten, Druckfertige Aufbereitung der Heftseiten..
Werdegang: 1980 Ausbildung zum Elektriker, 1997 Quereinstieg aus Leidenschaft in einer Werbeagentur, Umschulung zum Mediengestalter, als Agentur-Grafiker Auftragsarbeiten für die Redaktion promobil. Seit 1999 verantwortlich für die Gestaltung von CARAVANING. Seit 2010 Festanstellung bei der Motor Presse Stuttgart und Art Director für promobil, CARAVANING, Clever campen, Campingbusse und alle weiteren Objekte der Redaktion. Seit 2016 stolzer Besitzer eines Campingbusses.

Am Ende kann gedruckt werden

Ist der Artikel so weit gediehen, kann die Imprimatur angefertigt werden. Imprimatur ist lateinisch und bedeutet so viel wie „es werde gedruckt“ – spätestens jetzt sollte alles passen. Entsprechend penibel muss das Dokument noch mal überprüft werden, wie die Leiterin der Produktion, Sandra Krzepicki zu bedenken gibt. „Von der Pagina über das Schriftbild bis zur korrekten Platzierung von Anzeigen sollte bei der Imprimatur alles stimmen. So müssen zum Beispiel sogenannte Hurenkinder und Schusterjungen – beides Satzfehler in der Typografie – behoben werden, da sie den Lesefluss stören.“

Hinter den Kulissen: Redaktion Foto: Frank Eppler
Das Produktionsteam ist so etwas wie das Rückgrat der Redaktion: Hier kümmern sich die Kollegen um alle Abläufe rund um die Erstellung von promobil.

Von der endgültigen Version jedes Artikels wird ein Druck-PDF erstellt. Da die Abläufe in der Druckerei eng getaktet sind, ist das Zeitfenster, in dem promobil gedruckt werden kann, nicht besonders groß. Dominic Vierneisel: „Die Druck-Deadline ist fix, schließlich sollen die Leser ihr Heft pünktlich bekommen. Nur im äußersten Notfall verschieben wir den Drucktermin, etwa wenn eine sehr wichtige hochaktuelle Meldung unbedingt noch ins Heft muss.“

Dass es in der Heftschlussphase eng wird, gehört aber zur Normalität in einer Redaktion. Bei einem durchschnittlichen Umfang von 164 Seiten pro Ausgabe lässt es sich nicht vermeiden, dass sich gegen Redaktionsschluss die Artikelmappen in der Produktion stapeln. Ist das Heft erst einmal in der Druckerei, ist die Aufgabe der Redaktion beendet. Der Druck und die Auslieferung der fertigen Hefte an den Kiosk beziehungsweise nach Hause zu den Abonnenten wird von Dienstleistern ausgeführt.

Mitarbeiter

Hinter den Kulissen: Redaktion Foto: Frank Eppler

Name: Sandra Krzepicki
Alter: 55
Funktion: Leiterin der Produktion
Aufgabe: Planung, Organisation und Koordination der Produktionsabläufe der Printmedien. Umsetzung von Sonder- projekten wie dem Stellplatz-Atlas.
Werdegang: Ausbildung zur Schriftsetzerin, 1985 zur Motor Presse Stuttgart gewechselt. Seit 1998 verantwortlich für die Produktion bei promobil.

Schwesterzeitschriften, Apps und Digitalprodukte

Für den Inhalt von promobil ist der Chefredakteur verantwortlich, die kaufmännische Seite steuert der Publisher Stefan Karcher. Er hat Umsätze und Kosten im Blick und koordiniert die Zusammenarbeit mit anderen Verlagsbereichen – viele Fäden laufen bei ihm zusammen: „Ich bin die Schnittstelle zu den Zentralabteilungen unseres Medienhauses wie Vertrieb, Marketing, Vermarktung und Controlling.“ Dazu zählt auch die Planung weiterer Titel, denn promobil ist nicht das einzige Objekt der Redaktion.

Die Schwesterzeitschrift CARAVANING wird vom selben Team erstellt, ebenso CLEVER CAMPEN, das sich sowohl an Reisemobilisten als auch an Caravaner und Zelt-Camper wendet. Weitere Objekte sind das Sonderheft CAMPINGBUSSE, das 2019 erstmals mit drei Ausgaben erscheint, und der Stellplatz-Atlas als großes Nachschlagewerk mit mittlerweile mehr als 3800 Stellplätzen.

Außerdem neu 2019 sind zwei Ausgaben der Stellplatz-Szene, eines Reise-Sonderheftes, mit den Schwerpunkten Oberbayern und Ostsee, sowie der brandneue Camping-Starter. Letzterer bündelt vom Fahrzeugkauf über die Bordtechnik bis zum Stellplatz-Knigge übersichtlich in einer Ausgabe alles, was man als Reisemobil-Profi und -Neuling wissen muss.

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Neben dem klassischen Printgeschäft ist promobil auch digital aktiv. Die Webseite wird regelmäßig mit neuen Artikeln bestückt. „Online und auf Social Media sorgen wir dafür, dass die User täglich neue Inhalte zu ihrem Lieblingshobby bekommen: mit Texten, Fotos und Videos. Vor allem aktuelle Fahrzeug-Neuheiten, Tipps, Zubehör-Trends und unsere Praxis-Tests kommen hier besonders gut an. Im Forum tauschen unsere Leser ihre Erfahrungen aus“, erklärt Online-Redakteurin Sophia Pfisterer.

Die aktuelle Berichterstattung von großen Messen wie dem Caravan Salon oder der CMT ist bei den Usern ebenfalls beliebt. Ein weiterer Dauerbrenner ist der Stellplatz-Radar, die promobil-App für alle, die unterwegs den passenden Stellplatz finden wollen. Seit dem Relaunch der App im Sommer 2017 wurde sie bereits 340 000-mal heruntergeladen.

Redaktionelle Höhepunkte im Jahr sind die Messen in Düsseldorf und Stuttgart, wo promobil immer mit einem Stand vertreten ist. Hier können die Leser in direkten Kontakt mit der Redaktion treten, Lob und Kritik loswerden oder sich über die neuesten Print- und Digitalprodukte informieren. Auf der CMT werden außerdem jedes Jahr im Januar die Sieger der großen promobil-Leserwahl gekürt – alle wichtigen Entscheider der Industrie sind dann zu Gast: eine gute Gelegenheit für Fachgespräche und zur Kontaktpflege. Auch das ist eine wichtige Aufgabe der Redaktion, um up to date zu sein. Und eine interessante, die aber noch von einem getoppt wird: wenn man den Stift mal liegen lassen kann und selbst wieder mit dem Reisemobil loszieht.

Mitarbeiter

Hinter den Kulissen: Redaktion Foto: Ingolf Pompe

Name: Stefan Karcher
Alter:
34
Funktion:
Publisher
Aufgabe:
Wirtschaftliche Steuerung der Print- und Digitalangebote: Umsatz- und Kostenplanung, Steuerung von Projekten und Verträgen.
Werdegang:
Studium der Internationalen Betriebswirtschaft, anschließend Verlagstrainee bei der Motor Presse Stuttgart. Seit 2018 Publisher für promobil.

Hinter den Kulissen: Redaktion Foto: Frank Eppler

Name: Sophia Pfisterer
Alter: 35
Funktion: Online-Redakteurin
Aufgabe: Themen finden, Artikel schreiben, Website steuern, Praxistests, Videos drehen.
Werdegang: Studium Literatur, Kultur, Medien und Sozialwissenschaften B.A., Studium Journalismus M.A., freie Redakteurin Online/Hörfunk/TV, bei promobil seit 2013.

Wer ist eigentlich die Motor Presse Stuttgart?

Die Motor Presse Stuttgart ist ein Special-Interest-Medienhaus mit Sitz in der baden-württembergischen Landeshauptstadt. Ihre Geschichte beginnt 1946, als die drei Motorsportler Paul Pietsch, Ernst Troeltsch und Josef Hummel die Motorsport GmbH und die Autozeitschrift „DAS AUTO“, den Vorläufer der späteren auto motor und sport, gründen. Der Begriff Motor Presse Stuttgart wird erst in den 70er Jahren geprägt. Heute bringt der Verlag mehr als 30 Zeitschriften rund um die Themen Mobilität, Sport und Lifestyle heraus. Etwa 800 Angestellte arbeiten weltweit für das Unternehmen. Den Themenbereich Mobiles Reisen und Camping deckt die Motor Presse mit den Titeln promobil, CARAVANING und CLEVER CAMPEN ab, die in ihren Segmenten marktführend sind.

Die promobil-Leserwahl

Hinter den Kulissen: Redaktion Foto: Andreas Becker
Bei der Leserwahlveranstaltung Anfang Januar auf der CMT in Stuttgart werden die Reisemobile des Jahres gekürt.

Seit über 30 Jahren ruft promobil bereits seine Leser zur Wahl der Reisemobile des Jahres auf. Verknüpft ist die Leserwahl auch immer mit einer detaillierten Umfrage. Abgefragt werden unter anderem die Erfahrungen der Leser mit ihrem Reisemobil, Einschätzungen zu Herstellermarken, das Reiseverhalten und Meinungen zur aktuellen promobil-Ausgabe. Ein Team von Marktforschern wertet die Ergebnisse der Umfrage aus und liefert damit für die Arbeit der Redaktion wichtige Impulse. So richtet sich etwa die Planung der Reisethemen auch danach aus, welche Länder die Leser als ihre favorisierten Reiseziele angeben – momentan sind das Deutschland, Italien und Frankreich. Auch die Einschätzungen zu Themen wie Verarbeitungsqualität, Häufigkeit von Reparaturen und bevorzugte Ausstattungsmerkmale sind für die Themenfindung richtungsweisend. Die promobil-Leserwahl ist in der Freizeitfahrzeugbranche einzigartig – sowohl in Sachen Teilnehmerzahl als auch bei der Aussagekraft der Umfrageergebnisse.

Die Redaktion in Zahlen

  • 25 Mitarbeiter
    • Jüngster Mitarbeiter: 23 Jahre
    • Ältester Mitarbeiter: 62 Jahre
    • 236 Arbeitsjahre der Redaktion
    • Durchschnittlich 75 kg Kaffeebohnenverbrauch im Jahr
  • Recherche
    • 4689 empfohlene Stellplätze
    • 505 Nächte im Reisemobil 2018
    • 57 getestete Fahrzeuge 2018
    • 114.367 km Testfahrten absolviert
  • 12 Ausgaben 2018
    • Durchschnittlich 48.256 Wörter pro Ausgabe
    • 308.887.908 gedruckte Seiten 2018
    • Durchschnittliche Durckauflage 2018 pro Heft: 109.000
    • Gesamte Auflage promobil 2018: 906.000
    • 210.000 Leser pro Ausgabe
Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
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