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  1. #1
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    Frage Auflaufbremse bei einem Anhänger nachrüsten?

    Hallo.

    Ich weiß nicht ob das hier das beste Forum ist, aber evtl. hat man ja auch damit Erfahrungen.
    Auch wenn es nicht an einem Wohnwagen/Wohnmobil hängt. Aber es soll einmal diesen Zweck als Mikro-Camper erfüllen.
    Ich suche Informationen ob man ein Kupplungsmaul durch eines mit Auflaufbremse ersetzen kann.
    Also nur das Kupplungsmaul selbst, nicht solche Dinger wo hinter dem Kupplungsmaul eine Feder unter Faltenbalg ist, und ein dickes Rohr folgt.
    Die sind wohl für spezielle Anhänger, nicht universell. Ich kann ja nur das Kupplungsmaul selbst abnehmen, ich glaube oben sind zwei Schrauben durch das Halbrohr hinter dem Kupplungsmaul.
    Und wie sieht es dann mit den Rädern aus. Das sind mehr oder weniger normale Felgen mit Gummis drauf.
    Eine Fahrradbremse ist etwas klein für so etwas. Und Bremsscheiben gibt es natürlich auch keine.
    Gibt es da etwas zum Nachrüsten dass man mit der Auflaufbremse dann per Seilzug oder Hydraulik aktivieren kann?


    Danke.

  2. #2
    Kennt sich schon aus  
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    Standard AW: Auflaufbremse bei einem Anhänger nachrüsten?

    das gips und heist "achse"!
    du kannst für deinen hänger eine gebremste achse kaufen und montieren sowie eine auflaufende kupplung samt komplette bremsmimik.
    könntest schon mit nem tausender dabei sein...
    einfacher + billiger wäre aber, den ungeeigneten hänger zu verscheuern und einen geeigneten zu kaufen!
    so weit - so gut!
    Hartmut von Dem Reisemobilstellplatz im unteren Jagsttal!

  3. #3
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    Blinzeln AW: Auflaufbremse bei einem Anhänger nachrüsten?

    Sicher? Etwas Universelles, oder speziell für diesen Anhänger? Letzteres dürfte es wohl nicht geben.
    Hier geht es um einen Heinemann FT200 Sportanhänger. Ich müsste mich mal zusammen mit dem Teil in der Hand (das geht) auf eine Personenwage stellen. Wiegt leer evtl. 40Kg. Angegeben sind darauf max. 200Kg Gesamtgewicht. .

    Hier ein Foto:
    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	Sportanhänger FT200.jpg 
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Größe:	64,5 KB 
ID:	34755

    Was ist für den Zweck "geeigneter" als so ein leichter Anhänger ?
    Es geht es ganz bewusst um einen Mikrocamper.
    Diese Richtung:
    https://www.ingenieur.de/technik/fac...geht-in-serie/
    https://www.hornbach.de/macher/der-w...n-fuers-moped/
    https://utopia.de/fahrrad-wohnwagen-...-kaufen-57990/

    Motorisiert gezogen wäre maximal ein Mofa (oder auf 25kmh gedrosselter Roller), das ist das rechtliche Maximum in diesem Fall.
    2,5kW (Es gibt auch Roller mit z.B. 3,7kW, scheinbar aber mit der Drosselung auch rund 62% runter) sind aber gar nicht mal so wenig verglichen mit den 250W eines Pedelec. Das Teil habe Ich leer hinter einem Pedelec mit 250W zig km gezogen.
    Also sollten die 2,5kW eines "Mofa" für so einen Anhänger mit Kasten, Pritsche, Kochmöglichkeit etc. auch noch reichen.
    Es gibt mögliche Anwendungen, da wäre auch mit einigen Mrd. Vermögen ein teures Wohnmobil nicht von Nutzen.

    Ich hatte schon hinter einem Pedelec einen Anhänger mit 100x60cm-Ladefläche und kleiner Fahrrad-Anhängerkupplung.
    Das Teil wiegt auch 39Kg. Darin hatte Ich 15m² Laminat. Danach habe Ich gegoglet, 15m² wiegen mindestens 90Kg, evtl. bis 110Kg. Je nach Dicke... Die evtl. 140Kg waren auch ungebremst ziehbar und fahrbar. Sogar den steilen "Berg" runter. Da habe Ich allerdings die ganze Zeit die Bremse gezogen und bin mit evtl. 15kmh gerollt. Mit einem Roller habe ich schon mal bessere Bremsen und Bereifung.
    Beim Rad muss Ich z.B. vorsichtiger und früher Bremsen als beim Roller.
    Zusätzlich den Anhänger Bremsen wäre natürlich besser. Aber nicht den Fahrradanhänger (den gerne auch, aber das ist eine andere Sache), sondern diesen PKW-Anhänger. Da braucht es auch nicht viel Bremsleistung.
    Geändert von Tobias Claren (25.09.2020 um 00:06 Uhr)

  4. #4
    Stammgast   Avatar von willy13
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    Standard AW: Auflaufbremse bei einem Anhänger nachrüsten?

    Nachrüsten geht bei Austausch der Achse des Zugrohres und des Kupplungsmaul, Bastelei läßt der TÜV nicht zu
    Gruß aus dem Canton de Weyden im Département de la Roer bis 1814, seit 1975 ein Teil von Köln,
    http://www.willy13.mynetcologne.de/index.html

    Betreibe nur noch Marathon laufen gucken, ansonsten nur noch Spaß

  5. #5
    Ist öfter hier   Avatar von nass01
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    Standard AW: Auflaufbremse bei einem Anhänger nachrüsten?

    Schau mal was ein 750Kg ungebremster Anhänger kostet und was ein 800kg gebremster Anhänger gleicher Bauart kostet, nähmlich das 3-fache.
    Der Umbau lohnt nicht da die einzelteile im Ersatz mehr kosten als ein neuer Anhänger.
    Du benötigst Auflaufeinrichtung mit Dämpfer, Gebremste Achse, Hand-Festselleinrichtung mir Gestänge ( Handbremse ) und die Bremsseile und zu guter Letzt eine TÜV-Abnahme die schon richtig teuer ist weil es eine Einzelabnahme wird.
    An meinem Bootstrailer kämpfe ich jedes Frühjahr mit den Bremsen und mit der Elektrik wogegen mein Motorradanhänger ungebremst 750 Kg hat und nie Probleme bereitet.
    Wir haben in der Firma einen Doppelachser Rückwärtskipper und da habe ich doppelt Spaß mit den Bremsen.
    Beim Tüv sind es meistens die Bremsen die an einem Anhänger bemängelt werden.
    Wenn du mit 750 Kg aukommen solltes las die Bremsen weg.
    Gruß aus Solingen

    Frank

  6. #6
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    Standard AW: Auflaufbremse bei einem Anhänger nachrüsten?

    Zitat Zitat von willy13 Beitrag anzeigen
    Nachrüsten geht bei Austausch der Achse des Zugrohres und des Kupplungsmaul, Bastelei läßt der TÜV nicht zu
    Was willst du denn mit dem Fahrrad beim TÜV.
    Der TE will den Hänger doch mit dem Fahrrad ziehen.
    Und da kannst du anhängen was du willst. Darfst halt keinen Mist bauen...

  7. #7
    Moderator   Avatar von Waldbauer
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    Standard AW: Auflaufbremse bei einem Anhänger nachrüsten?

    Ein Fahrradanhänger mit Auflaufbremse wäre mal was ganz neues..
    Gruß aus Oberbayern
    Franz

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    Weise ist der Mensch, der nicht den Dingen nachtrauert, die er nicht besitzt, sondern sich der Dinge erfreut, die er hat.
    Epiktet, um 50-138 n.Chr. , griechischer Stoiker und Philosoph

  8. #8
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    Standard AW: Auflaufbremse bei einem Anhänger nachrüsten?

    @ Willy13


    Das muss der TÜV nicht zulassen.
    Der TÜV ist 2018 abgelaufen, und Ich muss den hinter einen Fahrrad oder Mofa auch nicht erneuern.
    Im entsprechenden Gesetz steht ausdrücklich Kraftfahrzeug.
    Rein physikalisch mag ein Mofa auch eins sein, rechtlich ist ein Mofa einem Fahrrad gleichgestellt.
    Denn wenn man das physikalisch nimt, wäre auch das Pedelec ein "Kraftfahrzeug".






    @ nass01


    Schau mal was ein 750Kg ungebremster Anhänger kostet und was ein 800kg gebremster Anhänger gleicher Bauart kostet, nähmlich das 3-fache.
    Der Umbau lohnt nicht da die einzelteile im Ersatz mehr kosten als ein neuer Anhänger.

    Ich glaube hier wurde immer noch nicht verstanden um was es hier geht .
    Der Anhänger hat evtl. 30-40Kg Leergewicht. Den kann Ich mit 1-2 Händen hochheben. Der hat 200Kg Maximalgewicht. Steht fett auf der Schwarz/Weißen Plakette.
    Ich will das Teil hinter einem Fahrrad bzw. maximal Mofa ziehen.
    Mehr geht rechtlich nicht. Rechtlich ist bei meiner Nutzung ein "Fahrradanhänger". Lautr WIkipedia sind die auch nicht auf 1m Breite , 2m Länge und 1,4m Höhe beschränkt, wie alle diese "Bussgeld..."-Domains behaupten. Das sind Zahlen ohne Quelle. Die Grenze liegt bei 12m Länge, 4m Höhe und 2,5m Breite.
    Die will Ich natürlich nicht ausnutzen, ist aber der rechtliche Wert auch bei Fahrrädern.


    Welcher neue Anhänger kommt da in Frage?
    Ich brauche auch keine TÜV-Abnahme, da es das im Bereich Fahrradanhänger (auch hinter Mofa) nicht gibt.
    Eine Auffahrbremse ist eine freiwillige Leistung von mir.
    Wenn Ich das Teil hinter einem Auto ziehen wolltre, brauche Ich keine solche.
    Ist bei einem so leichten Anhänger mit dem man Steuerfgrei nur Sportgeräte ziehen darf (hinter einen Fahrrad/Mofa gilt die Regel natürlich nicht) auch nicht nötig. Max. 200Kg Gesamtgewicht.
    Daher hat der auch keine AUffahrbremse.
    Ich will die einfach freiwillig.
    Ich könnte da auch selbst was basteln, aber wenn es das fertig gibt, nehme Ich das.




    Was willst du denn mit dem Fahrrad beim TÜV.
    Der TE will den Hänger doch mit dem Fahrrad ziehen.
    Und da kannst du anhängen was du willst. Darfst halt keinen Mist bauen...

    So ist es. Die Auffahrbremse ist freiwillig.
    Aber hinter eionem Rad oder Mofa natürlich kein Fehler.
    Hinter einem Mofa bzw. Roller (besser als Rad oder Mofa: dicke Reifen, Scheibenbremse) zumindest nicht ganz so wichtig wie hinter einem Rad. Dennoch hätte Ich da gerne was.
    Wenn nötig auch elektrisch. 12V würden ja eh nach hinten geleitet.
    Auch ein Vorteil des Roller, die Elektrik des Roller wird genutzt ohne das Rad umständlich zu erweitern. Und der Rahmen ist natürlich viel stabiler als beim Fahrrad.
    Elektrisch hieße z.B. eine Art Motor der einen Hydrailischen Druck erzeugt, und der drückt wenn Bremslicht angeht Gummibacken gegen die Räder.
    Oder wenn man es irgendwie anbringen kann, Scheibenbremsen.


    Es geistert eine Grenze von 40Kg ungebremst umher, aber die hat anscheinend ein TÜV-Typ der auch für Gesetze verantwortlich war privat in die Welt gesetzt, um den Verkauf seiner Auffahrbremse für Fahrräder zu puschen.

    Egal wie die Bremse gelöst wird, eine Bremse selbst muss an den Rädern ja auch noch nachgerüstet werden.
    Aktuell geht es ja nur um den "Bremshebel", aber ohgne Bremsen selbst ist der nutzlos.
    Geändert von Tobias Claren (25.09.2020 um 11:29 Uhr)

  9. #9
    Stammgast   Avatar von willy13
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    Standard AW: Auflaufbremse bei einem Anhänger nachrüsten?

    Anhänger hinter Zweiräder haben eine maximale Breite von 100cm
    Gruß aus dem Canton de Weyden im Département de la Roer bis 1814, seit 1975 ein Teil von Köln,
    http://www.willy13.mynetcologne.de/index.html

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  10. #10
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    Ausrufezeichen AW: Auflaufbremse bei einem Anhänger nachrüsten?

    Das ist ein verbreiteter Irrtum.
    Auch wenn es zehn dieser sehr ähnlichen Webseiten mit "Bussgeld" am Anfang (oder Artikel die davon abschreiben) behaupten:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Fahrradanhänger

    Abmessungen (§ 32 StVZO Absatz 1–4)


    • Breite allgemein: 2,55 m


    • Höhe: 4 m
    • Länge allgemein: 12 m
    • Fahrrad und Anhänger zusammen: 18 m

    Regelmäßig wird die Meinung vertreten, es seien nicht die allgemeinen Regelungen anzuwenden. Es wird gefordert, die Vorschriften nach § 32 StVZO, Absatz 9 anzuwenden. Begründet wird dies damit, Fahrräder seien bei sinngemäßer Auslegung nicht motorisierte Krafträder, daher wie Krafträder zu behandeln. Außerdem wird angeführt, die Maße von 1 m Breite, 4 m Länge und 2,5 m Höhe würden besser zu Fahrrädern passen.
    Diese Rechtsauffassung ist falsch. Erkennbar wird dies durch einen logischen Umkehrschluss: In § 67a StVZO werden ausdrücklich Anhänger mit einer Breite über 1 m erwähnt. Wenn es eine Beleuchtungsvorschrift für Anhänger solcher Breite gibt, dann müssen sie auch erlaubt sein.
    Masse und Reifen

    Üblicherweise nicht relevant: Es gelten die Regeln für Kraftfahrzeuge, nach §34 StVZO. Sofern der Anhänger leichter als 3,5 t, oder das Zugfahrrad leichter als 7,5 t bleibt ist keine der Regelungen anzuwenden. Hier gilt der gesunde Menschenverstand: Welches Gewicht kann noch sicher gebremst werden? Welchen Kräfte können die Speichen und der Rahmen aufnehmen?
    Außerdem gilt § 36 StVZO Absatz 1: Die Reifen dürfen die Fahrbahn nicht beschädigen und müssen stabil genug sein.



    Es gibt auch eine recht neue Regelung bezüglich Licht und sogar Blinker an Anhängern ÜBER 1m Breite.
    Wikipedia weist ja auch extra darauf hin, dass diese Ertwähnung zeigt, dass die angebliche Maximalbreite von 1m nicht stimmen kann.

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