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  1. #121
    Kennt sich schon aus  
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    Standard AW: Schlechter Witz in Heft 09/20: 172 kg Zuladung => Auflastung

    Hier wird immer über die Trennung privat/gewerblich schwadroniert... Die gibt es bereits: Als gewerblicher Kraftfahrer brauche ich zusätzlich die Berufskraftfahrergrundqualifikation (Zusatz 95 im Führerschein), die auch noch mal richtig Asche kostet (mehr als der Schein selber). Da lernt man dann Sachen wie den Fahrtenschreiber richtig zu bedienen oder wie man einen Bigpack Sand richtig sichert und wie das jetzt mit den Tages-, Wochen-, Zweiwochenlenkzeiten, verkürzten Ruhezeiten etc so ist. Eben das ganze gewerbliche Zeug, das beim C/C1/CE/C1E nur am Rande mal kurz angerissen wird, weil man das theoretisch auch mal privat gebrauchen kann. "Sündhaft teuer" ist der C1 auch nicht. Wer Profi ist, wie hier ja viele behaupten, die den Schein ganz ohne Prüfung haben wollen, der kommt mit seinen Pflichtstunden mit roundabout etwas über 1.000 Euro hin (und lernt dabei auch nicht den ganzen unnötigen rechtlichen LKW-Kram für Gewerbliche). Also ungefähr das, was eines dieser ganzen "obligatorischen" Ausstattungspakete kostet, die man unbedingt mitwählen muss.

    Ich kann mich noch erinnern, seinerzeit gabs mal nur die Klasse 1. Da durfte man mit 18 gleich alles fahren, was zwei Räder und einen Motor hatte. Dann kam die Aufteilung in a und b und plötzlich musste man erst mal Fahrpraxis auf einer kleinen Maschine nachweisen, bevor man für die große überhaupt einen Füherschein machen durfte. Da hab ich kaum einen murren gehört, er hätte doch gerne ein paar mehr PS oder mehr Leistungsgewicht oder gar die Unverschämtheit, dass man plötzlich noch mal einen Schein machen musste. Wer sich das Freizeitvergnügen gönnen wollte, der machte halt den Schein. Aus, fertig. Viele, mit denen ich darüber geredet hatte (Ich darf nur 50er fahren), fanden das sinnvoll, weil so eine große Maschine einfach mehr Übung und Erfahrung braucht. Da gings aber eher nur darum, sich selber ins Aus zu schießen. Wenn es jetzt darum geht, andere mit 7.5t zu gefährden, dann ist das kein Problem mehr, wenn man die Berechtigung dazu nur auf einem Golf gemacht hat...

    Ja, ich gehöre auch noch zur Generation, die das Glück der frühen Geburt (Klasse 3) hatte. Andererseits war ich aber für den alten 1er noch zu jung. Ich durfte mit meinem 50er-Schein auch kein "Goggomobil" mehr fahren. Da beschwer ich mich auch nicht. Nichts desto trotz hab ich mich aber mit Mitte 40 noch mal in die Fahrschule gesetzt und C/CE gemacht. Ja, das geht, tut auch überhaupt nicht weh und man sitzt auch nicht mit 17-jährigen zusammen, denn für den C1 muss man erst mal den B erworben haben. Und so viele Führerscheinneulinge machen auch gar nicht gleich den C1. Und ich bin mir sicher, dass es wahrscheinlich irgendwann wieder irgendwelche Einschränkungen geben wird, die die derzeitigen Führerscheininhaber wieder gegenüber den Neulingen bevorteilen wird....

  2. #122
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    Standard AW: Schlechter Witz in Heft 09/20: 172 kg Zuladung => Auflastung

    Ich glaube das Hauptproblem bei dieser ganzen Thematik, ist nicht wirklich der Führerschein - der ist wie bereits mehrfach dargelegt, der C1 welche ohne grossen Aufwand gemacht werden kann (und ja, ich als Schweizer, welcher im Militär Motfahrer war sowie danach 1 Jahr als Chauffeur in CH und Europa arbeitete, habe auch alle Scheine (CE), inkl. CZV etc.).

    Das Hauptproblem/Argument empfinde auch ich als das Administrative/Rechtliche
    - Maut auf Strassen in AT/FR etc., LSVA in der Schweiz
    - jährlicher TÜV/MFK
    - generelle 3.5to Fahrverbote (welche NICHT wegem Gewicht, sondern einfach aus Prinzipt verhängt sind - nach dem Motto "man will keine grossen Fahrzeuge hier")
    - Thema LKW Überholverbote (wo wir in der CH glücklich sein können, hier sind schwere WoMos ausdrücklich ausgenommen!)

    Ich frage mich jeweils auch, wenn ich die 7.5m und längeren Mobile, möglichst noch Alkoven mit Familien mit 4 und mehr Personen, Fahrräder etc. sehe, wie das legal gehen soll... Auch mit dem Hintergedanken, dass es je länger je mehr automatische Wiegestationen in den Autobahnen verbaut gibt, welche dann schön alarm schlagen... (jene bei Bern und die Wage auf der Raststätte ist wohl die bekannteste unter den 3.5to Gewerblichen Transporter Fahrern )

    Wir sind aktuell auch an der Beschaffung eines maximal 7m Mobil, vorerst nur für 2 Personen, es soll aber auch für 1-2 Kinder gehen, wir rechnen mit realistischen Gewichten und vollem Wassertank - die Auswahl schränkt sich massiv ein und geht eher gegen Null (Anforderung wie gesagt, max. 7m, Doppel/Queensbett - KEINE Einzelbetten welche verbunden werden können! - ein Badezimmer dass auch wirklich Nutzbar ist und man nicht mit zusammen gepressten Beinen sich irgenwie einkugeln muss...).

    Noch so gerne würden wir das Womo als 3,65, 3.85 oder gar als 4/4.4to kaufen einlösen - nur schon damit wir das Heavy Fahrgestellt mit den grösseren Bremsen hätten! Meine Frau würde dazu auch den C1 Führerschein machen - aber all die anderen Einschränkungen halten uns massiv davon ab!

    Wer grösstenteils nur in DE fährt, hat so wie ich das nun in unserem Urlaub auch wieder gesehen/erfahren habe, auch bei diversen Gesprächen auf Stellplätzen, eigentlich wirklich nur der Jährliche TÜV sowie das LKW-Überholverbot...
    Maut, LSVA, 3.5to Fahrverbote sind defakto kein Thema in DE...

  3. #123
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    Standard AW: Schlechter Witz in Heft 09/20: 172 kg Zuladung => Auflastung

    Zitat Zitat von ChrisLCH Beitrag anzeigen
    Das Hauptproblem/Argument empfinde auch ich als das Administrative/Rechtliche

    - Thema LKW Überholverbote (wo wir in der CH glücklich sein können, hier sind schwere WoMos ausdrücklich ausgenommen!)
    ...
    Und da bist Du sicher ????

    Lies mal Folgendes und zwar bis Ende

    https://www.womoblog.ch/Blog/Reisebe...n-Schweiz/578/


    Gruß
    Tom

  4. #124
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    Standard AW: Schlechter Witz in Heft 09/20: 172 kg Zuladung => Auflastung

    Es wäre wichtiger gewesen, du hättest den ersten Satz gelesen („nicht mehr gültig“...)

    einfach mal den neuen Beitrag auf derselben Seite suchen - oder für faule, hier klicken:
    https://www.womoblog.ch/Blog/Alle_Ei...berholen/1454/

  5. #125
    Stammgast   Avatar von fernweh007
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    Standard AW: Schlechter Witz in Heft 09/20: 172 kg Zuladung => Auflastung

    Wir besitzen derzeit noch 2 WoMo‘s... einen 3,5t und einen 4,5t, beide gut „ausgelastet“
    Egal, wer welchen fährt... da spürt und fühlt man keinen Unterschied.

    Eine Anpassung wäre für mich durchaus sinnvoll. Die Chassis werden immer größer/schwerer, die Ausstattungen werden immer mehr.
    So festigt man ohne Not eine „Zweiklassengesellschaft“ für fast gleiche Fahrzeuge
    Ein z.B. „C-Kennzeichen“ für Wohnmobile dürften dann „alle“ fahren und würde trotzdem nicht die Maut in anderen Ländern aushebeln.

    Andererseits wird das politisch kaum durchsetzbar sein und es gibt auch schlimmere Schicksale, als einen zusätzlichen Führerschein machen zu müssen.

    Bei der derzeitigen 3,5t-Regelung gehören die Hersteller aber deutlich mehr in die Pflicht genommen.
    z.B. ....
    - in der Webung und beim Verkauf vorgeschriebene AufKlärung über Fahrzeuggewicht und Zuladung
    - Verringerung der Herstellertoleranz bei Gewichten von 5% auf 2%
    - verbindliche Wiegekarte beim Verlassen des Herstellergeländes
    .........

    LG
    Dietmar
    Ein Wohnmobil ohne Hecksitzgruppe ist kaputt

  6. #126
    Stammgast  
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    Standard AW: Schlechter Witz in Heft 09/20: 172 kg Zuladung => Auflastung

    Immerhin interessant, das sich in der Schweiz dann die Polizei mit den Gesetzen besser auskennt, als das gesetzgebernahe Bundesamt für Strassen.

    Tom

  7. #127
    Stammgast   Avatar von willy13
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    Standard AW: Schlechter Witz in Heft 09/20: 172 kg Zuladung => Auflastung

    [QUOTE=HaDo 7151;638319]
    Zitat Zitat von willy13 Beitrag anzeigen
    Was eine Frostschutzeinrichtung am 4Kreisschutzventil ist wir für die restlichen 20% so was wie böhmische Dörfer sein.


    Frostschutzeinrichtung gibts doch heute nicht mehr. Nur noch eine Lufttrocknerpatrone die jährlich gewechselt wird. Früher wurde am Druckregler Alkohol eingefüllt als Frostschutz, das ist aber Vergangenheit.


    Grüße Hans
    Ja der Fahrer will ja wohl keine Einschränkung im FS wie z.b. "es dürfen nur Fahrzeuge der Baujahre 2020-2021 geführt werden" dann könnte man auf vieles verzichten. Jedes Jahr ändert sich einiges, oder soll man dich so verstehen das der FS jedes Jahr neu gemacht werden soll damit jeder auch mit der neuen Technik zurecht kommt?

    Die wäre in meinen Augen wohl Blödsinn.

    Aber ein FS Inhaber sollte schon die Fahrzeuge die er führen darf auch führen können, ob wohl ich den Gesetzgeber auch nicht verstehe das jeder der ein LKW bewegen darf ein Fahrzeug mit Fuller-Getriebe fahren darf, bei diesem Getriebe wären bestimmt 98% der hier Alleskönner schon an Ihren Grenzen und überfordert sowie eine Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer.

    HaDo: Du gehörst nicht zu den 20% wie wir Deinem Beitrag entnehmen, wirst also wohl zu den 80% gehören!
    Gruß aus dem Canton de Weyden im Département de la Roer bis 1814, seit 1975 ein Teil von Köln,
    http://www.willy13.mynetcologne.de/index.html

    Betreibe nur noch Marathon laufen gucken, ansonsten nur noch Spaß

  8. #128
    Stammgast   Avatar von Chief_U
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    Standard AW: Schlechter Witz in Heft 09/20: 172 kg Zuladung => Auflastung

    Zitat Zitat von clouliner1 Beitrag anzeigen
    Sehe ich nicht so, Steuern und Vers liegen zusammen bei 1200,-.
    In der LKW-Werkstatt die einen Verrechnungssatz von 65,-/h hat zahle ich für Ölwechsel 21 Liter 100,- und 50,- für den Lufttrocker.
    Reparaturen habe ich in 18 Jahren noch nicht gehabt, als Womo halten die ewig. Zahnriemen, Steuerkette oder Bremsflüssigkeit hat der MAN nicht, die Bremsbeläge haben nach 100.000km noch 80%, was soll da Geld kosten?
    Bei einer Jahresleistung von 10.000km habe ich von vielleicht von 14l zu meinen 19l/100km Mehrkosten von 500,-.
    Hallo Thomas,
    da Du fast jährlich Deine Reisemobile wechselst (wie Du häufig schreibst), unterstelle ich Dir, daß Du weniger Werkstattaufenthalte hast als der Rest hier. Entsprechend auch weniger Kosten.




    Gruß Uwe


    Gesendet von iPhone
    Viele Grüsse
    Chief_U / Uwe
    PhoeniX RSL 7100 auf Mercedes Sprinter 516 CDI, Länge: 7,70m, Höhe: 3,60m, zgG: 5,3to

  9. #129
    Stammgast   Avatar von clouliner1
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    Standard AW: Schlechter Witz in Heft 09/20: 172 kg Zuladung => Auflastung

    Zitat Zitat von Chief_U Beitrag anzeigen
    unterstelle ich Dir, daß Du weniger Werkstattaufenthalte hast als der Rest hier. Entsprechend auch weniger Kosten.



    Was willst du denn am MAN reparieren, der ist für 1.000.000 ausgelegt?

    Das Fahrzeug kaufe ich im Alter von 7 bis 10 Jahren und da stehen auch in den Rechnungen vom Vorbesitzer nur Öle, Luftfilter, Trockner, Benzinfilter, mal ne Glühlampe und das wars. Laufleistung liegt dann zwischen 50 und 70.000km. Auch von den neuen Besitzern habe ich nie etwas über Reparaturen gehört und ich habe mit vielen noch Kontakt.
    Was in die Kabine gesteckt wird, ist eine andere Sache, weil man das neue Bedienpanel hübscher findet oder die neue SATanlage 10 Sekunden schneller den Sateliten findet.

    Lt Aussage meiner Werkstatt kommen die Fahrzeuge mit Reparaturen fühestens ab 250.000km und das sind dann maltretierte Stadtwagen/Baustellenfahrzeuge.
    Gruß Thomas

  10. #130
    Kennt sich schon aus  
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    Standard AW: Schlechter Witz in Heft 09/20: 172 kg Zuladung => Auflastung

    Zitat Zitat von clouliner1 Beitrag anzeigen
    Sehe ich nicht so, Steuern und Vers liegen zusammen bei 1200,-.
    In der LKW-Werkstatt die einen Verrechnungssatz von 65,-/h hat zahle ich für Ölwechsel 21 Liter 100,- und 50,- für den Lufttrocker.
    Reparaturen habe ich in 18 Jahren noch nicht gehabt, als Womo halten die ewig. Zahnriemen, Steuerkette oder Bremsflüssigkeit hat der MAN nicht, die Bremsbeläge haben nach 100.000km noch 80%, was soll da Geld kosten?
    Bei einer Jahresleistung von 10.000km habe ich von vielleicht von 14l zu meinen 19l/100km Mehrkosten von 500,-.
    Na ja .... Ölwechsel, Lufttrockner, Schmierdienst Kardanwelle und TÜV hat mich das letzte Mal in meiner freien Lkw-Werkstatt für unseren 7,5t DB 814 insgesamt 624,74 gekostet (Stundensatz 67 Euro + MwSt).

    Und bei meinem 3.85t Ducato sind nach 21 Jahren und 207.000 km auch noch die ersten Beläge vorn drauf. Es ist wohl eher eine Frage der Fahrweise. Bei mir sind es 80% Autobahn mit Tempomat und 89 kmH.
    Saluto
    Thomas-Hagen

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