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  1. #91
    Moderator   Avatar von Waldbauer
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    Standard AW: Schlechter Witz in Heft 09/20: 172 kg Zuladung => Auflastung

    Zitat Zitat von martin_binser Beitrag anzeigen
    Resumee:

    In diesem Forum scheinen die Jahrgänge 1955 und älter nach wie vor den Takt anzugeben.

    Es verwundert allerdings, dass die Jahrgänge 1980 und jünger hier kaum vertreten sind, denn der gegenwärtige WoMo Boom kann ja nicht ausschließlich von Pensionierten getragen sein.

    Die (schreibende) Mehrheit in dieser Gruppe scheint zu einem unter wesentlich vorteihafteren Bedingungen (Mindeststunden, Sonderfahrten) erworbenenem Führerschein Klasse 3 das 7,5 t Privileg gleichsam geschenkt bekommen zu haben. Gleichzeitig wird von jüngeren mit schon stoischer Selbstverständlichkeit erwartet, dass widerspruchslos sündteure LKW Führerscheine absolviert werden. Man könnte so eine Haltung auch ziemlich bigott finden.

    Weiters fühlt man sich aber durchaus legitimiert mit dem eigenen 5 Tonner Überholverbote nonchalant neu zu interpretieren, weil die Fuhre zwar 40% schwerer ist, aber zu 97,5% so aussieht wie ein 3,5 Tonner. Einschätzung siehe oben.

    Mir ist heute klar geworden, dass aus diesem Forum Innovationen wie eine pragmatische Führerscheinregelung wohl in absehbarer Zeit nicht bestärkt werden.

    Sehr, sehr schade, aber auch eine durchaus wertvolle Erkenntnis ...
    Was nicht ist kann ja noch werden.
    Schließlich dürfen auch unbedarfte ältere Hausfrauen ihren Klasse 3- Führerschein auf Motorräder bis 125 ccm erweitern.
    Was ich im übrigen für gefährlicher halte als eine Erweiterung des PKW-Führerscheins auf wenigstens 4,5 Tonnen.
    Das Argument der höheren Kosten für den Führerschein heutzutage gegenüber früher lasse ich nicht gelten. Mein PKW-Führerschein hat mch 1964 immerhin mehr als ein halbes Monatseinkommen gekostet.
    Der Motorradführerschein den ich 1985 erworben kostete damals knapp 900 Mark.
    Auch der LKW-Führerschein den ich 1966 bei der Bundeswehr erworben habe war nicht kostenlos, ganz im Gegenteil.
    Er hat mich eineinhalb Jahre meines Lebens gekostet die ich sinnloserweise bei diesem Verein verbringen musste.
    Gruß aus Oberbayern
    Franz

    Unterwegs mit einem Eura Mobil Profila RS 660 HB

    Weise ist der Mensch, der nicht den Dingen nachtrauert, die er nicht besitzt, sondern sich der Dinge erfreut, die er hat.
    Epiktet, um 50-138 n.Chr. , griechischer Stoiker und Philosoph

  2. #92
    Kennt sich schon aus  
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    Standard AW: Schlechter Witz in Heft 09/20: 172 kg Zuladung => Auflastung

    Zitat Zitat von Waldbauer Beitrag anzeigen
    ... dürfen auch unbedarfte ältere Hausfrauen ihren Klasse 3- Führerschein auf Motorräder bis 125 ccm erweitern. ...Was ich im übrigen für gefährlicher halte....
    Ach du meine Güte ... aus welchem Jahrhundert ist dann der Spruch
    Saluto
    Thomas-Hagen

  3. #93
    Stammgast   Avatar von LT35
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    Standard AW: Schlechter Witz in Heft 09/20: 172 kg Zuladung => Auflastung

    Moin

    Ich mag mich ja wiederholen und das will ja dann auch keiner lesen ...

    Zu den Feuerwehren wurde ja schon etwas gesagt. Diese spezielle Ausnahme - es gibt so etwas auch noch für Fahrzeuge mit schweren Hubeinrichtungen für den Rollstuhltransport - gilt nur im Hoheitsgebiet der ausstellenden Behörde. Soll der Löscheinsatz grenzüberschreitend erfolgen, bräuchte es für die Anerkennung der Fahrerlaubnisklasse ein bilaterales Abkommen. Gibt es m.E. mit Österreich, deutet aber an, was ich sagen will .

    Innerhalb der EU könnte man sich ja auf eine angepasste zGM für Kfz vorstellen, die unter die Klasse B fallen sollen. Diese heutigen 3.5t wurde aber international (nicht weltweit, aber deutlich weiter als Europa) 1968 mal verhandelt, zusammen mit der grundsätzlichen Gestaltung von Straßenschildern etc. . Dieses Abkommen hat die EWG 1980 ratifiziert und damit galt es dann auch in denjenigen Mitgliedsstaaten, die es bis dahin nicht geschafft hatten (wie z.B. UK). Es fand Eingang in ein Führerscheinrichtlinie, die seitdem mehrfach überarbeitet wurde. Deutschland hat 18 Jahre gebraucht, es in nationales Recht umzusetzen (1999), oder 31, wie man es rechnen möchte.

    Es wird nur eine Minderheit betreffen, die in Bolivien ein mittelschweres Wohnmobil bewegen möchten, ohne dort einen Fahrer dafür anzuheuern oder auf eine Einigung zwischen Deutschland bzw, der EU und Bolivien zu hoffen, dass die Fahrerlaubnis anerkannt wird. Die EU-Außengrenzen liegen aber deutlich näher ...

    BTW, das gilt auch für diese Erweiterung (Schlüssel 196)der Klasse B, mit der man Motorräder bis 125ccm bzw. 11kW fahren darf . Das gilt nicht im Ausland, soweit deren Fahrerlaubnisregelungen nicht eine gleichartige Regelung enthalten bzw. das Land die deutsche Erweiterung anerkennt.

    Die 3.5t mögen von der Praxis überholt worden sein, wobei ich da eher die gewerblich genutzten Transporter als die Wohnmobile sehe, die darunter leiden und dann auf den Anhänger ausweichen müssen. Aber die lockere Forderung, das mal eben zu erhöhen, ist nicht so eben umzusetzen, auch weil es genau für diesen Zweck eine Fahrerlaubnis gibt (C1). Ja, es ist Mehraufwand (in Geld und Zeit) und das ggf. für zwei Personen und der erscheint ob der manchmal technisch fast identischen Fahrzeuge (3,5 oder 3.85t) sinnfrei.

    Aber ist es unzumutbar ? Aufbauend auf einer vorhandenen Fahrerlaubnis B ist der Aufwand überschaubar, wobei ich die 5 Fahrstunden mal etwas erhöhen würde. Die meisten Kandidaten kauen aber vermutlich an der Theorie.

    Mfg
    K.R.

  4. #94
    Kennt sich schon aus   Avatar von martin_binser
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    Standard AW: Schlechter Witz in Heft 09/20: 172 kg Zuladung => Auflastung

    Zitat Zitat von MobilLoewe Beitrag anzeigen

    Hier geht es kontrovers zu, aber warum auch nicht, ein wenig mehr gegenseitigen Respekt wäre allerdings nett.


    Weil hier so oft der Neidaspekt genannt wird.
    Für mich persönlich gibt es keinen Führerscheinneid, da ich sämtliche Wohnmobile die heute auf dem Salon in Düsseldorf stehen auch völlig legal aus der Halle und weiter auf der Straße fahren dürfte. (Vorausgesetzt sie wurden nicht eigens für katarische Nachwuchs-Sheiks typisiert und fallen aus dem EU Recht)

    Damit danke ich meinen Eltern, Großeltern und dem kleinen Hotel bei uns am Ort die in Summe damals meine Klasse 3 ermöglicht haben, sowie unserem damaligen HauptFeldwebel Fischer der mich etwas später - obwohl erst Gefreiter - für geeignet fand die Klasse 2 spendiert zu bekommen. Ich bin also einer von den Beneidenswerten.

    Mittlerweile haben wir dank schrumpfender Familiengröße, Verzicht auf Schnickschnack wie Sat-Anlage samt Erfahrung in der Planung auch die 3,5t gut und legal im Griff.

    Allerdings bringe ich durchaus noch die Empathie auf mich in die Lage von Familien auf dem Stellplatz nebenan mit neuem oder gar gemietetem Mobil mit zwei, drei kleinen Kindern zu versetzen. Sicherlich ist Teilhabe am Campingleben kein einklagbares Grundrecht, schwerer als nötig muss es der Gesetzgeber aber auch nicht machen.
    Geändert von martin_binser (12.09.2020 um 14:26 Uhr)

  5. #95
    Stammgast  
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    Standard AW: Schlechter Witz in Heft 09/20: 172 kg Zuladung => Auflastung

    Ich verstehe ja, das man auch für einen Nachwuchs spricht. Ist ja legitim. Wenn dem so ist, aber dann kann man die Katze auch beim Namen nennen. Übrugens, in den letzten 4 Jahren hab ich in der Summe mehr Leute unter 40 gesehen, die mit richtigen Brummern unterwegs waren, als in den 25 Jahren davor. Ob denen eine Führerscheinprüfung geschenkt wurde.
    Ich merke es immer wieder, wir Alten sind manchmal richtig doof, wenn unsere Sputniks was möchten oder machen was nicht geht, dann wird gekämpft wie die Löwen-Mami. Egal worum es geht, dann muß es gehen, und zwar für Lau ohne Ansträngung und legal.
    Wer Fahrverbote und Parkverbote vor seiner Tür fordert, der sollte sich nicht wundern, wenn sein Fahrzeug zu einer Immobilie wird

  6. #96
    Stammgast   Avatar von Trailwild
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    Standard AW: Schlechter Witz in Heft 09/20: 172 kg Zuladung => Auflastung

    Zitat Zitat von Sparks 2 Beitrag anzeigen
    Ich merke es immer wieder, wir Alten sind manchmal richtig doof, wenn unsere Sputniks was möchten oder machen was nicht geht, dann wird gekämpft wie die Löwen-Mami. Egal worum es geht, dann muß es gehen, und zwar für Lau ohne Ansträngung und legal.

    Einspruch

    Sohnemann, 21 darf unser WoMo nicht fahren! Als er mitbekam, dass wir 4T bestellt haben war er etwas, sagen wir mal angesäuert.... Ich überhaupt nicht , hat mir das doch einige Diskussionen erspart. WoMo verleihen wir nicht, nicht mal an die eigene Brut, wenn die was wollen, sollen sie dafür arbeiten gehen! Mit der Einstellung sind wir bisher immer gut gefahren. Im wahrsten Sinne

    Jetzt macht der Große den LKW Führerschein für die Feuerwehr.... er darf den Knaus trotzdem nicht fahren!

    Und manches ist eben so wie es ist, ich gehöre noch zu denen die bis 7,5t dürfen, klar bin ich da jetzt froh drum, vorher hatte ich mir da eigentlich nie Gedanken drüber gemacht. Würde ich nicht mehr dazu gehören hätte ich eben den C1 gemacht. Ich finde es müßig sich über etwas, was man eh nicht ändern kann so dermaßen aufzuregen.... Solche Situationen wird es immer im Leben geben, man sollte sich seine "Kräfte" einteilen und überlegen wogegen man rebelliert....

    Wofür ich immer noch kein Verständnis habe, das gezielte mißachten der Geschwindigkeitsbegrenzungen, aber alles erwachsene Menschen hier, bleibt zu hoffen dass dadurch nie jemand Aussenstehendes zu schaden kommt.
    Gruß Anne
    Mit Knaus SUN TI 650 MEG Platinum Selection unterwegs

  7. #97
    Stammgast   Avatar von clouliner1
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    Standard AW: Schlechter Witz in Heft 09/20: 172 kg Zuladung => Auflastung

    es ist ja schon öfter zu lesen, dass die Kinder der Grund sind bei der Womowahl auf 3,5t zu gehen. Ist aber alleine der Entschluss der Eltern und womit sie dann auch zurechtkommen müssen.
    Da habe ich wieder gut reden, den 3er im vorbeigehen gemacht, 2er vom Bund geschenkt bekommen und Kinder die keinerlei Abitionen zu Wohnmobilen haben.
    Gruß Thomas

  8. #98
    Moderator   Avatar von Waldbauer
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    Standard AW: Schlechter Witz in Heft 09/20: 172 kg Zuladung => Auflastung

    Zitat Zitat von Trailwild Beitrag anzeigen
    Einspruch

    Sohnemann, 21 darf unser WoMo nicht fahren! Als er mitbekam, dass wir 4T bestellt haben war er etwas, sagen wir mal angesäuert.... Ich überhaupt nicht , hat mir das doch einige Diskussionen erspart. WoMo verleihen wir nicht, nicht mal an die eigene Brut, wenn die was wollen, sollen sie dafür arbeiten gehen! Mit der Einstellung sind wir bisher immer gut gefahren. Im wahrsten Sinne

    .
    Meine Söhne sind 43 und 47 Jahre alt und dürften unseren 4-Tonner fahren. Ich gebe ihnen den jedoch nicht, es steckt zu viel Geld in der Kiste, die Folgekosten steigen ja auch mit der Kilometerleistung.
    Sie haben beide Familie und ein Wohnmobil würde das Urlaub machen für beide wesentlich einfacher gestalten.
    Ich halte es wie Anne: Unser Wohnmobil verleihen wir nicht.
    Die Buben können alles von mir haben, Auto, Traktoren und Motorrad.
    Gruß aus Oberbayern
    Franz

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  9. #99
    Moderator   Avatar von AndiEh
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    Standard AW: Schlechter Witz in Heft 09/20: 172 kg Zuladung => Auflastung

    Ein "Privileg" der früh geborenen?

    Man kann es auch anders sehen. Die neue Regelungen bis 3,5t sind einfach Quatsch.

    Gerne kann man noch den gewerblichen von dem privaten Bereich abgrenzen, aber wenn es um die Sicherheit geht, dann bin ich überzeugt, dass es im privaten Bereich keine steigende Unfallhäufigkeit geben würde.

    Man darf ja auch die 125er Mopeds wieder ein wenig einfacher fahren. Und da ist die Unfall Gefahr um Welten höher.

    Gruß
    Andi
    Unterwegs mit einem Knaus Sun Ti 700 MEG 2019 4t Jetzt reisen.....nicht später
    Goldene Forenregel: „Vergiss niemals, dass auf der anderen Seite ein Mensch sitzt!“
    Jeder versteht mal einen Text falsch: hier mal die sehr wahren Worte von MobiLoewe zu diesem Thema: KLICK

  10. #100
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    Standard AW: Schlechter Witz in Heft 09/20: 172 kg Zuladung => Auflastung

    Andi
    magst ja Recht vllt. haben das 3,5t Begrenzung Quatsch ist, aber wo ist denn eine vernünftige Grenze? Irgend wann war alles über 2,8t ein LKW. den gewerblichen und privaten Bereich hat man doch schon ab dem C1 getrennt. Wenn Fahrzeuge > 3,5t zu den LKW´s zählen, dann gelten auch alle Beschränkungen für LKW´s. Von Halten vor dem Bahnübergang bis Überholverbot usw.. Soll das dann auch geändert werden?
    Und nun mal an die Fraktion, die immer mit dem 125ccm Mopedvergleich kommt. Ja ihr habt nicht unrecht, wenn ihr schreibt es ist gefährlicher. Doch für wen ist es gefährlicher, meistens für den Mopedfahrer. Auch macht es einen großen Unterschied ob ich mit 100 Km/h und 300 Kg in ein Auto krache oder mit 4,5 t.
    So das war jetzt mein Groschen zu der Sache und ich bin raus.
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