Seite 6 von 9 ErsteErste 1 2 3 4 5 6 7 8 9 LetzteLetzte
Ergebnis 51 bis 60 von 82
  1. #51
    Moderator   Avatar von AndiEh
    Registriert seit
    09.09.2017
    Ort
    Erlangen
    Beiträge
    2.090

    Standard AW: Konsequenter Leichtbau oder vereinfachte Fahrerlaubnis?

    Zitat Zitat von raidy Beitrag anzeigen
    Daher sollte maximal ein einfacher Wochenendkurs ausreichend sein um bis zu 4,5t fahren zu dürfen.
    Genau das ist auch mein Fazit, nur dass ich das auf 7,5t erhöhen würde. Ich glaube nicht, dass es in den letzten 50 Jahren nennenswerte Unfälle bei Umzügen gegeben hat. Und das war wohl der häufigste Grund einen 7,5t zu leihen. Ansonsten könnte ich deinen Beitrag eigentlich nur wiederholen, von daher gesehen.....

    Gruß
    Andi
    Unterwegs mit einem Knaus Sun Ti 700 MEG 2019 4t
    Goldene Forenregel: „Vergiss niemals, dass auf der anderen Seite ein Mensch sitzt!“
    Jeder versteht mal einen Text falsch: hier mal die sehr wahren Worte von MobiLoewe zu diesem Thema: KLICK

  2. #52
    Stammgast   Avatar von raidy
    Registriert seit
    13.01.2011
    Ort
    Landkreis Esslingen
    Beiträge
    11.293

    Standard AW: Konsequenter Leichtbau oder vereinfachte Fahrerlaubnis?

    @Andi: Ich hatte es schon korrigiert, bevor du geantwortet hast. Bei 7,5t meinetwegen auch 2 Wochenende mit einem Fahrsicherheitstraining.
    Gruß Georg
    Ein guter Bauer hat eine Ernte auf dem Konto, eine in der Scheune und eine auf dem Acker.

  3. #53
    Stammgast  
    Registriert seit
    09.02.2015
    Ort
    Kreis Neuburg / Donau
    Beiträge
    788

    Standard AW: Konsequenter Leichtbau oder vereinfachte Fahrerlaubnis?

    Zitat Zitat von Felisor Beitrag anzeigen
    Und ich wäre für eine dritte Möglichkeit: Den Zugang zur Klasse C1 erleichtern. So sollte er z.B. auch ohne den Besitz von Klasse B gemacht werden können und die Klasse B einschließen (so wie früher der alte 3er). Außerdem sollte die Gesundheitsprüfung alle 5 Jahre erst ab dem 50. Lebensjahr gelten (auch wie beim alten 3er).
    Das ist eine gute Idee, noch besser wäre wenn die Klassen erst beim C1E beginnen würden.

  4. #54
    Kennt sich schon aus  
    Registriert seit
    14.10.2019
    Beiträge
    268

    Standard AW: Konsequenter Leichtbau oder vereinfachte Fahrerlaubnis?

    Zitat Zitat von HaDo 7151 Beitrag anzeigen
    Das ist eine gute Idee, noch besser wäre wenn die Klassen erst beim C1E beginnen würden.
    Dann aber auf jeden Fall Pflichtstunden/-übungen mit Hänger. Wenn man sieht, wie manche so ein Teil rumrangieren, sollte das eigentlich generell zur Pflicht werden, denn Hänger kann ich ja auch schon mit B fahren...

  5. #55
    Stammgast   Avatar von rumfahrer
    Registriert seit
    10.12.2014
    Ort
    München
    Beiträge
    1.224

    Standard AW: Konsequenter Leichtbau oder vereinfachte Fahrerlaubnis?

    Zitat Zitat von raidy Beitrag anzeigen
    Darf man hier noch seine Meinung äußern, auch wenn sie nicht Massen-konform ist?

    Ich finde die Einteilung der Führerscheine in derart viele Klassen Schwachsinn und reine Geldmacherei. Dass dies wegen der "EU-Harmonisierung" so "sein musste" halte ich für eine faule Ausrede.
    Jeder von uns, der den alten 3er hat, hat das fahren nicht mit dem Führerschein, sondern erst danach auf der Straße wirklich erlernt. Jeder von uns, der den alten 3er hat, hat einen >3,5 Tonner beim ersten mal mit weichen Knien und äußerst vorsichtig gefahren. Keiner wäre auf die Idee gekommen da einzusteigen und auf Formel 1 zu machen.

    Einzig beim Motorrad finde ich es sinnvoll, dass man wie früher nicht mehr unmittelbar nach einem 1er auf einen 1500ccm Rakete steigen kann, denn das war lebensgefährlich.
    ...
    Auf der anderen Seite ist es dann aber wohl so, dass die Hersteller diese neue "Freigrenze" nutzt um noch längere und schwere WoMos zu bauen und wir bald wieder ans Grenzgewicht stoßen. Dann ist alles wieder wie heute und wir reden von der 5t Grenze.

    Da bin ich vollkommen deiner Meinung Georg. Ich möchte bloß noch einen kleinen Einschub bringen. Warum eigentlich hat man für den A-Klasse- (Motorrad-) Schein die Stufenregelung eingeführt wogegen sich jeder 18-Jährige (und wenn´s nach Andi Scheuer geht bald jeder 16-Jährige) hinters Steuer eines Bugatti Veyron setzen darf?

    Bloß mal so nebenbei
    Steffen
    Hymer Exsis-I 564 "final edition" mit BMI 3,5

    Was immer du vorhast, tu es gleich! Es gibt nicht endlos viele Morgen. (Martin Luther)

  6. #56
    Kennt sich schon aus  
    Registriert seit
    14.10.2019
    Beiträge
    268

    Standard AW: Konsequenter Leichtbau oder vereinfachte Fahrerlaubnis?

    Zitat Zitat von rumfahrer Beitrag anzeigen
    wogegen sich jeder 18-Jährige (und wenn´s nach Andi Scheuer geht bald jeder 16-Jährige) hinters Steuer eines Bugatti Veyron setzen darf?
    Einen rasenden Joghurtbecher gibts schon für rund 20.000 Euro, dafür bekommst du noch nicht mal den Ledersitz vom Veyron... Entsprechend werden sich die allerwenigsten so ein Auto leisten können. Und die Autovermietungen geben so einen Supersportwagen auch nicht unbedingt an einen 18-(16-)jährigen Führerscheinneuling raus. Daher regelt sich das mit dem Fahren bei den 4-rädrigen Supersportlern eigentlich von alleine.

  7. #57
    Ist öfter hier   Avatar von eclipse88
    Registriert seit
    07.05.2019
    Ort
    Güstrow
    Beiträge
    99

    Standard AW: Konsequenter Leichtbau oder vereinfachte Fahrerlaubnis?

    Ich bin der Meinung die Hersteller müssen sich konsequent etwas einfallen lassen.

    Denn aus meiner Sicht bringt ein vereinfachter Führerschein nichts, weil wie erwähnt nur die Womos größer und schwerer werden würden. So wie es ja nun die letzten Jahre und Jahrzehnte passiert ist.
    Außerdem muss ich mal nebenbei erwähnen, dass ich es echt nicht mehr hören kann, man solle wenn man ein großes Womo fährt, auch den C1 Schein machen.
    Für "die alten Hasen" ist das alles kein Problem und völlig egal, die haben ihren Schein bei der Armee gemacht (wie mein Vater für damals noch 60 Mark) oder wie hier schon erwähnt für 800 Mark. Ich habe für meinen B Klasse Schein 2007 1600,- Euro (also weiter über 3000 Mark) bezahlt. Und beim C1 wäre ich auch bei 2000, - (also über 4000 Mark). Und da muss man mal die Relation sehen, dass man heute eben nicht sooo einfach mal nebenbei den C1 macht. Beim Hänger ist es weniger das Problem, ein Wochenende Kurs B96 in der Tasche und schon kann man Wowas ziehen, bis 4,25 t Zuggesamtgewicht.

    Und alle die jetzt den Schein machen, haben zum großen Teil nur die B Klasse und diese Generation, sind die Käufer von heute, morgen und in der Zukunft. Egal ob neu oder gebraucht. Werden die jetzigen Mobile nun also schwerer, bleiben die Händler, wenn sie in den Gebrauchtwagenmarkt gehen, drauf sitzen. Weil es halt im weniger Leute geben wird, die große Mobile "so einfach" fahren dürfen.
    Und nicht jede Familie kauft neu und hat dann noch Geld übrig für zwei Führerscheine. Ich glaube die Situation auf dem Gebrauchtwagenmarkt, die muss ich hier nicht erwähnen. Es gint genug Leute die gebrauchte Wohnmobile sich zulegen. Und da lasse ich, nicht die Aussage gelten "Wer 80 k übrig hat, kann sich auch ein C1 leisten". Auch ich hab mir ein gebrauchtes gekauft, weil ich mir mit damals 29 eben kein neues leisten kann.

    Daher bin ich der Meinung, sollten die Hersteller auch die künftigen Generationen im Blick behalten. Und da mit einer Schein Reformation nicht zu rechnen ist, bleibt nur der Weg des Leichtbau. Man sollte vielleicht auch mal wieder über andere Grenzen Nachdenken, wo z. B. Ein Womo unter 6m als kompakt gilt. Heute sind wohnmobile kompakt wenn sie 7,20 lang sind und nur 2,12 breit.
    Grüße Eric

    Das Leben ist zu kurz für IRGENDWANN!!

  8. #58
    Stammgast   Avatar von rumfahrer
    Registriert seit
    10.12.2014
    Ort
    München
    Beiträge
    1.224

    Standard AW: Konsequenter Leichtbau oder vereinfachte Fahrerlaubnis?

    Der Veyron sollte ja nur das absolute Extrem beschreiben. Jeder kann ja vielfach die einschlägige Community mit ihren aufgebrezelten Kisten beim Posen beobachten.

    Aber lassen wir das - ist ja nicht das Thema.

    Gruß
    Steffen
    Hymer Exsis-I 564 "final edition" mit BMI 3,5

    Was immer du vorhast, tu es gleich! Es gibt nicht endlos viele Morgen. (Martin Luther)

  9. #59
    Kennt sich schon aus  
    Registriert seit
    14.10.2019
    Beiträge
    268

    Standard AW: Konsequenter Leichtbau oder vereinfachte Fahrerlaubnis?

    Zitat Zitat von eclipse88 Beitrag anzeigen
    Außerdem muss ich mal nebenbei erwähnen, dass ich es echt nicht mehr hören kann, man solle wenn man ein großes Womo fährt, auch den C1 Schein machen.
    Für "die alten Hasen" ist das alles kein Problem und völlig egal, die haben ihren Schein bei der Armee gemacht (wie mein Vater für damals noch 60 Mark) oder wie hier schon erwähnt für 800 Mark. Ich habe für meinen B Klasse Schein 2007 1600,- Euro (also weiter über 3000 Mark) bezahlt. Und beim C1 wäre ich auch bei 2000, - (also über 4000 Mark).
    Ich hab 1990 meinen 3er gemacht, der hatte damals auch schon 1.600 Mark gekostet. Die Preise steigen eben. Dafür liegt der Durchschnittsverdienst auch nicht mehr bei 600 Mark im Monat... Aber ich durfte mit meinem Dreier eben auch keine LKWs fahren und auch kein Motorad. Hätte ich ein Mopped gewollt, hätte ich eben noch den passenden Führerschein dazu machen müssen. Und ich fand es damals schon befremdlich, mit ein paar Stunden Fahrschul-Golf in der Stadt dann plötzlich auch einen kleinen LKW fahren zu dürfen, ja sogar nen richtigen LKW mit Sattelauflieger (7,49 tonner, Zuggesammtgewicht 12t). Ich persönlich fand das damals zwar toll, hab auch fleißig mit dem kleinen Hänger meiner Eltern geübt, aber viele meiner Alterskollegen wären schon mit dem kleinen Hänger überfordert gewesen, geschweige denn, mit so einem Leicht-Sattelzug. Von daher befürworte ich voll die 3,5t Grenze bzw. sollte die eigentlich auf 2,8t gesenkt werden. Transporter und Leicht-LKW erfordern eben einfach ein anderes Fahren als so ein Fahrschul-Golf. Das muss man zumindest mal von einer erfahrenen Person gezeigt bekommen. Und im Idealfall auch nachweisen, dass man mit so einem Gerät auch umgehen kann. Und ja, wer meint, sich ein großes Wohnmobil leisten zu können (egal ob gebraucht oder neu), der sollte auch den entsprechenden Schein mit einpreisen. Nichts desto trotz bieten aber die WoMo-Hersteller genug Alternativen unter 3,5t an. Diese müssen dann aber halt auch mit den dafür nötigen Einschränkungen klar kommen. In einen Kastenwagen kann man halt keinen Liner bauen...
    Ach ja, ich hab vor 2 Jahren CE95 gemacht, das hat auch nur 1.800 Euro gekostet. Von daher sehe ich kein Problem darin, die für das Wunschfahrzeug nötige Fahrerlaubnis zu erwerben und nicht wie (ganz) früher, mit einer kurzen Theorieprüfung alle möglichen Fahrzeuge führen zu dürfen. Das passt einfach nicht mehr zum heutigen Verkehr.

  10. #60
    Moderator   Avatar von Waldbauer
    Registriert seit
    13.01.2011
    Ort
    Zwischen Inn und Salzach
    Beiträge
    8.876

    Standard AW: Konsequenter Leichtbau oder vereinfachte Fahrerlaubnis?

    Wenn es um konsequenten Leichtbau geht sollten aber auch die Hersteller zu mehr Ehrlichkeit gezwungen werden. Es sollten keine Wohnmobile mehr eine ABE oder sonstwas bekommen die nicht eine praxisgerechte Zuladungskapazität aufweisen.
    Ich hab es an meinem Eura erlebt, der Hersteller hat das Mobil beim Verlassen des Werks gewogen, die Wiegebestätigung ist im Wartungsheft eingeklebt. Das Mobil könnte durchaus als 3,5-Tonner betrieben werden, aber nur mit erheblichen Einschränkungen. D.h.- eigentlich gehts nicht wenn man auf alle möglichen Dinge nicht verzichten will.
    Hauptsächlich italienische Hersteller verkaufen 7,5-Meter-Mobile , oft mit mehr als nur vier Schlafplätzen als 3,5-Tonner, und da sollte unterbunden werden. Beim nackten Mobil und 2 Personen als Besatzung mag es gerade noch gehen, bei praxisgerechter Nutzung geht es garantiert nicht. 4 Personen, 4 Fahrräder, Markise, TV, etwas Proviant, persönliche Dinge usw. , da kann man froh sein wenn man die 4-Tonnen-Grenze nicht reisst.
    Das klassische Beispiel sehe ich seit ein paar Wochen in unmittelbarer Nachbarschaft. Es heisst Mobilvetta K-Yacht79, ein sehr schönes Wohnmobil innen wie aussen, ca 7,40 Meter lang. 2 TV-Geräte im Innenraum, automatische Antenne, Anhängerkupplung, Markise. Wenn da noch 2 Fahrräder draufkommen und ein wenig Proviant und sonstige Ausrüstung dürften 3,5 Tonnen erreicht sein. Ohne Besatzung.

    Oben lese ich grad was heutzutage ein Führerschein kostet.
    Ich habe meinen Klasse-3-Führerschein 1964 erworben. Hat 266 Mark gekostet. Bei einem Nettogehalt von knapp 500 Mark war das aber auch nicht wenig.
    Gruß aus Oberbayern
    Franz

    Unterwegs mit einem Eura Mobil Profila RS 660 HB

    Weise ist der Mensch, der nicht den Dingen nachtrauert, die er nicht besitzt, sondern sich der Dinge erfreut, die er hat.
    Epiktet, um 50-138 n.Chr. , griechischer Stoiker und Philosoph

Seite 6 von 9 ErsteErste 1 2 3 4 5 6 7 8 9 LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. Leichtbau-Mobile
    Von MobilLoewe im Forum Neuigkeiten rund um das Reisemobil
    Antworten: 135
    Letzter Beitrag: 14.11.2018, 15:45
  2. Suche CP oder Stellplatz an der Strecke Mailand Bologna oder Genua Livorno
    Von Dieter-Z6D im Forum Sonstiges, Fragen und Antworten rund ums Reisemobil
    Antworten: 6
    Letzter Beitrag: 25.08.2016, 08:03
  3. Zwischenboden in Leichtbau (Marke Eigenbau)
    Von VoCoWoMo im Forum Selbermachen - Tipps und Tricks
    Antworten: 8
    Letzter Beitrag: 07.03.2016, 12:26
  4. B96 Fahrerlaubnis für Kombinationen bis zu 4,25 Tonnen
    Von raidy im Forum Recht im Straßenverkehr
    Antworten: 11
    Letzter Beitrag: 19.04.2013, 15:20
  5. WoMo Leichtbau Unfall
    Von MobilLoewe im Forum Reisemobile
    Antworten: 6
    Letzter Beitrag: 30.04.2011, 10:43

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •