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  1. #71
    Stammgast   Avatar von rumfahrer
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    Standard AW: Konsequenter Leichtbau oder vereinfachte Fahrerlaubnis?

    Wenn man ein Fahrzeug in der 3,5t-Klasse fahren möchte, muss man sich mit den Extrawünschen zurückhalten bzw. streng unterscheiden zwischen Luxus, nice to have und essentiell. Von der Konstruktion her sind die Möglichkeiten des Leichtbaus meist schon fast ausgereizt und das ständige Plus an Länge, Breite und Höhe lässt sich damit eben nicht mehr kompensieren. Auch die Basisfahrzeuge schwenken immer mehr Richtung premium und werden dadurch nicht leichter.
    Ich finde die Hersteller sollten dazu verpflichtet werden eine realistische Zuladungskapazität einzukalkulieren. Wenn der Konfigurator bei entsprechenden Extras viel früher rot anzeigt und sich damit die Zahl der Sitzplätze reduziert, wüsste auch der Laie was Sache ist und - die Händler/Hersteller täten sich schwerer mit verlockenden aber gewichtigen Ausstattungspaketen zu locken. Die Zuladungsreserve sollte im Verlauf auch bei der HU überprüft werden.

    Gruß
    Steffen
    .
    Hymer Exsis-I 564 "final edition" mit BMI 3,5

    Was immer du vorhast, tu es gleich! Es gibt nicht endlos viele Morgen. (Martin Luther)

  2. #72
    Stammgast   Avatar von willy13
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    Standard AW: Konsequenter Leichtbau oder vereinfachte Fahrerlaubnis?

    Es kann doch für einen mündigen Bürger nich so schwer sein ein Fahrzeug zu erwerben welches er selbst auch fahren darf. Die Industrie zu verpflichten nur noch entsprechendes anzubieten führt zu weit, sonst muss man auch mc-doof u.a. verbieten,den dort wird auch nicht die Volksgesundheit beachtet

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    Gruß aus dem Canton de Weyden im Département de la Roer bis 1814, seit 1975 ein Teil von Köln,
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  3. #73
    Kennt sich schon aus  
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    Standard AW: Konsequenter Leichtbau oder vereinfachte Fahrerlaubnis?

    Zitat Zitat von willy13 Beitrag anzeigen
    Es kann doch für einen mündigen Bürger nich so schwer sein ein Fahrzeug zu erwerben welches er selbst auch fahren darf.
    Sehe ich genauso.

    Wenn der Wunsch mit 7,2m, 4 Personen und 3,5t nicht hinhaut, dann muss man halt schauen, wo man die Daumenschrauben ansetzt.
    Wer den "Luxus" von Grösse benötigt, muss eben in den sauren Apfel beissen und den passenden FS machen bzw. mit den Ü 3,5t Konsequenzen leben.

    Gruß
    Henk
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  4. #74
    Moderator   Avatar von AndiEh
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    Standard AW: Konsequenter Leichtbau oder vereinfachte Fahrerlaubnis?

    @Sparks 2

    Die Gesetze sind FÜR den Bürger da und nicht um ihn zu gängeln.

    Ich sehe einfach keinen entscheidenden Unterschied zwischen einem Wohnmobil mit 3,5t und bis zu 7,5t.
    Die Probleme sind doch eher Länge und Breite, als das Gewicht.

    Ich denke, man hat es sich bei den Bestimmungen nur zu einfach gemacht. Bei den Motorrädern hat man doch auch differenziert. Da geht es zum Teil sogar um das Leistungsgewicht und nicht nur um die pure PS Zahl.

    Gruß
    Andi
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  5. #75
    Stammgast   Avatar von willy13
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    Standard AW: Konsequenter Leichtbau oder vereinfachte Fahrerlaubnis?

    Es gibt gewaltige Unterschiede zwischen 3.5 und 7.5Tonnen, darüber sollte man sich klar sein, wer einmal einen Möbelleihwagen gefahren hat, hat die notwendige technische Kenntnis nicht

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  6. #76
    Moderator   Avatar von AndiEh
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    Standard AW: Konsequenter Leichtbau oder vereinfachte Fahrerlaubnis?

    Zitat Zitat von willy13 Beitrag anzeigen
    Es gibt gewaltige Unterschiede zwischen 3.5 und 7.5Tonnen, darüber sollte man sich klar sein, wer einmal einen Möbelleihwagen gefahren hat, hat die notwendige technische Kenntnis nicht

    Gesendet von meinem SM-A505FN mit Tapatalk
    Und? Manche modernen Autos sind nicht mehr zu bedienen, ohne die Anleitung gelesen und verstanden zu haben. (Beispiel Tesla, bei dem man die Intervalle des Scheibenwischers irgendwo in den Menüs versteckt findet)
    Dann muß man halt dem Bürger zutrauen, sich vor der Fahrt erst einmal mit dem Fahrzeug vertraut zu machen. Von mir aus, kann man auch einen Kurs vorschreiben, wie bei der ersten Hilfe.

    Gruß
    Andi
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  7. #77
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    Standard AW: Konsequenter Leichtbau oder vereinfachte Fahrerlaubnis?

    Zitat Zitat von willy13 Beitrag anzeigen
    Es gibt gewaltige Unterschiede zwischen 3.5 und 7.5Tonnen, darüber sollte man sich klar sein, wer einmal einen Möbelleihwagen gefahren hat, hat die notwendige technische Kenntnis nicht

    Gesendet von meinem SM-A505FN mit Tapatalk
    Der Vergleich hinkt. Der Unterschied zwischen einem 800Kg Panda und einem 3,5To Wohmobil ist wesentlich gewaltiger.
    Oder zwischen einem Panda und einem AMG mit 500 PS. Wo ist da die Grenze. Ich denke der 18 jährige mit einem dementsprechend großen bzw. starken PKW kann mehr Schaden anrichten als ein 18-jähriger mit einem 7,5Tonner...

  8. #78
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    Standard AW: Konsequenter Leichtbau oder vereinfachte Fahrerlaubnis?

    Zitat Zitat von agent_no6 Beitrag anzeigen
    Der Vergleich hinkt. Der Unterschied zwischen einem 800Kg Panda und einem 3,5To Wohmobil ist wesentlich gewaltiger.
    Oder zwischen einem Panda und einem AMG mit 500 PS.
    Zu einem Panda ist jedes Fahrzeug ein gewaltiger Unterschied. Da reicht auch schon ein Caddy oder ein Vito, um sich erst mal vor den Abmessungen zu erschrecken (BTDTNS)


    Zitat Zitat von agent_no6 Beitrag anzeigen
    Wo ist da die Grenze.
    Na, bei 3,5t...

    Zitat Zitat von agent_no6 Beitrag anzeigen
    Ich denke der 18 jährige mit einem dementsprechend großen bzw. starken PKW kann mehr Schaden anrichten als ein 18-jähriger mit einem 7,5Tonner...
    Das hängt nicht am Alter, aber glaub mir, mit einem 7,5t, vielleicht noch mit dem damals als 3er-Besitzer erlaubten einachsigen Anhänger mit insgesammt 12t "Lebendgewicht" kann man ganz schön Schaden anrichten. Deutlich mehr und deutlich schneller als mit einem AMG. Denn beim AMG merkst du gleich, dass das ein nervöses Gerät ist und man da lieber mit Vorsicht ran geht. Ein moderner Leicht-LKW fährt sich aber erst mal wie ein (großes) Auto. Tricky wirds dann, wenn man nicht drauf gefasst ist. Wenn er in der Kurve bei "normaler" Geschwindigkeit anfängt zu kippen oder über die Vorderachse schiebt. Oder wenn man in der engen Straße merkt, dass 2,35m oder gar 2,55m doch ganz schön breit sind und 2m Hecküberstand in einer engen Kurve ganz schön weit ausscheren. Oder das bei einer Vollbremsung 7,5t doch anders schieben als die 1,5t von einem Q3....

  9. #79
    Stammgast   Avatar von LT35
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    Standard AW: Konsequenter Leichtbau oder vereinfachte Fahrerlaubnis?

    Zitat Zitat von Felisor Beitrag anzeigen

    Das hängt nicht am Alter, aber glaub mir, mit einem 7,5t, vielleicht noch mit dem damals als 3er-Besitzer erlaubten einachsigen Anhänger mit insgesammt 12t "Lebendgewicht" kann man ganz schön Schaden anrichten. Deutlich mehr und deutlich schneller als mit einem AMG.
    Ganz tapfer sein bitte, die Fahrerlaubnis der Klasse 3 erlaubte Züge mit einachsigem Anhänger ohne die Beschränkung auf die 12t, die gibt es erst bei der C1E, wobei man den Besitzstand retten kann in eine CE79, die dann aber die Gesundheitsnachweise erfordert. Da eine Doppelachse mit Abstand von < 1m als Einzelachse gilt und für diese eine Achslast von 11t, war auf dem Papier erst bei 18,5t Schluss mit lustig. Real eher bei 17,5t, da die 7.5t’er wohl früher meistens keine 11t ziehen durften, wobei es z.B. beim Iveco EuroCargo ML80 wohl immer noch so ist (18t Zuggesamtmasse bei 8t zGM für das Zugfahrzeug). Ab und zu sieht man solche Kombinationen auch noch, gefühlt aber eher selten.

    Ob man mit einem für das eigene Fahrvermögen übermotorisierten PKW keinen größeren Schaden anrichten kann als mit einem 7,5t LKW (oder gar Zug), würde ich nicht bewerten wollen. Ein Rangierschaden fällt beim LKW schwerer aus, einen PKW in einer Rechtskurve in den Gegenverkehr (Tankzug ?) fliegen lassen führt evtl. auch zu teuren Unfallfolgen.

    Jetzt könnte man sich überlegen, für Fahranfänger befristete Auflagen zu erteilen, in Grenzen gibt es die ja in Form der Probezeit, aber abgesehen von Geschwindigkeitsgrenzen, was soll das sein ? Die Motorleistung sagt nur begrenzt etwas über das Risikopotential aus und zehrt sich über die Jahrzehnte aus.

    Das Fahrzeugvolumen, oder die Gesamtmasse der Kfz derer mit jung erworbener C1-Fahrerlaubnis) ? Kaum ein 18jähriger kauft sich einen LKW oder ein großvolumiges / schweres Wohnmobil, letzteres wird eher gemietet und dann ist das Risiko zeitlich befristet. Das ist dann wohl eher eine gewerbliche Nutzung, nicht unbedingt der Berufskraftfahrer , sondern der Handwerksgeselle. Dem jetzt zu sagen, Du darfst erst mit 21/24/25/... den Dachdecker-Iveco vom Hof fahren, wird auf wenig Verständnis stoßen. Interessanter wäre die Erfahrung (also die km), die kann man aber nicht nachweisen.

    Die Wohnmobilbranche ? Die Triebköpfe der Basisfahrzeuge sind länger geworden, 4 Personen auf 5,50m wie beim ersten Ducato wird dann eng, nicht zu üppig möblierter Raum kostet aber auch nicht so sehr viele Kilogramm. Man wird - neben leichten Ausbaumaterialien - an Ausstattung sparen müssen und auch an dem, was man meint alles mitschleppen zu müssen. Der Blick in manche Heckgaragen läßt Expeditionsabsichten in Gegenden jenseits der Zivilisation vermuten

    Mfg
    K.R.

  10. #80
    Moderator   Avatar von AndiEh
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    Standard AW: Konsequenter Leichtbau oder vereinfachte Fahrerlaubnis?

    Ok, Ok, diese Regelungen mit 18t Zügen mit dem alten 3er waren schon arg grenzwertig.
    Aber einen 7,5t Umzugswagen oder ein Handwerksfahrzeug, oder ein Lieferfahrzeug für die Innenstadt oder nähere Umgebung, oder eben ein Wohnmobil halte ich sicherheitstechnisch für unbedenklich.

    Gruß
    Andi
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