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  1. #61
    Kennt sich schon aus  
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    Standard AW: Konsequenter Leichtbau oder vereinfachte Fahrerlaubnis?

    [QUOTE=eclipse88;634118]
    Für "die alten Hasen" ist das alles kein Problem und völlig egal, die haben ihren Schein bei der Armee gemacht (wie mein Vater für damals noch 60 Mark) oder wie hier schon erwähnt für 800 Mark. Ich habe für meinen B Klasse Schein 2007 1600,- Euro (also weiter über 3000 Mark) bezahlt. Und beim C1 wäre ich auch bei 2000, - (also über 4000 Mark). Und da muss man mal die Relation sehen, dass man heute eben nicht sooo einfach mal nebenbei den C1 macht. Beim Hänger ist es weniger das Problem, ein Wochenende Kurs B96 in der Tasche und schon kann man Wowas ziehen, bis 4,25 t Zuggesamtgewicht.

    Ich gehöre zu den alten Hasen und vertrete die Meinung das die FS Klassen so im großen und ganzen OK sind, die Preise für einen Führerschein sind heute natürlich höher, ich habe den als Azubi im Handwerk von 350 DM zusammengespart, der hat damals 880 DM gekostet, meine Eltern konnten da nicht zusteuern und das war dann eine hart Nummer. als junger Geselle hätte dann der Schein fast einem Monatslohn gekostet, und dann sind für den Normalverdiener 1500-2000€ das gleiche Geld wie damals.
    Gruß aus Hamm
    Thomas

    Bürstner Viseo I 690 G

  2. #62
    Stammgast   Avatar von LT35
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    Standard AW: Konsequenter Leichtbau oder vereinfachte Fahrerlaubnis?

    Moin

    Zitat Zitat von Felisor Beitrag anzeigen
    Von daher befürworte ich voll die 3,5t Grenze bzw. sollte die eigentlich auf 2,8t gesenkt werden.
    OT: Möglicherweise würde EU-Recht die Abweichung ("nach unten") für die nationale Fahrerlaubnis und im jeweiligen Hoheitsgebiet erlauben, das würde dann aber nicht für den netten Expresskurier aus dem Nachbarland gelten, oder andere Gäste.

    Ich würde auch aus anderen Erwägungen davon absehen, denn man würde wieder eine erhebliche Anzahl von Personen mit separaten Besitzstandswahrungen haben und nebenbei erwähnt liegt die zGM von Fahrzeugen wie Toyota Land Cruiser, Land Rover Discovery, Range Rover, Mercedes GLS, VW T6 DoKa u.a. schon bei 3-3.2t ohne irgendwelche Umbauten..

    mfG
    K.R.

  3. #63
    Stammgast   Avatar von rundefan
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    Standard AW: Konsequenter Leichtbau oder vereinfachte Fahrerlaubnis?

    Also, auch ich bin "alter Hase", hab nur die alte Klasse 3 und keine Klasse 1. Zudem hab ich , da nicht "gedient" auch keinen FS beim Bund gemacht.

    Ich kann nun weder etwas für meine "frühe Geburt", noch etwas daran ändern, dass damals die Erlangung der Fahrerlaubnis aus heutiger Sicht als sehr günstig zu sehen ist.

    Ich hab in Essen 1966 meinen "Schein" gemacht, dafür drei Fahrtsunden + Prüfungsfahrt gebraucht. ( Zugegeben, bin allerdings vorher auch ab und an "schwarz", d.h. ohne FS gefahren. Kann man heute zugeben, ist lange verjährt).

    Damals war die Autobahn A1 und A2 noch zweispurig mit bepflanztem Grünstreifen und ohne Mittelleitplanken, die A3 (Oberhausen - NL) noch nicht im Bau. Man musste keine Überlandfahrten, keine Nachtfahrten und erst recht keine Autobahnfahrten absolvieren. Wenn die Lobby der Fahrschulen das durchbringen konnten, ist das kein anlastbarer Tatbestand gegen uns "alte Hasen", warum heute alles teurer ist, als es früher einmal war. Und, die hier so Klagenden sollten daran denken, dass, wie von meinem Vorschreiber schon dargelegt, die Gehälter viel kleiner waren und auch jedem jungen Menschen zunächst mal ansparen für den FS zugemutet wurde.

    Zu den heutigen Regelungen bei den A-Scheinen nur soviel: ich halte eine Erlaubnis, als alter Hase mit ausschl. Klasse 3 ( heute C1E ) erlangt vor 04.1980, wenn ich nicht irre, kann ich ohne theortieschen Nachweis sofort mit A2 = Zweiräder bis 35 kW= ca. 48 PS fahren, einzige Voraussetzung bestandene praktische Prüfung.
    Ich will erst gar nicht daran denken, welche "Feuerstühle" ich damit bewegen könnte.
    Die für mich damls prüfungsfreie 125er Marauder war schon schnell genug für mich. ist aber auch schon mehr als 6 Jahre Geschichte. Fahrrad ja, motorgetriebene Zweiräder nie wieder, wenn , dannhöchsten als Sozius auf einem Chopper.
    Aber, es kommt ja noch schlimmer: wenn ich tatsächlich den A2 gemacht hätte( also nur Prüfungsfahrt, dürfte ich zwei Jahre nach dessen Erlangung tatsächlich offen fahren.
    Geändert von rundefan (05.08.2020 um 16:08 Uhr)
    Beste Grüße von der Oberweser, Werner (rundefan)
    Aktueller Durchschnittverbrauch
    bei Sprinter 313 mit Sprintshift aus 02.2005

  4. #64
    Stammgast  
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    Standard AW: Konsequenter Leichtbau oder vereinfachte Fahrerlaubnis?

    Was haben Motorrad-Führerscheine mit Wohnmobilen und der Frage nach Leichtbau vs. erleichterter Zugang zu Fahrerlaubnis gemeinsam?

    Vielleicht findet man wieder zurück zum Thema...

  5. #65
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    Standard AW: Konsequenter Leichtbau oder vereinfachte Fahrerlaubnis?

    Zitat Zitat von ManfredK Beitrag anzeigen
    Was haben Motorrad-Führerscheine mit Wohnmobilen und der Frage nach Leichtbau vs. erleichterter Zugang zu Fahrerlaubnis gemeinsam?
    Bei Motoradführerscheinen herrschen ähnliche Problematiken. Da hat aber komischerweise keiner Probleme damit, dass er mit seinem kleinen Moppedschein keine Supersportler fahren kann, sondern erst seinen Schein erweitern muss. Beim Wohnmobil scheint sich aber die Meinung zu verbreiten, wer mit dem Fahrschulgolf zurecht kommt, der kann auch ein 8m Schiff mit Tandemachse fahren...

  6. #66
    Stammgast  
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    Standard AW: Konsequenter Leichtbau oder vereinfachte Fahrerlaubnis?

    Beim Motorrad war das Thema Unfallzahlen bei Anfängern..... gibt es bei Wohnmobil-Anfängern Probleme bei den Unfallzahlen?

  7. #67
    Stammgast  
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    Standard AW: Konsequenter Leichtbau oder vereinfachte Fahrerlaubnis?

    Zitat Zitat von ManfredK Beitrag anzeigen
    Beim Motorrad war das Thema Unfallzahlen bei Anfängern..... gibt es bei Wohnmobil-Anfängern Probleme bei den Unfallzahlen?
    Nein, weil der durchschnitts Womofahrer 50 Jahre alt ist. Somit gehört er in den meisten Fällen bisher zu den "alten Hasen".

  8. #68
    Ist öfter hier   Avatar von eclipse88
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    Standard AW: Konsequenter Leichtbau oder vereinfachte Fahrerlaubnis?

    Zitat Zitat von Felisor Beitrag anzeigen
    Beim Wohnmobil scheint sich aber die Meinung zu verbreiten, wer mit dem Fahrschulgolf zurecht kommt, der kann auch ein 8m Schiff mit Tandemachse fahren...
    Ich nehme mal ein anderes Beispiel. Normaler Sunlight A72, typischer Familien Alkoven aus der Vermietung. Gibt es ohne Probleme als 3,5 t Zulassung. 7,20 m mit Zulassung für bis zu 6 Personen möglich. Wir wissen, dass es bei dem bei einer typischen 4 köpfigen Familien eng wird mit der Zuladung. Jetzt laste ich also auf 3,85t auf. Das Fahrzeug bleibt technisch komplett das selbe, es ändern sich nur die Zahlen in der Zulassung mehr nicht. Aber ich brauche einen LKW Schein. Und da fehlt mir persönlich die Sinnhaftigkeit dahinter.
    Deswegen bleibe ich weiter bei der Meinung, die Hersteller müssen agieren, weil eine Änderung der Klassen wird es eher nicht geben.
    Grüße Eric

    Das Leben ist zu kurz für IRGENDWANN!!

  9. #69
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    Standard AW: Konsequenter Leichtbau oder vereinfachte Fahrerlaubnis?

    Zitat Zitat von eclipse88 Beitrag anzeigen
    Ich nehme mal ein anderes Beispiel. Normaler Sunlight A72, typischer Familien Alkoven aus der Vermietung. Gibt es ohne Probleme als 3,5 t Zulassung. 7,20 m mit Zulassung für bis zu 6 Personen möglich.
    Und da bin ich der Meinung, wenn das mit 3,5t nicht mehr vernünftig abgebildet werden kann (den A72 ist übrigens "nicht der Verkaufsschlager", Vermieter setzen auch eher auf den A6, dann wird die Kiste schlicht zu groß. Hier dann eben schon über 7 m. Das Mobil ist in meinen Augen so auch gar nicht wirklich tauglich und sollte auf ein heavy-Fahrgestell gesetzt werden. Mit längerem Achsstand. Denn selbst die 150kg Auflastmöglichkeit sind zu gering. Und der Überhang von dem Teil ist für einen unerfahrenen Autofahrer zu groß.

  10. #70
    Stammgast  
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    Standard AW: Konsequenter Leichtbau oder vereinfachte Fahrerlaubnis?

    Eric
    warum müssen die Hersteller agieren?
    Wenn ich die Beiträge hier im Forum und anderswo lese, dann bin ich der Meinung, wir, die Bürger, Verbraucher und "Experten" haben einmal bei der Forderung nach immerer mehr Zusatzgedöns bei den Basisfahrzeugen dafür gesorgt, das die Fahrgestelle in den letzten Jahren immer schwerer geworden sind. Im laufe von 20 Jahren fast 250Kg. Es ist egal ob Fiat oder Mercedes. Dann kommen noch die ganzen Wünsche der Kunden hinzu. Der durchschnittliche Kühlschrank war vor 20 Jahren 45l heute sind Modelle mit einem solchen Volumen fast unverkäuflich. Als ich jetzt mein jetziges Mobil kaufte, hatten die Händler nur Fahrzeuge mit Sat-Anlage, Markise auf dem Hof. Hier wird die ganze Zeit immer von der Familie im großen Alkoven gesprochen, die meisten Kastenwagen sind doch schon leer schwerer wie manch ein 7,20m Alkoven im "fahrfertigen Zustand.
    Ich bin und bleibe der Meinung, wenn ich etwas will, dann habe ich mich mit den Gegebenheiten zu arangieren. Wenn ich die Äußerungen einmal überspitzt wiedergebe, die Gesetze sollen nicht der Vernunft angepasst werden sondern den "Leistungsträgern", die nicht bereit sind die gefordeten Leistungen zu erbringen. Kein Mensch würde auf die Idee kommen, einem Inhaber des Sportbootführerscheins erlauben einen Butterdampfer privat zu fahren. Da heißt es dann, ja die Sicherheit.
    Btw. viele die hier für eine erhöhung der Gewichtsklasse sind, vergessen aber das ab 3,5t nicht nur die Geschwindigkeit begrenzt ist auch andere Dinge fallen da mit hinein, das bekannteste Thema, rechts abbiegen im Schritttempo, es gibt da aber noch ein paar mehr.
    Wer Fahrverbote und Parkverbote vor seiner Tür fordert, der sollte sich nicht wundern, wenn sein Fahrzeug zu einer Immobilie wird

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