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  1. #11
    Stammgast  
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    Standard AW: Mit welchem Basisfahrzeug hat man garantiert mal Ärger?

    Die Probleme betrafen eine Motorenversion aus den Baujahren 2007 bis 2011. Ford hat sich damals auch manchmal sehr dämlich verhalten bei den Kulanzbegehren. Das ist aber nun wirklich Schnee von gestern.

    Ansonsten und insbesondere danach sind die Ford´s genauso haltbar und gut wie die anderen Hersteller.

    Tom

  2. #12
    Kennt sich schon aus  
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    Standard AW: Mit welchem Basisfahrzeug hat man garantiert mal Ärger?

    Hallo,

    Ärger kann es immer mal geben nach 7 Jahren mit Ducato ohne ein Problem und 120000 km ohne eine Panne - bin ich mit dem neuen Ducato gestern schon nach 130 km liegen geblieben und der Urlaub ist beendet.
    Ärgerlich dabei das Fahrzeuge mit bekannten Problemen (Rückruf existiert lt. Werkstatt) von den Herstellern an den Kunden ausgeliefert werden.

    Friedhelm

  3. #13
    Kennt sich schon aus   Avatar von robbie-tobbie
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    Standard AW: Mit welchem Basisfahrzeug hat man garantiert mal Ärger?

    Über meinen ersten Ducato (230, Bj. 1997) hab ich mich permanent geärgert. Mit dem kleinen 1,9TD vollkommen untermotorisiert (82 PS), war unser erstes WoMo. Dachten eigentlich, das reicht, aber...
    Der Motor war ständig irgendwo undicht, Ölverlust mal hier, mal da... wenn das repariert wurde, fing´s an einer anderen Stelle an zu tropfen. Nachdem sämtliche Dichtungen durchgewechselt waren, fing´s an der ersten Stelle wieder an. Danach kam der 250er MJ 130, noch Euro 4 - der war ein Traum dagegen...
    Viele Grüße

    Robert

  4. #14
    Lernt noch alles kennen  
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    Standard AW: Mit welchem Basisfahrzeug hat man garantiert mal Ärger?

    Hallo,
    den Beitrag von Tom oben (nanniruffo) kann ich so leider nicht stehen lassen. Ich hab auch so gedacht und trotz etlicher Bedenken auf die Aussage unseres örtlichen Ford-Händlers vertraut und unser WOMO (Challenger 290) auf Fordbasis gekauft. Wie man meinem Bericht im Forum (https://www.promobil.de/forum/thread...894#post634894) entnahmen kann, haben wir mit dem Fahrzeug massiven Ärger. Wie meine Werkstatt zwischenzeitlich offen zugibt, gibt es mit dem sog. "Pathermotor", 2.0 Tdci, 170PS erhebliche Probleme.
    U.a. bekannt ist die Tatsache, dass bis Anfang 2019 feherhafte Injektoren verbaut wurden, die bei längerer Standzeit (bei WOMOS wohl die Regel) begonnen haben zu rosten, Infolge fehlerhafter Einspritzung kam es bei nicht wenigen Fahrzeugen zu Motorschäden, in jedem Fall aber mussten die Injektoren getauscht werden. Wie diversen Foren zu entnehmen ist, erfolgte dies bei einigen Leidgeprüften bis zu vier Mal! Auch bekannt ist, dass reihenweise Thermostate hängenbleiben, was zur Motorüberhitzung und zum Durchbrennen der Kopfdichtung führen kann (wie in meinem Fall). Der Hammer dabei ist, dass der Fahrer dies nicht direkt bemerkt, da die Kühlwassertemperaturanzeige auf ca. 80 Grad stehen bleibt und keine Warnleuchte aufleuchtet. Bemerken tut man dass Problem erst, wenn das Steuergerät plötzlich die Leistung drosselt, nachdem der Motor zu heiß ist. Auf der Autobahn oder am Berg geht dann schlagartig die Drehzahl runter. Da Ford ab Juli 2017 5 Jahre Garantie einräumt, werden die allermeisten Schäden stillschweigend abgewickelt, wer aber das Pech hat, ein Fahrzeug mit EZ vor Juli 2017 zu kaufen oder wenn Schäden nach Ablauf der Garantie auftreten braucht einen großen Geldbeutel. Wer keine Garantie mehr hat, kann nur auf Kulanz hoffen, wenn das Fahrzeug permanent bei Ford gewartet wurde und alle (internen) Rückrufe brav erledigt wurden. Bei uns ist das Gottseidank der Fall, trotzdem hat Ford lt. Aussage unserer Werkstatt noch nie mehr als 70& an Kulanz zugestanden. Wer Kundendienste bei einem freien Händler machen hat lassen geht sowieso komplett leer aus. Hier bekleckert sich Ford auch nicht gerade mit Ruhm.

    Unter diesen Umständen möge sich jeder überlegen, ob er sich das Vergnügen einen Ford zu fahren antun will. Sicher, wenn er läuft ist er super zu fahren. Aber wer auf der Fahrt in den Urlaub mit Motorschaden stehenbleibt, den beruhigt auch eine eventuell noch laufende Garantie nicht wirklich oder?
    Wir schauen jetzt mal, was bei uns als Kostenbeteiligung rauskommt, hoffen, dass wir mit einem Betrag unter 2.000€ dabei sind und dass wir unseren für übernächsten Freitag geplanten Urlaub antreten können. Anschließend werden wir wohl das WOMO verkaufen und uns einen Challenger auf Basis Fiat Ducato holen. Mit dem Aufbau und speziell dem Grundriss sind wir (trotz diverser erforderlicher Nacharbeiten) nämlich höchst zufrieden.

    Übrigens: Ich fahre seit 1992 durchgehend Wohnmobile, wechselweise auf Ford, VW und Fiat. Kleinere Probleme gab es bei allen Basisfahrzeugen immer wieder mal, von Motorschäden bin ich bislang aber verschont geblieben. Von Freunden weiß ich aber, dass auch die Ducatos, Sprinter und VW T4/T5 nicht völlig davon verschont blieben. Mit meinem Roller Team, Granduca Garage aus 2001, ebenfalls auf Ford (2,4l, 120 PS) ist in 9 Jahren und 120.000km kein einziger Defekt aufgetreten. Die Mängelquote bei Ford und das Ausmaß der Motorschäden seit 2007 sucht aber seinesgleichen. Wert also auf der Suche nach einem soliden Basisfahrzeug ist, sollte m.E. lieber in Richtung Renault Master (soweit ich weiß keine großen Probleme bekannt), Fiat Ducato oder Mercedes Sprinter schauen. INtreessant könnte auch der neue MAN TGE sein. Leider hat man, soweit man sich auf einen bestimmten Grundriss festgelegt hat, i.d. R. kaum die Wahl beim Basisfahrzeug, da nur die wenigsten Marken (ein Hoch auf Challenger und Chausson) zwei Alternativen anbieten.
    Allzeit gute Fahrt und -solltet ihr Ford fahren- viel Glück!
    Klaus

  5. #15
    Moderator   Avatar von MobilLoewe
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    Standard AW: Mit welchem Basisfahrzeug hat man garantiert mal Ärger?

    Kulanz ist eine freiwillige Leistung. Auch Mercedes verweigert Kulanz, wenn die Wartungen nicht in den vertraglichen Werkstätten durchgeführt wurden.

    Dennoch ein großes Ärgernis. Hat Ford im Golcuk-Werk in der türkischen Provinz die Qualität nicht im Griff?

    Gruß Bernd
    Geändert von MobilLoewe (12.08.2020 um 14:35 Uhr)
    www.mobilloewe.de

    Streiten geht schief, wenn der Respekt voreinander fehlt.

    Moderation im promobil Forum und PNs an Moderatoren, sowie das geschriebene Wort.


  6. #16
    Stammgast   Avatar von Mark-86
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    Standard AW: Mit welchem Basisfahrzeug hat man garantiert mal Ärger?

    Irgendwas ist immer.
    Bei VW meistens irgendwas mit Motor oder Getriebe
    Bei Ford viel Motorentheater, aber auch sonst ist bei Ford immer vieles anders, was einem gerne mal Probleme bereitet.
    Bei Fiat hört man wirklich wenig schlechtes.
    Bei Mercedes ist wenn die bisschen älter Werden der Rost der größte Feind. Gibt keine Autos die so schnell rosten wie Sprinter.
    Aber jetzt bauen sie ja Frontantrieb, dass haben die noch nie gekonnt, wird sicher wieder nix werden.

  7. #17
    Lernt noch alles kennen  
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    Standard AW: Mit welchem Basisfahrzeug hat man garantiert mal Ärger?

    JA Bernd,
    Kulanz ist eine freiwillige Leistung.
    Aber wenn
    - der Fehler auf ein minderwertiges Bauteil zurückzuführen und kein Einzelfall ist,
    - ein Nutzfahrzeug, das grundsätzlich für 30.00km ausgelegt sein sollte nach nur 3 Jahren und 40.000 km betroffen ist
    - der Fahrer keine Chance hat, den Schaden zu verhindern
    meine ich, wäre eine großzügige Kulanzregelung durchaus angebracht.

    Ein guter Freund von mir hatte bei 190.000km einen Motorschaden bei seinem 8 Jahre alten Mercedes G350d. Er hatte alle Inspektionen nach Herstellervorschrift penibel machen lassen, aber NICHT BEI MERCEDES, sondern einer freien Werkstatt.
    Mercedes hat den Motor untersucht und anschließend die Kosten für einen Tauschmotor zu 100% übernommen! Es geht also auch anders.
    Mag aber sein, dass Kunden "aus dem oberen Segment" (der G kostet neu ab 100.000€) besser behandelt werden, als der gemeine Wohnmobilist auf Sprinter. Das kann ich nicht beurteilen. Dennoch ist es selbstverständlich wichtig, zumindest in den ersten 5 Jahren bzw. bis 100.000km Stammkunde beim Vertragshändler zu sein, andernfalls hat man kulanzmäßig überhaupt keine Chance.

  8. #18
    Kennt sich schon aus  
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    Standard AW: Mit welchem Basisfahrzeug hat man garantiert mal Ärger?

    Je neuer ein Fahrzeug umso eher muss man mit Elektronikprobleme rechnen.
    Unser Ducato 2,3 ltr. 110 PS hat davon wenigAn Bord.
    Der Turbo ist einer von der einfachsten Art.
    Bj ist erste Halbjahr 2006, hat 90000 km runter, Schäden bisher ein Radlager und Kühler.
    Alles von den Kosten gering.
    Was man bedenken muss die Firmen die Kastenwagen leasen machen das für 3 Jahre und geht die Karre über den Jordan wird er getauscht kostenlos.
    Nach 3 Jahren sind sie abgeschrieben und ohne Wert. Gehen dann in den Ostblock für ihr zweites Leben.
    Die Ducato haben einen Motor der recht lange gebaut wird und zuverlässig läuft.
    Das größte Problem sind die Elektronikbauteile die für die Verbesserung über Euro 3/4 notwendig sind.

  9. #19
    Stammgast  
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    Standard AW: Mit welchem Basisfahrzeug hat man garantiert mal Ärger?

    Zitat Zitat von Ruedi1952 Beitrag anzeigen
    Bj ist erste Halbjahr 2006, hat 90000 km runter, Schäden bisher ein Radlager und Kühler.
    Dann war bei deinem einfacheren Modell schon mehr defekt als bei meinem neuen 2017er auf 99.000km

  10. #20
    Stammgast   Avatar von Mark-86
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    Standard AW: Mit welchem Basisfahrzeug hat man garantiert mal Ärger?

    Wenn du anders sein willst, kauf dir n Transit, wenn du Reisen willst und deine Ruhe haben willst nen Ducato...

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