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  1. #1
    Stammgast   Avatar von Sellabah1
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    Standard Zechprellerei und der Pranger

    Ich war zwiegespalten dort an der Mosel. Guck mir so die Infotafel vom Platz an und finde eine Tabelle mit Kennzeichen, die nicht mehr willkommen sind, da sie wohl nicht gezahlt haben. Hab auch mal ein Foto davon gemacht und überlegt, es wär doch hier mal ein Thema.
    Das Foto stell ich nicht ein und überhaupt kollidiert die Idee ein wenig mit dem heutigen Datenschutz.

    Aber trotzdem. Gibt es einen Grund die Zeche zu prellen bei diesem Hobby, wo meist ein Wohnmobil das Vielfache eines PKW kostet?
    Ich hab sogar schon Geld an Gemeinden überwiesen, wo am Wochenende keine Zahlung möglich war.

    Und tun Betreiber Unrecht, einen solchen Pranger zu errichten auf ihrem Grundstück. In diesem Fall habe ich sie sehr engagiert erlebt. Die Betreiberin lief hinter meinem Mobil her und machte mich auf den letzten freien Platz hinter einer Brücke aufmerksam, die Beiden kassierten persönlich, versorgten uns mit Infomaterial und fragten alle drei Tage nach unserem Befinden, also keine geldgierigen Griesgrame.
    Und auch war ein Briefkasten vorhanden, wo man bei Abwesenheit einen Umschlag hätte einwerfen können.

    Findet ihr einen Pranger gut?
    Gibt es Gründe, die Zeche zu prellen?

    LG
    Sven
    Elektroautofahren ist wie Durchfall.
    Es ist nie ganz sicher, ob man es noch bis nachhause schafft.

  2. #2
    Kennt sich schon aus  
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    Standard AW: Zechprellerei und der Pranger

    Klar, Zechprellerei geht gar nicht.
    Aber bei anderen Sachen dachte ich auch schon mal an das “Anprangern“. Hätte vielleicht eine bessere Wirkung als zu lasche Strafen. Hier dachten sich die Leute auch bestimmt: Naja iss ja nur ein Kavaliersdelikt! Ich find's ok.

  3. #3
    Kennt sich schon aus  
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    Standard AW: Zechprellerei und der Pranger

    Beides geht gar nicht. Zechprellen nicht und anprangern auch nicht.

    Wobei ich mich frage, wie denn das Zechprellen so geht? Muß man sich nicht anmelden? Frage für einen Freund, der nach dem teurem Mobil kein Geld mehr hat, um sich die Nächte zu leisten.

    Wenn ich wüsste, wie der Compingplatz heisst, dann würde ich jedem abraten, dort zu nächtigen, weil der Besitzer offensichtlich sich zu nichts zu schade ist.

    gruss kai

  4. #4
    Ist öfter hier   Avatar von Susanne
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    Standard AW: Zechprellerei und der Pranger

    Sven ,

    Haben vor 2Wochen in Meißen 3Tage an der Elbe gestanden, Tagesticket 10€, durchschnittlich 10-20 Mobile da, wir waren so gut wie die einzigen die ein Ticket gezogen haben.
    Anscheinend wurde auch nicht kontrolliert, haben jedenfalls keinen gesehen.
    Da denkt man schon man hat was übersehen, das event. wegen Corona kostenfrei oder so.
    Aber Pranger?
    Die Zeiten sind eigentlich auch vorbei.

  5. #5
    Ist öfter hier   Avatar von Michi Kling
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    Standard AW: Zechprellerei und der Pranger

    Hallo zusammen
    Bei denen die die Gebühr nicht bezahlen gehören oft auch solche die Abends Spät kommen und morgens, bevor der Platzwart seine Runde dreht, wieder verschwinden .
    Da braucht man sich dann auch nicht zu wundern wenn die Platzgebühren in die Höhe gehen.
    Michi

  6. #6
    Stammgast  
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    Standard AW: Zechprellerei und der Pranger

    Der Platzbetreiber hat Hausrecht und kann bestimmte Womos von seinen Grundstück fernhalten.

    Scheinbar har er nicht dazu geschrieben warum er diese Leute nicht mag.

    Also ist es in Ordnung.

    Wenn ich in einen Restaurant die Zeche prelle hab ich auch danach Hausverbot.
    Gruss Dieter

  7. #7
    Ist öfter hier   Avatar von nass01
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    Standard AW: Zechprellerei und der Pranger

    Asozial hat nichts mit Armut zu tun. Zechprellerei ist für mich unverständlich und sollte grundsätzlich zur Anzeige gebracht werden.
    Das Anprangern finde ich zwiespältig aber für die Zechpreller eine Folge ihres Handelns.
    Beim Thema Datenschutz könnte ich nur Kotzen.
    Gruß aus Solingen

    Frank

  8. #8
    Stammgast   Avatar von ichbinich
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    Standard AW: Zechprellerei und der Pranger

    Ich finde diese Art von Anprangern ok. Der Platzeigner erteilt diesen Personen Platzverbot und da er nur die KfZ-Kennzeichen kennt, keine Anschrift derer hat, bleibt ihm ja fast nur diese Möglichkeit.

    Frage: Bei Anreise einer der Genannten, hätte er dann das Recht diesen wegen Hausfriedensbruch anzuzeigen??
    Geändert von ichbinich (25.07.2020 um 22:15 Uhr)
    Ich bin nicht perfekt, aber trotzdem sehr gut gelungen.

    Viele Grüße aus dem Remstal
    Peter

  9. #9
    Stammgast   Avatar von Sellabah1
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    Standard AW: Zechprellerei und der Pranger

    Nun ich denke, er könnte zumindest von seinem Hausrecht Gebrauch machen.
    Es steht auch ausdrücklich dort, Von wann bis wann die Kennzeichen dort unbezahlt gestanden haben.
    Auch ausländische. Während wir dort waren, wurde morgens und abends kontrolliert. Und überschaubarer Platz mit 30 Mobilen.
    Ich denke auch, das müsste lösbar sein. Dazu ein wirklich gefällig angelegter Platz, gepflegt und mit netter Ansprache.
    Genau deshalb habe ich mich über die Tabelle so gewundert, die übrigens in gedruckter Form dort aushängt und seit mehreren Jahren geführt wird.

    LG
    Sven
    Elektroautofahren ist wie Durchfall.
    Es ist nie ganz sicher, ob man es noch bis nachhause schafft.

  10. #10
    Moderator   Avatar von MobilLoewe
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    Standard AW: Zechprellerei und der Pranger

    Das Unterschlagen einer Stellplatzgebühr ist eine Straftat und sollte zur Anzeige gebracht werden, wenn hinreichend Beweise vorgebracht werden können.

    So einen "Frustpranger" der Kennzeichen, die m. E. nicht dem Datenschutz x) unterliegen, finde ich wirkungslos und unangemessen. Der/die Betreiber zeigen damit eben auch einen gewissen Charakter.

    x) Ein analoges Urteil: "Dabei hat das LG Kassel entschieden, die Veröffentlichung eines fremden KfZ-Kennzeichens auf einer Webseite den Fahrzeuginhaber nicht in seinem Allgemeinen Persönlichkeitsrecht verletzt. Dies wurde damit begründet, dass es sich bei dem Autonummer nicht um eine sensible Information handelt, die man zum Schutze des Fahrzeughalters nicht veröffentlichen sollte. Zudem besteht durch allgemein zugängliche Quellen nicht die Möglichkeit, durch das Kennzeichen persönliche Daten des Fahrzeuginhabers zu ermitteln." Quelle https://www.medienrecht-urheberrecht...et-nennen.html

    Gruß Bernd
    www.mobilloewe.de

    Streiten geht schief, wenn der Respekt voreinander fehlt.

    Moderation im promobil Forum und PNs an Moderatoren, sowie das geschriebene Wort.


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