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  1. #71
    Stammgast   Avatar von biauwe.de
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    Standard AW: LiFePO4 Pro und Contra

    Zitat Zitat von ManfredK Beitrag anzeigen
    ..., aber es wird wohl mehr als 1h dauern bevor die Zelltemperatur den kritischen Bereich verlassen hat.
    Je nach dem wo der Sensor am Akku eingebaut ist, wird das BMS das Laden wieder zulassen.
    Gruß Uwe.

    Eura Mobil Terrestra 710 HB, Solarkraftwerk 850 WP, LiFeYPO4 Akku,http://www.unki2010.de/sonoff.htm, fast völlig autark

  2. #72
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    Standard AW: LiFePO4 Pro und Contra

    Zitat Zitat von dereurafahrer Beitrag anzeigen
    ....wo ist das Problem?
    Gruß Timo
    Timo, wie ich bereits geschrieben habe kommt es auf das Nutzerprofil an.

    Ich bin Daily User meines Fahrzeuges. Und ich mag es nicht im kalten Fahrzeug zu fahren oder Eis zu kratzen. Deswegen gibt es bei mir eine Webasto AirTop 40. Die wird eine Stunde vor der Abfahrt per App gestartet (bequem per Timer) und heizt das Fahrzeug in dieser Stunde so auf, dass die Scheiben Eisfrei sind und eine annehmbare Temperatur im Fahrzeug herrscht. Danach ist die Fahrtdauer ca. 30 Minuten. Das gleiche dann nochmal am Abend.

    Bei nur wenigen Grad unter Null wird der Lithium Akku vielleicht schon wieder bei einer Zelltemperatur sein in dem er Ladung aufnehmen kann. Sind es ein paar Grad weniger klappt das mit einer Vorlaufzeit von 1h nicht mehr, Das BMS lässt eine Ladung des Akkus noch nicht zu.....

    Ich kann jetzt natürlich darauf hoffen, dass die kommenden Winter so sind wie in 2019/20 - dann hätte ich keine Probleme. Aber vielleicht erinnerst du dich auch noch an den März 2013 mit lokal Temperaturen von -20°C... da klappt das dann halt nicht mehr.

  3. #73
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    Standard AW: LiFePO4 Pro und Contra

    Zitat Zitat von biauwe.de Beitrag anzeigen
    Je nach dem wo der Sensor am Akku eingebaut ist, wird das BMS das Laden wieder zulassen.
    Richtig und ich hoffe doch dass er an der richtigen Stelle verbaut ist.... ansonsten gibt es keine 3000 Ladezyklen.

  4. #74
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    Standard AW: LiFePO4 Pro und Contra

    Zitat Zitat von fschuen Beitrag anzeigen
    ....Hast du Erfahrung mit Lithium? ....

    Gruss Manfred
    Ja seit 2009....

    Es ist schön, dass du in der Lage bist aus Einzelkomponenten einen betriebssicheren Akku herzustellen. Aber man sollte halt auch akzeptieren, dass andere das nicht können oder wollen.

    Und meine "Märchenstunde" hat jede Menge Einschränkungen hinsichtlich Nutzerprofil und Fahrzeug. Da kann jeder für sich entscheiden ob es auf ihn zutrifft oder nicht.

  5. #75
    Stammgast   Avatar von raidy
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    Standard AW: LiFePO4 Pro und Contra

    Zitat Zitat von ManfredK Beitrag anzeigen
    Ich denke die Wahrheit liegt wie so üblich irgendwo in der Mitte...
    Stimmt uneingeschränkt!

    Zitat Zitat von ManfredK Beitrag anzeigen
    Bei angenommenen 100 Ladezyklen wären das 20 - 30 Jahre theoretische Nutzung - wenn die kalendarische Alterung nicht wäre (Es lohnt mal ein Blick z.B. auf Mähroboter und die dortige Alterung der verbauten Lithium-Akkus)
    Ungerechter Vergleich, da die Akkus von Rasenmährobotern nicht verglichenwerden dürfen.
    Warum:
    1) Die Akkus in allen mir bekannte Mährobotern sind Lithium-Ionen-Akkus, keine LiFePo4.
    2) Meines Nachbarn Akkus starben nach zwei Jahren. Da habe ich mir mal den Akkublock mit vielen 18650 angeschaut. Simple Serienschaltung ohne Balancer - kein Wunder das sie nicht lange leben.
    3) Ich habe im Datenblatt dieser Panasonic 18650 Zellen nachgeschaut und festgestellt, dass sie immer mit 90-95% des maximal zulässigen Höchststromes belastet werden. Das ist Quatsch, denn diese Werte gelten niemals wenn alle in einem Gehäuse verpackt werden, sie sterben den langsamen Wärmetod. Besser wären mehr Zellen gewesen, aber so aber konnte man die Produktionskosten niedriger halten auf Kosten des Akkulebens. Es war übrigens kein Billigmäher, sondern ein ca. 2000€ teures Markenprodukt.

    Zitat Zitat von ManfredK Beitrag anzeigen
    Je nach Nutzerprofil Probleme bei Temperaturen unter +5°C durch überdurchschnittliche Alterung
    Mit diesem Argument habe ich so meine Probleme, denn wenn man mit dem WoMo unterwegs ist, hat der Akku auch immer deutlichst über 10 Grad. Ein LiFe gehört eben auch in den Aufbau, wo es am wärmsten ist.
    Und wenn man es im Winter lange parkt, dann gehe ich davon aus, dass man den Akku vorher auch geladen hat.
    Und ist es doch mal 0 Grad kalt, macht man einfach die Standheizung an (Strom entnehmen ist ja erlaubt) und nach einer Stunde ist er schon wieder warm genug und das Laden schadet nicht. Und war der Akku eh schon fast voll, dann schadet der geringe Ladestrom unter Null Grad auch nicht. Nur schnell-laden ist wirklich schädlich.



    Zitat Zitat von ManfredK Beitrag anzeigen
    Es gibt also nicht nur schwarz oder weiß, sondern eine Menge an Grautönen. Da werden Punkte dabei sein die auf bestimmte Fahrzeuge oder Nutzer nicht zutreffen, andere aber sehr wohl betreffen.
    Stimmt!


    Zitat Zitat von ManfredK Beitrag anzeigen
    Für MEIN Nutzerprofil kommen z.B. LiFePO4 Akkus nicht wirklich in Frage,.......
    Akzeptable Aussage, der ich niemals widersprechen würde. Zumal du "MEIN" auch noch groß geschrieben hast.
    Jeder Akkutyp hat seine Vor- und Nachteile und jeder ein anderes Nutzungsprofil..

    Gruß Georg
    Geändert von raidy (02.07.2020 um 20:22 Uhr)
    Ein guter Bauer hat eine Ernte auf dem Konto, eine in der Scheune und eine auf dem Acker.

  6. #76
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    Standard AW: LiFePO4 Pro und Contra

    Zitat Zitat von raidy Beitrag anzeigen

    Mit diesem Argument habe ich so meine Probleme, denn wenn man mit dem WoMo unterwegs ist, hat der Akku auch immer deutlichst über 10 Grad. Ein LiFe gehört eben auch in den Aufbau, wo es am wärmsten ist.
    Und wenn man es im Winter lange parkt, dann gehe ich davon aus, dass man den Akku vorher auch geladen hat.
    Und ist es doch mal 0 Grad kalt, macht man einfach die Standheizung an (Strom entnehmen ist ja erlaubt) und nach einer Stunde ist er schon wieder warm genug und das Laden schadet nicht. Und war der Akku eh schon fast voll, dann schadet der geringe Ladestrom unter Null Grad auch nicht. Nur schnell-laden ist wirklich schädlich.


    Gruß Georg
    Georg zum Thema Alterung bei niedrigen Temperaturen:

    „Die Kapazitätsabnahme nach 600 Zyklen beträgt 14,3 % bei 45 °C und 25,8 % bei −10 °C. Es gibt nur eine geringe Abnahme der Strombelastbarkeit bei 45 °C nach 600 Zyklen, während die Leistungsabnahme nach 600 Zyklen 61,6 % und 77,2 % bei 0 und −10 °C beträgt. Kapazität und Strombelastbarkeit lassen bei niedrigen Temperaturen stärker nach. Insbesondere die Abnahme der Strombelastbarkeit bei tiefen Temperaturen (z. B. 0 und −10 °C) ist eine größere Einschränkung der LiFePO4 Zelle.“
    https://de.wikipedia.org/wiki/Lithiu...at-Akkumulator aber auch https://www.jove.com/video/57501/die...anguage=German ab 07:28

    Ob im konkreten Anwendungsfall (siehe z.B. mein Nutzungsprofil) jemand davon betroffen ist oder nicht, muss jeder für sich beurteilen.

  7. #77
    Stammgast   Avatar von raidy
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    Standard AW: LiFePO4 Pro und Contra

    Manfred, den Daten glaube ich.
    Aber wann hat eine Batterie im Betrieb im WoMo <0 Grad, außer beim ersten einsteigen und aufheizen, was wenig Strom braucht?
    Die ganzen Tage in denen du unterwegs bist, schaltest du die Heizung bei Minustemperaturen ja nicht aus.
    Georg
    Ein guter Bauer hat eine Ernte auf dem Konto, eine in der Scheune und eine auf dem Acker.

  8. #78
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    Standard AW: LiFePO4 Pro und Contra

    Georg, das ist sicher bei einem klassischen Wintercamper der Fall - nur einmal aufheizen. Bei einem daily user wie mir ist das anders. Das wird zwischendrin wieder kalt. Es muss sich also jeder vor einer Umrüstung schlau machen, wie er das System nutzen will, müsste die baulichen, fahrzeugtypischen Gegebenheiten wie z.b. Kabelquerschnitte, Einbauverhältnisse usw. anschauen und dann für den dazu passenden Akkutyp entscheiden.

    Lithium ist ein toller Akkutyp, der alleine für sich der bessere Akku ist in der Summe aller Eigenschaften ist, aber halt nicht nur auf den Akkutyp reduziert werden kann. Da ist schon ein bisschen mehr nach links und rechts schauen notwendig.

    Deswegen sollte man bei den vielen 1:1 Umbauratschlägen vorsichtig sein, das kann passen - muss es aber nicht.

  9. #79
    Ist öfter hier   Avatar von Corinna Ender
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    Standard AW: LiFePO4 Pro und Contra

    Zitat Zitat von clouliner1 Beitrag anzeigen
    habe gerade 2x230Ah AGM für je 290,- gekauft. Warum sollte ich für die 2 Jahre die ich den Wagen vielleicht fahre viel mehr Geld ausgeben? Selbst wenn ich den Wagen noch 10 Jahre fahren wollte, würde ich mir Exide Gel kaufen, die dann 390,-/Stück kosten würden.
    Ich habe nichts gegen Lithium, aber für mich stellt der Mehrpreis aber keinen Mehrwert da und da werde ich mich hüten Geld zu verschleudern!
    Thomas, du hast recht.
    Wenn deine Campinggewohnheiten es ermöglichen, reicht das völlig.
    Bei mir geht es immer mal wieder los, mehrere Tage und Wochen und auch einmal drei, vier Tage im Wald und eigentlich IMMER ohne Landstrom.
    Und dann sieht es mit meiner AGM manchmal übel aus. Und Lithium könnte eine gute Wahl sein.
    Deswegen brauchen m.E. aber die allermeisten Camper nicht auf Lithium umzurüsten.
    Schon gar nicht, wenn die eigene Batterie noch in Ordnung ist.

    Ich war im Frühjahr bei Fraron und habe gesehen, wie man neue AGM und GEL Batterien ausbaute und gegen Lithium tauschte. Nur, weil das jetzt besser sein soll.
    Das war für mich unverständlich. Aber so sind Menschen: Immer das Beste, ob man es braucht oder nicht.

    Liebe Grüße
    Corinna

  10. #80
    Stammgast   Avatar von clouliner1
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    Standard AW: LiFePO4 Pro und Contra

    Zitat Zitat von Corinna Ender Beitrag anzeigen
    Und dann sieht es mit meiner AGM manchmal übel aus. Und Lithium könnte eine gute Wahl sein.
    Verstehe ich nicht, auch die Lithium ist nicht selbstaufladend! Daher ist es egal, ob die erforderlichen z.B. 100Ah aus einer billigen Blei- oder Lithiumbatterie kommen.
    Wenn die 100Ah verbraucht sind ist es im Lithiumfahrzeug dunkel und im Bleifahrzeug brennt immer noch Licht!
    Gruß Thomas

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