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  1. #101
    Moderator   Avatar von AndiEh
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    Standard AW: LiFePO4 Pro und Contra

    Zitat Zitat von raidy Beitrag anzeigen
    Stimmt.
    Und dann gibt es noch die, welche es nicht wollen/brauchen und deshalb schlecht reden. Warum eigentlich?
    Das ist ja gerade das, was ich nicht nachvollziehen kann.

    Man kann die Frage stellen: Warum Lifepo4?

    Die Antwort kann sein, nachvollziehbare objektive Gründe, warum sie für den eigenen Zweck optimal sind,

    die Antwort könnte aber auch sein, weil ich die neuste Technik haben will.

    Diese Antworte mit einem eigenen Anwendungsfall oder mit eigenen Vorlieben zu negieren, ist doch genauso Unsinn, wie jemanden davon überzeugen zu wollen mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren, wenn er 100km zur Arbeit hat, man selber aber nur 5km.*

    Das heißt nicht, das man über die Eigenschaften-Zweck Kombination nicht diskutieren kann. Aber daraus einen Glaubenskrieg zu machen, ist Kindergarten.

    Gruß
    Andi
    * Ein Vergleich dient der Veranschaulichung und passt selten perfekt.
    Unterwegs mit einem Knaus Sun Ti 700 MEG 2019 4t
    Goldene Forenregel: „Vergiss niemals, dass auf der anderen Seite ein Mensch sitzt!“
    Jeder versteht mal einen Text falsch: hier mal die sehr wahren Worte von MobiLoewe zu diesem Thema: KLICK

  2. #102
    Stammgast   Avatar von rundefan
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    Standard AW: LiFePO4 Pro und Contra

    Nun, Andi,

    die Antwort könnte aber auch sein, weil ich die neuste Technik haben will
    Von neuester Technik zu reden, ist schon etwas mutig.
    Der erste kommerziell genutzte Lithium-Akku kam 1991 in einen Sony hi8- Camcorder zum Einsatz. Es folgten Mobiltelefone und ,wer kennt sie nicht, die bekannte CR 2032 Knopfzelle in vielen Kleingeräten, wie z.B. Funkschlüssel für KFZ, , Fernthermometer usw., oder den 18650er Akku, der, seit Start von Tesla, sogar in Fahrzeugen diesen Herstellers in großer Zahl Verwendung finden? ( Tesla ist seit 2012 auf dem europäischen Markt )

    Aber, erst seit viele Anbieter die LFP immer kostengünstiger anbieten, wenden sich auch Mobilisten dieser AkkuTechnologie vermehrt zu. Ob man 200 Ah benötigt, muss jeder Mobilist für sich entscheiden. Ich bin vor 15 Jahren mit genau dieser Batteriegröße als "Nass-Batterie" gestartet. Nach neun Jahren Wechsel auf AGM, die sechs Jahre ihren Dienst tat. Als diese nicht mehr wollte/ konnte, sollte eine identische Markenbatterie im hiesigen Fachhandel fast 500,00 € kosten. ( ehe mir ein User hier schreibt, die gibt es im Netz billiger, kann der ja dort kaufen. Ich tu es nicht!)
    Da ja Anfang des Jahres die Kosten für LFP im 100Ah-Bereich bei ca. 1000,00€ lag, wurde die Beschaffung einer Solchen, oder gar Größeren, immer interessanter. Ich kaufte meine "Robur", 180 Ah, für gerade 1300,00€. Wenn sie mich bis zum Ende des Sprinters ( oder meiner Aufgabe des Reisens mit dem Mobil begleitet, ist das für mich i.O., wenn nicht, dann kommt eben eine neue LFP.

    Ich will nicht darauf verzichten, während der Fahrt meine Hybridkühlbox über den Wechselrichter zu betreiben und zeitgleich die E-Bike-Akkus wieder aufzuladen. Mit der LFP geht das problemfrei, der gleiche Vorgang mit der AGM hat dieser das "Genick" gebrochen.
    Beste Grüße von der Oberweser, Werner (rundefan)
    Aktueller Durchschnittverbrauch
    bei Sprinter 313 mit Sprintshift aus 02.2005

  3. #103
    Kennt sich schon aus   Avatar von Ebi2
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    Standard AW: LiFePO4 Pro und Contra

    Es geht, mal wieder, munter im Kreis. Es gibt doch nur ein Argument gegen, die tollen Batterien, und das ist der Preis. Und wenn man sie mal gehabt hat, will man das andere Zeug vermutlich nicht mehr haben. Zumindest kenne ich jede Menge Leute, die LifePO4 im Mobil haben, und sich andere Batterien ganz sicher nicht mehr anschaffen werden.

    Soll doch jede(r) kaufen, was er/sie will. Daran ändert sich auch nichts, wen man dieselben Argumente nochmal ein paar Jahre austauscht.

  4. #104
    Stammgast  
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    Standard AW: LiFePO4 Pro und Contra

    Bis zur vergangenen Saison bestand unsere Batterie/Elektroinstallation aus 2 x 105 AH Blei, 120 Watt Solar, Spannungswandler 1600W/2000W. Diese Konfiguration hat eigentlich ganz ordentlich funktioniert, wir haben aber auch immer ein klein wenig darauf geachtet, das nicht allzu viel Strom (unnötig, oder nice to have) verbraucht wird und wir hatten im Allgemeinen auch immer sehr viel Wetterglück auf unseren Reisen.

    Im Herbst 2019 auf einer Tour durch Südfrankreich. Morgens in der Camarque vom CP weg, mit knallvollen Batterien. Fahrt in die Provence, dort bei schlechtem Wetter (vollständig bedeckter Himmel) den Tag und die kommende Nacht verbracht. Am nächsten Tag - Wetter genauso schlecht - nur 10 km in den nächsten, eigentlich sehr schönen Ort gefahren und dort wieder den Tag bei leichtem Regen und vollständiger Bewölkung verbracht und ebenfalls dort übernachtet. Am nächsten Morgen, also nach ca. 2 Tagen vollem Verbrauch und minimaler Nachladung, streikte der Spannungswandler beim Kaffeemachen. Ein dritter Tag unter diesen Bedingungen wäre also nicht mehr möglich gewesen. Bei diesem Beispiel ist uns klar geworden, das der E-Verbrauch bei uns halt doch schon ein bisschen höher ist, als wir selbst angenommen haben (je nach Jahreszeit und bei Heizungsbedarf ca. 40 bis 50 AH pro Tag)

    Aufgrund dieser Erfahrung wurde anschließend unser Mobil elektrisch ein bisschen aufgerüstet. 200 AH LifeYpo Winston, 320 Watt Solar/Hppt, Victron Batt-Comp. etc. In den darauffolgenden Touren haben wir aber nun überhaupt nicht mehr auf den elektrischen Verbrauch geachtet, d.h. es ist uns egal, wieviele Lampen an sind, ob Radio oder TV und Receiver an oder aus sind, irgendwelche USB-Ladegeräte sind immer irgendwo eingestöpselt, die Kaffeemaschine läuft so oft wir wollen und die gnädige Frau benutzt ihren Fön wie zuhause.

    Die Solaranlage liefert nun auch bei bedecktem Himmel ein gewisses, ganz ordentliches Ergebnis (von der Leistung bei Abschattung durch Bäume bin ich eher etwas enttäuscht), bei Sonne sind die verbrauchten 50 AH schon vor 12:00 Uhr wieder drin.

    Sinn der ganzen Umrüsterei war bei uns, das wir einerseits vollen Komfort haben wollen, auch oder gerade bei schlechtem Wetter (Nutzung des Spannungswandlers, Heizung, volle Beleuchtung, USB-Ladung aller entsprechenden Geräte, etc. etc.). Und andererseits möchten wir uns keine Gedanken machen müssen, ob oder wie lange unsere Stromreserven (bei unserer Art zu Reisen) ausreichen und wir uns nicht einschränken wollen.

    Es geht also am Ende (zumindest bei uns) nur um Komfort (genauso wie z.B. bei der AutoSAT-Anlage, 360 Grad Kamerasystem, oder einer Unterflurkamera am Wasserauslauf etc. etc.) Es geht immer auch ohne, aber vielleicht komfortabler mit.

    Tom
    Geändert von nanniruffo (04.07.2020 um 11:13 Uhr)

  5. #105
    Stammgast   Avatar von biauwe.de
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    Standard AW: LiFePO4 Pro und Contra

    Die Kombination Solaranlage und LiFe(Y)PO4 macht sich in der Ausbeute an Strom deutlich bemerkbar.
    Jeder der Bleiakkus lädt verschenkt 20% der möglichen Solarladung.
    Gruß Uwe.

    Eura Mobil Terrestra 710 HB, Solarkraftwerk 850 WP, LiFeYPO4 Akku,http://www.unki2010.de/sonoff.htm, fast völlig autark

  6. #106
    Stammgast   Avatar von clouliner1
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    Standard AW: LiFePO4 Pro und Contra

    alle paar Jahre Austausch finde ich gut, denn Langzeiterfahrungen gibt es ja nicht im Womosektor mit der neuen Batterieart.
    Wenn man Fachleuten zuhört frage ich mich schon ob man für die neue Batterie ein Studium braucht, wo GEL oder AGM 1:1 getauscht werden kann.
    Die Laienaussagen wie Strom ohne Ende oder man braucht nur noch die halbe Kapazität kaufen, prasseln bei mir schon ab.

    Ich denke mein nächster oder übernächster Gebrauchtwagen wird die neue Art schon eingebaut haben und das ist für mich früh genug mich intensiv mit dem Thema zu beschäftigen und vielleicht gibt es bis dahin schon neue Erkenntnisse.
    Gruß Thomas

  7. #107
    Stammgast   Avatar von biauwe.de
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    Standard AW: LiFePO4 Pro und Contra

    Zitat Zitat von clouliner1 Beitrag anzeigen
    ...und vielleicht gibt es bis dahin schon neue Erkenntnisse.
    Da gibt es in den Letzten 8 Jahren immer wieder die gleichen Aussagen: LiFe(Y)PO4 ist einfach und sicher.
    Und Bleiliebhaber: Teuer und gefährlich, viel zu aufwendig, alles mu0 neu installiert werden usw..
    Gruß Uwe.

    Eura Mobil Terrestra 710 HB, Solarkraftwerk 850 WP, LiFeYPO4 Akku,http://www.unki2010.de/sonoff.htm, fast völlig autark

  8. #108
    Stammgast   Avatar von M846
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    Standard AW: LiFePO4 Pro und Contra

    Dann gibt es schon wieder was neues und alle LiFe Batterien sind dagegen Schrott.
    Gruß Marko

  9. #109
    Stammgast   Avatar von biauwe.de
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    Standard AW: LiFePO4 Pro und Contra

    Zitat Zitat von M846 Beitrag anzeigen
    Dann gibt es schon wieder was neues und alle LiFe Batterien sind dagegen Schrott.
    Bis dahin habe ich aber alle Vorteile die LiFe(Y)PO4 bietet genutzt.
    Ich habe sowieso schon 2 Jahre zu spät umgerüstet und das ist vor 6 Jahren gewesen.
    Gruß Uwe.

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  10. #110
    Stammgast  
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    Standard AW: LiFePO4 Pro und Contra

    Hallo,
    habe mir jetzt auch eine 100Ah gegönnt. Hauptsächlich wegen unseren Fahrrad Akkus, damit ich bei einem Stellplatz ggf. nicht auf den Strom angewiesen bin und meine Solaranlage mal richtig Ernten kann.

    Gruß Rolf

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